Moin zusammen,
ich zerbreche mir gerade ein bisschen den Kopf über meine Karriere und krieg langsam das Gefühl, dass ich mich ein bisschen verrannt habe. Deshalb hoffe ich jetzt auf den Blick von außen.
Und zwar folgendes: Nach vielen Jahren im selben mittelständischen Unternehmen frage ich mich gerade, ob diese Betriebstreue vielleicht ein strategischer Fehler war? Ich habe dort zwar viel Verantwortung übernommen, mich aber eher „seitwärts“ entwickelt, statt die klassische Karriereleiter hochzuklettern (Aufstiegsmöglichkeiten gab es nicht viele und das hat mir erstmal nichts ausgemacht). Bisher war für mich halt diese Sicherheit super wichtig, die es mir gegeben hat, einer Firma so lange treu zu bleiben. Heute wirkt mein Lebenslauf auf mich fast zu einseitig.
Mich würde eure Einschätzung interessieren: Setzt ihr eher auf viele Wechsel und verschiedene Rollen oder habt ihr auch die „klassische Karriereleiter“ mit Hocharbeiten gewählt? In meinem Umfeld wirkt das so als wäre ich der einzige Dinosaurier … Wirkt ein Werdegang in nur einem Unternehmen heute eher wie „mangelnde Erfahrung“?
Ich würde einfach gern mal ein paar andere Perspektiven hören.