Hypothetische Diagnose-Frage
Ich habe eine hypothetische Situation, mich interessieren dazu die Gedanken.
Nehmen wir an, ein Individuum wendet sich zeitgleich an vier unabhängige Diagnosestellen. Zwei davon sind Selbstzahler, zwei davon via Krankenkasse. Die Diagnosestellen haben untereinander keinen Kontakt.
Zwei Diagnosen kommen zum Ergebnis: Neurodivergenz liegt vor.
Zwei Diagnosen halten dagegen und sagen es besteht keine Neurodivergenz.
Was wäre der Gedanke bei euch?
Danke für euren Input.
Bitte noch mal berücksichtigen:
Zeitgleiche Diagnosestellung (also innerhalb des gleichen Quartals sagen wir), Unabhängigkeit der Diagnostiker, gleiches Individuum mit gleicher Anamnese, 2 konterkarierende Diagnosepaare.
Noch kurz zur Motivation:
Diagnostik ist ja eine reine klinische Beurteilung, ohne valide Biomarker.
Ich möchte gerne lernen wie diagnostische Unsicherheit verarbeitet werden könnte vom Individuum.