u/Eugixx911

Liebe Leute,

Ausgangslage: 24 Jahre alt. 10 Semester Bachelor VWL an einer Berliner Uni. Abschluss im August 2026 mit einem Notenschnitt von 2,2.

Keine wirklich relevante Berufserfahrung, bloß durchgehend 20h fachfremd gejobbt, aktuell Werkstudent im telefonischen Service bei einem Broker, was aber ebenfalls fachfremd ist, lediglich gewisse Nähe zum Finanzmarkt.

Grottige Ausgangslage, entstanden aus Kombination von Planlosigkeit, Überfordert sein von notwendiger Arbeitslast, persönlicher sowie familiärer Probleme und Faulheit.

Mir ist eine besonders krasse Karriere nicht wichtig und auch sicher nicht möglich mit so einem Profil, bin ärmlich aufgewachsen und wär schon mit >=50k im Jahr äußerst zufrieden nach BE und Master.

Was würdet ihr mir raten um noch das meiste aus dieser Lage rauszuholen? Ein GapYear machen um BE nachzuholen oder direkt einen Master ranhängen? Wo könnte man Praktika machen? Audit um etwas BE zu erhalten? bei zb. den Big4 hagelt es nur absagen.

Oder möglicherweise was ganz anderes studieren? Bin fasziniert von Elektrotechnik und hatte stets top Noten in anspruchsvollen Mathematik/Ökonometrie/Statistik- Kursen, fachlich würde ich mir das zutrauen, VWL habe ich nur sehr halbherzig verfolgt. Ich sehne mich nach mehr beruflichen Sicherheit, was ich mir durch ein Ingenieursstudium erhoffe.

Meine Spezialisierung und VWL Studium fühlt sich ebenfalls nicht wirklich relevant für die meisten Jobs an, da mir einfach die BWL Kenntnisse fehlen( hab primär Mikroökonomie, Statistik und Programmierung gemacht)

Besondere Interessen kann ich leider auch nicht nennen, Hauptsache man hat konzentrierte Arbeit und ist nicht nur in Gesprächen. Sales o.ä. wäre beispielsweise absolut nichts für mich

Ich wär über jeden Ratschlag mehr als glücklich!

Beste Grüße

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u/Eugixx911 — 9 days ago