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Nach 100 Bewerbungen nur 1 Bewerbungsgespräch. Könnt ihr mir helfen?

Hallo zusammen,

ich bewerbe mich nun seit 4 Monaten im Bereich Lebensmittelchemie mit einem Masterabschluss. Die einzige wichtige Voraussetzung für mich ist, dass die Stelle in NRW ist. Ich habe mittlerweile rund 100 Bewerbungen verschickt und bisher nur eine Rückmeldung bekommen zu einem Bewerbungsgespräch.

Könnt ihr euch vielleicht mal meine Bewerbung und meinen Lebenslauf anschauen und mir Tipps geben, wie ich beides verbessern kann?

Weiß zufällig jemand, wie der Arbeitsmarkt in NRW derzeit im Bereich Lebensmittelchemie aussieht?

Gibt es Unternehmen oder Bereiche, bei denen man aktuell bessere Chancen hat (z. B. QM, Analytik, Außendienst)?

Würdet ihr eher zu Initiativbewerbungen raten oder laufen Bewerbungen momentan fast nur über ausgeschriebene Stellen?

Vielen Dank für jede Hilfe und wenn es auch nur ein kleienr Tipp ist.

u/Own_Negotiation6005 — 3 days ago

Fünf Jahre als Ghostwriter: wie komme ich zurück in die Seriosität?

Ich (M32) habe vor fünf Jahren angefangen als Ghostwriter für Studenten zu arbeiten (hatte hierzu auch mal so etwas wie ein AMA gemacht, falls Interesse besteht). Am Anfang war es als kurzfristige Übergangslösung gedacht. Dann war ich so gut, dass ich dabei geblieben bin. Ich hatte eine gute Zeit, viel Flexibilität und ein gutes Auskommen. Jetzt möchte ich mich aber beruflich verändern.

Weil die Frage sicherlich kommt: nein das ist nicht primär wegen KI. Insgesamt sind die Aufträge weniger geworden, aber ich bin inzwischen deutlich besser darin, mich zu verkaufen und habe auch ein Netzwerk. Ich habe also im Moment keinen Druck. Ich bin aber an den Punkt gekommen, an dem ich die Tätigkeit moralisch nicht mehr tragen kann und mir einen seriösen Job suchen möchte, der eine gewisse Stabilität und eine Perspektive bietet.

Wenn ich jetzt mal zusammenfassen müsste was ich die letzten Jahre gemacht habe:

Ich hätte mittlerweile so ca 10 Bachelorabschlüsse. Vor allem in den Bereichen der Geisteswissenschaften, habe mich aber auch immer mal wieder mit Wirtschaft, Psychologie und Naturwissenschaften beschäftigt. Mein arbeitsalltag sieht so aus, dass ich an mehreren Haus-, Bachelor- und Masterarbeiten sitze.

Ich kann komplexe Themen sehr schnell verstehen und habe eine hohe Auffassungsgabe. Eine Stunde Vorbereitung hat meistens gereicht, um ein Thema besser zu verstehen als der Kunde selbst.

Ich kann mich sehr schnell in neue Bereiche einarbeiten und erkenne, was wichtig ist. Meine Projekte waren immer sehr lückenlos, durchdacht und originell. Inhaltlich hatte ich nie Probleme und habe auch mit den besten Agenturen in dem Bereich zusammengearbeitet.

Ich kann mich sehr gut selbst organisieren und habe in fünf Jahren nicht eine Deadline verpasst.

Ich trete sehr seriös auf, wirke auf Kunden sympathisch und überzeugend. Ich habe es in jedem Telefonat geschafft, den Kunden zu überzeugen, dass ich der richtige für den Auftrag bin.

Ich habe auch herausgefunden wie ich selber Kunden akquirieren und langfristige Beziehungen aufbauen kann.

Die Beschäftigung mit Themen von der Steinzeit bis zum Raumfahrtzeitalter hat mir auch eine wahnsinnige Perspektive auf Zusammenhänge gegeben, die so nur vermutlich die wenigsten haben.

Ich habe auch als Coach gearbeitet und akademische Schreibberatungen angeboten (das hätte ich gerne ausgebaut, aber die meisten wollen einfach leider Ghostwriting).

Unabhängig von meiner Arbeit bin ich sozial, empathisch, kann Menschen gut lesen und abstrakte Konzepte unterhaltsam vermitteln. Ich war jetzt ein Jahr lang unterwegs und habe den Lifestyle als sogenannter digitaler Nomade ausprobiert. Ich kann also auch in unterschiedlichsten Zusammenhängen und mit den verschiedensten Menschen kommunizieren. Englisch beherrsche ich fließend.

Jetzt stellt sich aber für mich die Frage, was als nächstes kommt. Eine universitäre Laufbahn habe ich ausgeschlossen. Was mir liegen würde, wäre glaube ich etwas in die Richtung Politikberatung oder NGO, aber im Prinzip wäre mir wichtig, etwas zu machen, bei dem ich meine analytischen und sozialen Fähigkeiten einsetzen kann. Da ich vorhabe, mich im Ausland nieder zu lassen und am besten in Eigenregie arbeite, wäre eine volle remote Stelle sehr wichtig.

Ich sehe mich gerade nach Stellen um, suche aber noch den richtigen Zugang oder Bereich für mich und wäre wirklich für jeden Ratschlag dankbar.

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u/MyGhostCoach_ama — 7 days ago

Ich suche kurzfristig einen neuen Remote Job, fällt euch was ein? Ich mache mich gerade selbstständig, aber brauche noch einen Job, der erstmal meine Fixkosten abdeckt. Deswegen suche ich nix, wo mein Kopf 100 % beansprucht wird, wenn ihr versteht was ich meine. Nur etwas, damit ich über die Runden komme erstmal.

Fällt euch was ein?

Ich habe Journalismus studiert und mehrere erfolgreiche Social Media Kanäle aufgebaut.

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u/BlauerApfel1 — 8 days ago
▲ 11 r/Karriereratschlag+1 crossposts

Nach Bewerbungsgespräch gab es Änderungen

Nach meinem Bewerbungsgespräch wurde meine Stelle aufgewertet, wodurch mehr Verantwortung bei mir ankam.

Da es aber der erste Job nach meinem Studium ist und der Markt echt beschissen ist, war ich verzweifelt und habs einfach hingenommen - ohne mehr zu verlangen.

Jetzt festigt sich langsam alles und ich bin mir sicher, dass meine Aufgaben gepaart mit meiner Leistung mehr Wert sind.

Ist es in solchen Fällen ok, nach schon 3 Monaten (Probezeitende) nach einer Erhöhung zu fragen?

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u/PhoneCautious4592 — 1 day ago

Bachelor nach Master nachholen

Moin, ich habe erst ne Ausbildung, dann den Meister gemacht und konnte dann direkt in einen Master Studiengang. Alles nebenberuflich. Arbeite auch als Ing.

Wäre es für den Lebenslauf und die Zukunft besser den Bachelor nachzuholen oder Juckt das irgendwann keinen mehr?

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u/arbeitsmoral — 4 days ago

Hey Leute, vielleicht habt ihr nen Rat für mich.
Ich habe mit 15,5 eine Ausbildung als Tischler gemacht.
Neben dem Beruf per Abendschule Abitur
Dann an der Rwth Aachen Wirtschaftsingenieur bis zum Master studiert.

- ihr sehr ich hab mir den Aller Wertesten aufgerissen um heute ein Studium vorweisen zu können.

Ich habe nach dem studium erst kleinere Projektmanager support rollen übernommen und bin jetzt aktuell in Düsseldorf bei einem Automobilzulieferer beschäftigt und in den Projekteinkauf gerutscht. Egal was ich bisher gemacht habe die Unternehmen haben mich gefeiert. Ich habe nie schlechtes Feedback erhalten, eher im Gegenteil. Nun soll ich in 2 Monaten arbeitslos werden. Letztes Jahr hatten Sie mich schonmal für 8 Monate rausgeworfen aber wieder zurückgeholt.

In der Bewerbungsphase lief es gut, ich war bei vielen Unternehmen im 3. oder 4. Vorstellungsgespräch und dann die Absage zum Job.

Ich weiß nicht was ich machen soll.

Automobilbrache wird in DE wohl sterben aber ich würde gerne in Düsseldorf bleiben. Weiter würde ich lieber Projektmanagement machen als Projekteinkauf.

Habt ihr ggf tipps was ihr in meiner Situation machen würdet? Ich will doch endlich mal die Karriere nach vorn treiben.

Liebe Grüße

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u/Charming-Grass-5656 — 9 days ago
▲ 1 r/Karriereratschlag+3 crossposts

Hallo,

ich habe die möglichkeit als Sales manager bei Enpal zu arbeiten und höre oft gemischte Meinungen zu dem Unternehmen.

Gibt es hier ehemalige Mitarbeiter die berichten können wie hoch die Provision in % ist und ob man eher Kaltaquise betreibt oder warme leads abarbeitet?

Das man mit ca 30k fast Mindestlohn bekommt ist mir klar, ich möchte erfahren was der Median als Provision noch dazu bekommt.

Vielen Dank

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u/Dazzling_Sort1623 — 6 days ago

M32, neue Stelle als Disponent, Quereinsteiger. Gehalt okay?

Grüßt euch, habe nun nach Neuorientierung ne Stelle als Disponent in nem Mittelständischen Unternehmen bekommen, welche rund 15 Tankstellen betreiben und im Handel mit Industrie Pellets tätig ist.

Ursprünglich komme ich ausm Sales Bereich, habe also als wenig bis keine Erfahrung. Das Unternehmen befindet sich in BW. Mir wurde nun die Stelle mit 4500€ brutto monatlich angeboten plus einer jährlichen Sonderzahlung sowie Jobrad, Wellpass und der schnick schnack eben. Ist das eurer Meinung nach ein faires Gehalt?

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u/Disastrous-Ad1423 — 3 days ago
▲ 14 r/Karriereratschlag+1 crossposts

Gehalts-Check 75-80k für 40h als SAP Expert

Hallo zusammen,
ich bin mittlerweile Ü40 und brauche mal einen ehrlichen Reality-Check zu meinem Marktwert, da ich das Gefühl habe, gehaltstechnisch in einer Sackgasse zu stecken.

Meine Eckdaten:
Alter: 40+
Erfahrung: 15 Jahre
Arbeitszeit: 40h-Woche
Gehalt: ca. 75.000 € – 80.000 € Brutto (All-in)

Mein Profil (SAP Process Expert):
Ich bilde die klassische Schnittstelle zwischen Fachbereich und IT.
• Anforderungsaufnahme und Spezifikationen schreiben (Tickets)
• Testmanagement und Testdurchführung, Schulung international
• First- und Second-Level-Support,
Produktion und Logistik Module
Teils Projektleitung

Das große ABER: Ich mache absolut kein Customizing (kein SPRO) und kann nicht programmieren. Ich bin ein reiner Prozess-Übersetzer.

Mein Dilemma:
Gerade hier in der Gegend kenne ich genug Leute mit ähnlichen funktionalen Profilen, die in den großen IGM-Konzernen bei einer 35h-Woche mit ~120k € (ERA + Leistungszulage + Bonus) nach Hause gehen. Wenn ich meine 80k bei 40 Stunden dagegenhalte, zweifle ich langsam an meinen Entscheidungen.

Die Headhunter-Situation:
Ich bekomme immer wieder Anfragen für „SAP Berater“-Stellen (Inhouse). Ich habe aber echte Hemmungen, überhaupt ins Gespräch zu gehen. In gefühlt jeder Ausschreibung wird tiefes Customizing-Wissen gefordert. Da ich das seit 8 Jahren nicht angefasst habe, blockiere ich mich selbst.

Daher meine Fragen an die Schwarmintelligenz:

  1. Ist mein Gehalt (75-80k bei 40h) für ein Profil ohne Konfigurations-Skills eigentlich absolut fair und ausgereizt, und ich vergleiche mich da mit IGM-Einhörnern?
  2. Hat man als reiner „Ticket-Schreiber und Tester“ im aktuellen SAP-Markt überhaupt realistische Chancen auf die 100k+, ohne sich SPRO-Skills draufzuschaffen?
  3. Fliege ich bei den Headhunter-Angeboten im ersten technischen Interview sowieso auf, wenn ich ehrlich sage, dass ich nur konzipiere und steuere?

Freue mich auf euer ungeschöntes Feedback!

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u/chocopeppermin — 6 days ago

Vom IT-Azubi & Schrauber zum Wirtschaftsingenieur? (19J) – Suche Rat zum Karriereweg

Hallo liebe Community,
kurz zu mir:
-19yo
-Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung 1. Lehrjahr werde Frühjahr 2028 fertig.
-Nebenher schraube ich an Oldtimern und Rollern (inkl. An- und Verkauf) und programmiere Apps für die Industrie d.h BDE, Vertriebs App usw. In der Ausbildung lerne ich aber auch Fisi Themen. Mein Abi war mit 2,6 eher Mittelfeld, Mathe lag bei 7 Punkten bwl/vwl 8, IT 12.

Nun merke ich langsam das mir die Ausbildung evt nicht reicht. Ich möchte mehr…

Ich liebe Technik vorallem Automotive, bin IT affin aber auch etwas ein Finance guy hab auch kein Problem mit kundenkontakt und bin kommunikativ.

Nach dem ein oder anderen hin und her mit KI bin ich auf den Studiengang des Wirtschaftsingenieurs gestoßen das trifft exakt meine Interessen und kombiniert diese.

Hat der Studiengang Zukunft ? Über das bestehen würd ich mir mal so keine Sorgen machen ich würde auch gern dual studieren gäb es bei mir in absehbarer Nähe auch.

Hättet ihr sonst noch Empfehlungen was den Karriere Weg belangt? Evt anderes Studium etc.

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u/Any_Cardiologist5126 — 19 hours ago

Immer mehr Aufgaben aber keine Beförderung?

Hallo zusammen, ich (33, M) arbeite seit 5 Jahren im Kundensupport von einem Großunternehmen. Dabei habe ich im Laufe der Zeit immer weitere Aufgaben übernommen und mich engagiert eingebracht, Initiative gezeigt etc. Das ging soweit, dass ich Key User für ein neues Contact Center geworden bin, ein neues Kontaktformular für unserer Webseite designed up und auch mal ein FAQ zur Krisenkommunikation bei einem viralen Video, in dem ein neues Flagship-Produkt ziemlich heftig kritisiert wurde, geschrieben habe.

Bis jetzt habe ich dafür aber nur eine Gehaltserhöhung raushandeln können. Mein Titel ist auf dem Papier immer noch "Agent im Kundensupport" und ich komme irgendwie nicht weiter. Erst wurde gefragt, ob ich Interesse an einer frei gewordenen Stelle als Prozessanalyst hätte - die wurde dann aber stattdessen gestrichen. Dann habe ich mich auf eine Stelle als Spezialist im Kundensupport beworben, wurde da aber nicht genommen. Ich würde total gerne analytischer arbeiten, am Liebsten in einer Schnittstellenrolle. Mittlerweile langweilt mich das operative Tagesgeschäft auch nur noch.

Mache ich irgendwas falsch? Übersehe ich irgendwas?

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u/Old-Salamander-8433 — 3 days ago

Berufliche Neuorientierung von Architektur zu Product Design / Product Management / Maschinenbau – Erfahrungen?

F33, Architektin (Bachelor & Masters), 7 Jahre Berufserfahrung in BW.
Ich überlege gerade, mich beruflich neu zu orientieren – Richtung Product Design / Product Management oder Maschinenbau. Ich habe mich schon etwas informiert und herausgefunden, dass ein Einstieg als Quereinsteigerin wohl realistisch ist, gerade wegen der Skills und Erfahrung, die ich aus der Architektur mitbringt.

Mich würde eure allgemeine Einschätzung interessieren: Welche Schritte würdet ihr empfehlen, wo könnte ich mich bewerben und womit sollte ich auf dem Weg rechnen?

Ich würde mich auch sehr über einen längeren Austausch freuen – schreibt mir einfach, falls ihr Zeit und Lust habt. Danke! :)

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u/Ready_Prize2794 — 1 day ago

Benefits von Big4 Erfahrung?

Bitte nur antworten, wenn man selber die Erfahrung hat!

Welche Vorteile bringt es (langfristig) wenn man 2-3 Jahre in einer Big4 gearbeitet hat? (Assurance/Audit)
Im Hinblick auf Exit Optionen, Bildung an möglicherweise Prestigeträchtigeren Universitäten, Jobchancen die es ohne diese Erfahrung nicht geben würde. Netzwerk und die daraus resultierenden Chancen und Möglichkeiten.

Ich freue mich auf den Austausch

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u/SwimmerMore15 — 5 days ago
▲ 5 r/Karriereratschlag+1 crossposts

Ich bin 25, habe eine Ausbildung als Zerspanungsmechaniker (sehr gut abgeschlossen) und danach den staatlich geprüften Techniker (sehr gut) gemacht.

Aktuell arbeite ich über Leihfirma als CNC-Schleifer. Ich habe gemerkt, dass mir Elektro/Automatisierung mehr Zukunft bietet.

Option 1: Ausbildung als Elektroniker für Automatisierungstechnik bei BMW

Option 2: Direkt Elektrotechnik studieren an der Hochschule München (ca. 8k Rücklagen, kein sicheres BAföG, wohne bei Eltern)

Problem:

Arbeite seit einem Jahr fachfremd.

Was würdet ihr in meiner Situation machen? Erst Ausbildung bei BMW und dann Studium berufsbegleitend?

Bitte nur ehrliche Meinungen, gerne auch von Leuten aus Industrie/Elektrotechnik.

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u/Specialist_Radio845 — 3 days ago

Volkswagen Praktikum – Stellenausschreibung nicht mehr online auffindbar

Hey zusammen,

ich habe mich vor ca. 3 Wochen auf ein Praktikum bei Volkswagen beworben. Anfangs stand mein Status auf „wird vom Recruiting geprüft“, vor ca. 2 Wochen hat er sich dann auf „wird von der jeweiligen Fachabteilung geprüft“ geändert.

Was mich jetzt vor allem verunsichert: Die Stellenausschreibung ist online nicht mehr auffindbar. Ich habe bisher aber weder eine Absage noch eine Einladung zum Gespräch bekommen.

Ist das bei Volkswagen bzw. bei größeren Unternehmen normal, dass eine Praktikumsstelle offline genommen wird, während Bewerbungen noch geprüft werden? Kann das einfach bedeuten, dass die Bewerbungsfrist abgelaufen ist oder genug Bewerbungen eingegangen sind? Oder ist das eher ein schlechtes Zeichen?

Auf der Website steht, dass der Bewerbungsprozess ungefähr 4–6 Wochen dauern kann, deshalb weiß ich nicht, ob ich einfach weiter abwarten sollte.

Hat jemand damit Erfahrungen?

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u/Costum_Olive — 15 hours ago

Liebe Leute,

Ausgangslage: 24 Jahre alt. 10 Semester Bachelor VWL an einer Berliner Uni. Abschluss im August 2026 mit einem Notenschnitt von 2,2.

Keine wirklich relevante Berufserfahrung, bloß durchgehend 20h fachfremd gejobbt, aktuell Werkstudent im telefonischen Service bei einem Broker, was aber ebenfalls fachfremd ist, lediglich gewisse Nähe zum Finanzmarkt.

Grottige Ausgangslage, entstanden aus Kombination von Planlosigkeit, Überfordert sein von notwendiger Arbeitslast, persönlicher sowie familiärer Probleme und Faulheit.

Mir ist eine besonders krasse Karriere nicht wichtig und auch sicher nicht möglich mit so einem Profil, bin ärmlich aufgewachsen und wär schon mit >=50k im Jahr äußerst zufrieden nach BE und Master.

Was würdet ihr mir raten um noch das meiste aus dieser Lage rauszuholen? Ein GapYear machen um BE nachzuholen oder direkt einen Master ranhängen? Wo könnte man Praktika machen? Audit um etwas BE zu erhalten? bei zb. den Big4 hagelt es nur absagen.

Oder möglicherweise was ganz anderes studieren? Bin fasziniert von Elektrotechnik und hatte stets top Noten in anspruchsvollen Mathematik/Ökonometrie/Statistik- Kursen, fachlich würde ich mir das zutrauen, VWL habe ich nur sehr halbherzig verfolgt. Ich sehne mich nach mehr beruflichen Sicherheit, was ich mir durch ein Ingenieursstudium erhoffe.

Meine Spezialisierung und VWL Studium fühlt sich ebenfalls nicht wirklich relevant für die meisten Jobs an, da mir einfach die BWL Kenntnisse fehlen( hab primär Mikroökonomie, Statistik und Programmierung gemacht)

Besondere Interessen kann ich leider auch nicht nennen, Hauptsache man hat konzentrierte Arbeit und ist nicht nur in Gesprächen. Sales o.ä. wäre beispielsweise absolut nichts für mich

Ich wär über jeden Ratschlag mehr als glücklich!

Beste Grüße

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u/Eugixx911 — 9 days ago

Ist Unimaxxing im CV bald passé?

Ich hab mich hier ein bisschen durchgeklickt und sehe viele, die noch irgendwie was studieren wollen um ihr Profil zu schärfen oder was für ihre Karriere zu tun. Auch privat seh ich das - Leute in meinem Alter sitzen noch an ihrer Diss oder machen nach 1-2 Jahren Arbeitsleben doch noch n MBA in Oxford. Ich selbst bin jetzt Senior Management im Consulting und merke, dass bei mir mit jetzt bald 6 Jahren Arbeitserfahrung wirklich sehr viel geht, auch von der Bezahlung her. Ich merke beim Hiring auch, dass mich Studiennoten, Diss, Master, etc viel weniger interessieren als detaillierte Angaben dazu, was und woran Leute schon tatsächlich gearbeitet haben. Mit der Entwicklung von AI frag ich mich: wieviel Mehrwert bringt es, nochmal n Jahr in ne Uni zu gehen und sich Vorlesungen reinzuziehen, im Zweiversuch seine Note nochmal zu verbessern, irgendeine Zusatzausbildung zu machen, usw usf?

Meine Frage an euch, insb. diejenigen in Entscheiderpositionen: ist das meine Bubble oder empfindet ihr das ähnlich?

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u/Aretus — 7 days ago

Moin zusammen,

ich zerbreche mir gerade ein bisschen den Kopf über meine Karriere und krieg langsam das Gefühl, dass ich mich ein bisschen verrannt habe. Deshalb hoffe ich jetzt auf den Blick von außen.

Und zwar folgendes: Nach vielen Jahren im selben mittelständischen Unternehmen frage ich mich gerade, ob diese Betriebstreue vielleicht ein strategischer Fehler war? Ich habe dort zwar viel Verantwortung übernommen, mich aber eher „seitwärts“ entwickelt, statt die klassische Karriereleiter hochzuklettern (Aufstiegsmöglichkeiten gab es nicht viele und das hat mir erstmal nichts ausgemacht). Bisher war für mich halt diese Sicherheit super wichtig, die es mir gegeben hat, einer Firma so lange treu zu bleiben. Heute wirkt mein Lebenslauf auf mich fast zu einseitig.

Mich würde eure Einschätzung interessieren: Setzt ihr eher auf viele Wechsel und verschiedene Rollen oder habt ihr auch die „klassische Karriereleiter“ mit Hocharbeiten gewählt? In meinem Umfeld wirkt das so als wäre ich der einzige Dinosaurier … Wirkt ein Werdegang in nur einem Unternehmen heute eher wie „mangelnde Erfahrung“?

Ich würde einfach gern mal ein paar andere Perspektiven hören.

 

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u/bread-and-flowers — 8 days ago
▲ 7 r/Karriereratschlag+1 crossposts

Grüß euch Leute,

ich bin 27, habe einen Master in Geschichtswissenschaft und verdiene zurzeit 3.300 netto als so eine Art Führungskraft (Arbeitgeber u. Branche bleibt geheim). Relevante Fachkenntnisse erwerbe ich hier aber nicht und habe ich auch nicht vorzuweisen.

Innerhalb der nächsten ein oder zwei Jahre werde ich mich wieder auf dem Arbeitsmarkt umschauen müssen, und bin mittlerweile tatsächlich am Überlegen, ob es sich finanziell lohnen würde eine verkürzte Lehre als Zimmermann, gefolgt vom Meister zu machen und dann mit eigener Firma selbstständig zu werden.

Erste Sondierungen auf dem Arbeitsmarkt für Stellen als Projektmanager und Ähnliches sind zwar nicht katastrophal verlaufen, aber nach Geschichtswissenschaftlern hat man sich natürlich auch vor der Rezession und der Krise der deutschen Industrie nicht gerade die Finger geleckt, und das ist nicht besser geworden.

Jetzt konkurriere ich als Geisteswissenschaftler mit den ganzen entlassenen oder neu auf den Arbeitsmarkt kommenden Maschinenbauern, Elektroingenieuren und BWL´ern um die paar freien Stellen, was noch dazu die Löhne drückt.

Ich habe Stand jetzt 5 Bewerbungen verschickt, bisher 3 Absagen erhalten, wobei ein Arbeitgeber (Amazon) aber trotzdem ein Gespräch für eine andere Stelle machen will und noch eine Einladung über Stepstone von einer Art Personaldienstleister (Leiharbeitsfirma) für Akademiker, also nicht gerade überschwänglich die Resonanz.

Außerdem gewinne ich zunehmend den Eindruck, auch wenn man als Akademiker (noch) immer irgendeinen Schreibtischjob bekommen wird, sind die Aufstiegschancen und das Gehalt eher begrenzt. Selbstständig machen kann man sich, besonders mit einem Geschichtsstudium, auch schlecht. So bleibt man als Akademiker fast immer irgendein angestellter PC-Dulli mit mittelmäßigem Gehalt, auch wenn man Personalverantwortung trägt.

Die selbstständigen Handwerksmeister die ich kenne, haben dagegen alle fette Grundstücke, fette Häuser, fette Karren und teilweise sogar fette Yachten, die machen mal so richtig Kohle. Dagegen sind die meisten Bachelor- und Masterstudenten sowie PostDocs in meinem Alter, mich eingeschlossen, ziemliche Geringverdiener, die von so einem Lebensstandard nur träumen können.

Allerdings wärs schon ziemlich bitter, als Dreißigjähriger mit Abi und Master zwischen Haupt- und Realschulabsolventen in der Berufsschule zu sitzen, während alle gleichaltrigen Kollegen dir vom Wissensstand her geschlagene 15 Jahre voraus sind.

Was meint ihr, bin ich ein verwöhnter Mailschubser, dem es mit Kaffee und über 3000 netto im Büro einfach zu gut geht, oder könnte es sich tatsächlich lohnen noch mal ne Lehre und einen Meister hinten ranzuhängen, und sich selbstständig zu machen?

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u/Imaginary_Border6689 — 9 days ago

Karrieresprung und Familie

Ich (M/30) habe ein Angebot von einem IT Beratungs Konzern. Der Wechsel würde ein paar Monate nach Geburt meines ersten Kindes durchgeführt und ich würde gerne mal ein paar Erfahrungen oder Meinungen hören.

Aktuelle Situation:
- Inhouse Beratung (5 Jahre Erfahrung)
- Workload: 35-40h
- ca. 60k Brutto Gehalt
- fast 100% HO
- cooles Team
- spannende Projekte
- Entwicklungsmöglichkeiten ehr langsam

Neues Angebot
- Industrie (jedoch selbes Umfeld/Projekte)
- Workload: wahrscheinlich 40-45h
- ca. 85k Brutto Gehalt
- HO wurde zwar zugesagt aber nicht vertraglich festgehalten da abhängig vom Projekt.
- Spannende Projekte und neue Technologien
- Entwicklungsmöglichkeiten ehr steil

Ich bin nicht der Typ der gerne von Mo-Do von Zuhause weg ist und lege viel wert auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie, dass habe ich auch deutlich im Bewerberprozess kommuniziert. Trotzdem habe ich Bedenken nachher meine Familie zu wenig zu sehen bzw. das zugesagtes wie HO oder kaum Reisetätigkeit nicht eingehalten werden.

Wart ihr schon in solchen Situationen und könnt ggf. Erfahrungen teilen?

Lieben Dank schon mal.

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u/No_Leave2140 — 5 days ago