Ist Unimaxxing im CV bald passé?
Ich hab mich hier ein bisschen durchgeklickt und sehe viele, die noch irgendwie was studieren wollen um ihr Profil zu schärfen oder was für ihre Karriere zu tun. Auch privat seh ich das - Leute in meinem Alter sitzen noch an ihrer Diss oder machen nach 1-2 Jahren Arbeitsleben doch noch n MBA in Oxford. Ich selbst bin jetzt Senior Management im Consulting und merke, dass bei mir mit jetzt bald 6 Jahren Arbeitserfahrung wirklich sehr viel geht, auch von der Bezahlung her. Ich merke beim Hiring auch, dass mich Studiennoten, Diss, Master, etc viel weniger interessieren als detaillierte Angaben dazu, was und woran Leute schon tatsächlich gearbeitet haben. Mit der Entwicklung von AI frag ich mich: wieviel Mehrwert bringt es, nochmal n Jahr in ne Uni zu gehen und sich Vorlesungen reinzuziehen, im Zweiversuch seine Note nochmal zu verbessern, irgendeine Zusatzausbildung zu machen, usw usf?
Meine Frage an euch, insb. diejenigen in Entscheiderpositionen: ist das meine Bubble oder empfindet ihr das ähnlich?