r/spitzenverdiener

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Ich verstehe nicht, wieso Leute denken, es ist ok immer mehr vom Mittelschicht wegzunehmen.

Selbst wenn man über 100.000 verdient, ist man lange noch nicht reich. Insbesondere nicht mit Kindern.

Ich bekomme echt Panik wenn ich Klingbeil und sein fehlendes Finanzverstaendnis höre.

Wieso unterstützen das so viele? Die Kaufkraft kommt doch nicht von irgendwoher in einem Land.

Neben der Debatte über die Einkommen und den Binnenmarkt, frage ich mich, ob irgendjemand mal drüber nachgedacht hat, was das für Firmen bedeutet wenn 7% Erhöhung auf die 42% spitzensteuer kommen. Was das für eine beschissene Abwaertsspirale im Arbeitsmarkt gibt und wieviel den Firmen dann am Geld entzogen wird, was für Investitionen wiederum fehlt.

So ist man auf dem Weg der Pleiten DDR. Es ist wirklich schlimm.

Korrektur l: Mittelstand mit Mittelschicht korrigiert. Danke für den Hinweis

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u/High-Impact-2025 — 12 days ago
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Für wie dumm hält der Staat euch eigentlich?

Warum werden Diskussionen über Besteuerung der Reichen immer auf Personen mit einem Gehalt von über 100k gelenkt? Was interessiert es einen Milliardär ob er theoretisch höhere Steuern auf ein 100k Gehalt zahlen müsste welches er aber weder braucht, noch hat? So ein Gehalt welches für viele die Lebensgrundlage bietet, wäre für einen Milliardär nur Spielgeld. Das einzig Sinnvolle ist eine Vermögenssteuer auf extrem hohe Vermögen wie das der Milliardäre. Für alle anderen sollen die Steuern gesenkt werden!

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u/AngryT0M4T0 — 5 days ago

Guten Morgen zusammen,

ich bin stark daran interessiert einmal
zu erfahren aus welchen Gründen Ihr konkrete Jobangebot schon abgelehnt habt, die bei
anderen nur ungläubiges Staunen oder
Kopfschütteln ausgelöst haben. Ich merke bei mit, dass meine Gründe mit jedem Jahr, für Aussenstehende, unverständlicher werden. Es tangiert mich zum Glück nicht im Geringsten, eure Stories dagegen schon.

Aus meiner jüngeren Vergangenheit:

- Kein eigenes Büro als SVP und eine shared Desk Policy im grossen Konzern
- Regelmäßige Meetings Freitags Nachmittags
- Nur BMW in der Car Policy

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u/No-Set-4329 — 13 days ago

Um Steuersenkungen für den Großteil der Menschen zu finanzieren, will Vizekanzler Klingbeil Spitzenverdiener deutlich stärker zur Kasse bitten. Kanzleramtsminister Frei warnt den Koalitionspartner vor "reiner Umverteilung"…

u/Chupacabra1987 — 12 days ago

Seid ihr privat oder gesetzlich krankenversichert? Was sind eure Gründe?

Ich überlege mir ernsthaft nach den neuesten Änderungen mich zur privaten zur verabschieden.

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u/EnvironmentNo606 — 13 days ago

Hallo zusammen,

ich arbeite seit 7 Jahren bei einem internen IT-Dienstleister eines großen Unternehmens (ohne Personalverantwortung). Ich verdiene etwa 100 k€ (mit Überstunden), meine Frau 40 k€ (verbeamtet bei der Stadt). Kinder haben wir noch nicht, sind aber geplant. Ein Immobilienkredit läuft und es sind noch über 200 k€ offen. Die Rate liegt bei 2500 €, ist aber anpassbar.

Es wurde nun ein Freiwilligenprogramm gestartet, über welches ich etwa 100 k€ Abfindung ausgezahlt bekäme, zusätzlich 3 Monate bezahlte Freistellung vor Austritt. Das Austrittsdatum ist vordefiniert und wäre für mich November 2026.

Grundsätzlich identifiziere ich mich schon seit einigen Jahren nicht mehr mit dem Unternehmen und kann die Entscheidungen im Management nicht (mehr) nachvollziehen. Mein Arbeitsweg (allerdings nur zweimal pro Woche, ansonsten Home Office) beträgt 60 Minuten pro Strecke.

Eigentlich würde ich gerne deutlich näher am Wohnort (Bochum) arbeiten und natürlich die Abfindung mitnehmen, aber der IT-Markt scheint leergefegt. Mein derzeitiges Gehalt offenbar schwierig bis nicht zu erreichen. Ich verdiene es aktuell weniger durch "hard skills" sondern durch langjährige Kenntnis des Unternehmens, meiner Fähigkeit, die Menge an Externen auf Spur zu halten, und breitem, aber nicht besonders tiefem Wissen in verschiedensten (technischen) Bereichen.

Würde mich über eure Einschätzung und Empfehlung freuen.

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u/Wrong-Interview-3563 — 11 days ago

Vielleicht ist der ein oder andere hier auch betroffen und hat Tipps und Tricks zu diesem Thema. Wir sind aus Osteuropa eingewandert und meine Mutter hat hier kaum gearbeitet, also Rente irgendwas um die 100 €. Rente aus Osteuropa vielleicht noch mal der Betrag. Beim Wechsel aus dem Bürgergeld in die Grundsicherung stehen ihr wegen meinem Gehalt bald keine Leistungen zu.

Sie hat mich großgezogen also ich werde meinen Beitrag komplett ableisten, wollte aber hören ob jemand vielleicht aus der Praxis noch ein paar Ideen hat. Teilzeit für mich um unter 100.000 zu kommen ist keine Option weil ich bin eher Richtung 200k vom Gehalt.

Mein Plan:

  1. Ich kaufe eine Wohnung in die sie einziehen wird, die Wohnung wird an sie vermietet mit der minimalen Miete, die das Finanzamt noch akzeptiert (66% Regelung) --> wir haben schon ein paar Wohnungen und dieses Objekt "hilft" dass wir auf die Überschüsse der andere Objekte weniger Steuern bezahlen weil dieses Objekt das Portfolio runterzieht

  2. Sie kriegt von mir jährlich mindestens den Freibetrag den man für die Unterstützung von Bedürftigen Verwandten ansetzen kann 12.348 Euro --> ich kriege davon ca. die Hälfte wieder über die Steuer

  3. Sie wechselt bei der Krankenkasse in Krankenkasse der Rentner weil sie die letzten Jahre nicht sozialpflichtig versichert war über einen Job.

Bin für jegliche weitere Ideen und Anregungen dankbar.

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u/Professional-Bus8449 — 12 days ago

Guten Abend zusammen,

seit ein paar Monaten plagen mich ein paar Fragen bzgl. der weiteren Karriereplanung (siehe Titel), die ich für mich alleine einfach nicht gelöst bekomme - was ist eure Meinung? Ich bin gespannt auf Rückmeldungen vor allem von den 40+, die ggf. in einer ähnlichen Situation waren und ihm Rückblick beide Optionen einordnen können.

Momentane Situation:
Verheiratet, beide Anfang/Mitte 30 mit Kind (2 Jahre). Wir haben jeweils 8 Jahre Berufserfahrung, und haben bis zur Geburt jeweils in der Unternehmensberatung (Mgmt. Consulting) Karriere gemacht, zuletzt mit rund 350k Bruttojahresgehalt (Fix + Bonus zusammen; wir haben mit einem Sabbatical uns optimiert, um noch Elterngeld zu erhalten, die Grenze lag damals noch bei 300k zu versteuerndem Einkommen).
Die Geburt bzw. unser Kind hat natürlich vieles verändert - wir haben beide Elternzeit genommen und sind nun beide zurück in unseren alten Jobs mit jeweils Teilzeit (80%). Durch weitere Beförderungen und Gehaltsanpassungen sind wir in Teilzeit jetzt bei 300k Jahresbrutto. Wie sich der ein oder andere aber denken kann, klappt Teilzeit in der Unternehmensberatung nicht zu gut, und ich arbeite oft immer noch 55-60 Stunden pro Woche plus gelegentlich Dienstreisen. Bei meiner Frau sieht es besser aus, aber auch hier sind Dienstreisen noch die Regel. Eigentlich mögen wir beide unsere Jobs sehr, jedoch haben sich unsere Einstellungen bzgl. Karriere sehr in Richtung Familienzeit gewandelt, was dazu geführt hat, dass ich mich immer schwerer für die Arbeit und das Stundenpensum motivieren kann. Home Office ist für uns beide möglich und das Kind geht in die Kita. Großeltern sind in unserer Stadt auch beide da und unterstützen wenn nötig.

Meine Optionen:
Während meine Frau in ihrem Job erstmal bleiben möchte, schaue ich mich gerade aktiv um. Der nächste Karriereschritt bei mir ist Junior-Partner (ohne Equity) aber mit Sales Targets, die nur mit 100% möglich ist (was ich aufgrund Familie nicht abbilden kann/will). Gehalt all-in wären Richtung 250-275k, je nach Bonus, mit circa 3-4 Jahren dann bis zum Equity Partner. Momentan bin ich all-in (auf Vollzeit gerechnet) bei rund 200-220k.
Ich habe nun ein paar Gespräche geführt und habe Angebote um die EUR 120-140k bekommen (fix; Bonus ggf. 10-20% bzw. ein Equity/Shares Package bei Startups), für spannende Jobs in Corporates aber auch Startups/Scaleups, die thematisch und inhaltlich sehr spannend sind. Diese Jobs wären ohne Dienstreisen verbunden, würden aber auch nicht der klassische 9-5 Job sein, sondern eher 50 Stunden pro Woche (meine Schätzung). Dafür würden diese fast nahtlos an meine bisherige Karriere anknüpfen und ich könnte mich weiter vertiefen/Expertise aufbauen.
Gleichzeitig überlege ich, mich in der Industrie auf 40 Stunden Stellen zu bewerben, um dann auch wirklich nur 40-45 Stunden zu arbeiten. Habe aber hier Sorge, mich bewusst auf ein "Abstellgleis" zu bewerben. Klar hätte ich kein Problem damit meine Karriere mal ein paar Jahre zu pausieren, aber klappt es dann (in 3-4 Jahren) wieder Fahrt aufzunehmen?

Mein Dilemma:
Ich bin hin- und hergerissen zwischen "ich will so viel Zeit mit meinem Kind verbringen, gerade wenn es noch so klein ist" vs. "ich habe nun 8 Jahre in der Beratung mir den Arsch aufgerissen, ich muss meine Karriere weiter vorantreiben".

Was ist unser/mein langfristiges Ziel:
Wir arbeiten beide auf FIRE mit Anfang 50 hin. Wir haben in unserer DINK-Zeit recht aggressiv gespart und haben momentan rund 450k investiert. Wir wohnen zur Miete (kein Eigentum geplant) und haben monatlich rund 5k Kosten für tägliches Leben, können trotzdem 4-5k pro Monat sparen, der Rest geht für Urlaube drauf (wir reisen gerne und viel, wird jetzt mit kleinem Kind etwas günstiger aufgrund von weniger Fernreisen).

Zusammenfassung und meine Fragen:
TLDR: Ich überlege aufgrund von Familie im Job kürzer zu treten und einen neuen Job mit weniger Gehalt anzunehmen. Ich will möglichst viel Zeit mit meinem Kind verbringen, aber gleichzeitig meine Karriere vorantreiben. Beides scheint aber schwierig.

Meine konkreten Fragen:

  1. Was würdet ihr mir raten: a) In der Unternehmensberatung bleiben und weiter durchziehen (aber Familie vernachlässigen), b) einen spannenden Job mit Gehaltseinbuße, aber auch mit 50 Stunden annehmen oder c) versuchen auf 40 Stunden Industrie-Job zu gehen und Karrierepause einlegen
  2. Für die, die sich schon entschieden haben - wie habt ihr euch entschieden und habt ihr es bereut? Ich lese immer, dass man eher bereut zu wenig Zeit mit Familie/Kindern verbracht zu haben, als die eigene Karriere voranzutreiben
  3. Bzgl. Coast FIRE Ziel - ggf. einfach den Sparplan reduzieren und das Ziel verschieben? Ist es mit 50 überhaupt erstrebenswert? Wenn die Kinder im Studium sind, kann man auch (in Teilzeit) weiterarbeiten.

Freue mich auf euren Input und Meinungen!

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u/kensvop — 12 days ago

Hallo zusammen,

kurz zur Einordnung unsere Situation und warum ich die o.g. Fragen stelle:

Ich bin 37 und als BWLer bei einem Pharmaunternehmen im Rhein Main Gebiet angestellt.

Seit 14 Jahren bin ich in diesem Unternehmen, habe noch keine andere Branche gesehen und nun für ca. 140k all in als Senior Manager angestellt.

Der Job ist eigentlich in Ordnung, gutes Team, guter Chef. Natürlich gibt es schon Druck, aber mit ca. 40h ist der Job zu bewältigen. Dienstreisen gibt es recht wenige und ich kann in 15 Minuten mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren.

Dazu 2 Tage HO, also eigentlich habe ich gerade den Sweet Spot aus Einkommen und Aufwand gefunden.

Wir haben aktuell 2 kleine Kinder und meine Frau arbeitet auf 80%, womit sie all in ca. 85k verdient.

Vor allem aufgrund der Kinder möchte ich gerade keinen Job, der mehr Arbeitsstunden, Reisen oder Pendeln benötigt und bin sehr froh, auch einfach mal um 4 nach Hause gehen zu können, wenn wir etwas mit den Kids unternehmen wollen.

Bezüglich langfristigem Kapitalaufbau/Altersvorsorge sind wir ganz gut aufgestellt:

Ich war schon immer recht sparsam, habe früh schon Nebenjobs gehabt, sodass ich schon immer so viel wie möglich gespart hatte und fast alles dann seit 10 Jahren in Immobilien zur Kapitalanlage investiert hatte.

Wir haben inkl. der selbst genutzten ETW nun ein Immobilien Portfolio mit einem Marktwert von ca. 2 Mio Euro (natürlich größtenteils noch finanziert) und etwa 170k als Rücklage im Depot.

Unsere monatlichen Lebenskosten all in inkl. Wohnkredit für unsere Wohnung liegen bei etwa 4k, dazu kommen noch etwa 1k pro Monat, die wir für die Rückzahlung von verschiedenen Nebenkostenkrediten benötigen.

In etwa 5 Jahren sind diese NK Kredite getilgt und durch die steigenden Mieten und jährlichen Gehaltsanpassungen steigt unserer Sparrate regelmäßig, sodass es eigentlich nur so weiterlaufen müsste und ich in meinen 50ern, wenn die Kids aus dem Haus sind, den Job an den Nagel hängen könnte.

Zu sehen, dass jeden Monat gut 4k übrig sind, selbst wenn mal was kleines an einer Immobilie repariert/renoviert werden musste, gibt mir ein großes Gefühl an Sicherheit.

Long Story, nun der Knackpunkt:

So richtig happy bin ich im Job nicht, ich interessiere mich nicht besonders für Pharma Produkte und will auch eigentlich nicht noch 20 Jahre in einem reinen Bürojob hängen. Ich hatte damals das Unternehmen mit Blick auf die Verdienstmöglichkeiten/stabile Branche und nicht aufgrund von Interesse/Leidenschaft ausgewählt.

Eigentlich würde mich die Immobilienindustrie interessieren, vielleicht sowas wie Projektentwicklung oder auch, nachdem ich schon viele sehr schlechte Makler getroffen habe, könnte ich mir vorstellen, dass ich es besser kann und es mir Spaß machen könnte.

Das würde aber heißen, meine extreme Komfortzone zu verlassen und wahrscheinlich für 40k irgendwo von ganz vorne wieder anfangen, um Erfahrungen zu sammeln.

Der Weg zurück wäre dann vermutlich schwierig, wenn ich erstmal aus der Industrie ganz raus bin - und würde mir auch ein starkes Gefühl des Scheiterns geben.

Dass es finanziell gut machbar ist aufgrund unserer geringen Ausgaben, ist klar. Aber freiwillig das gemachte Nest zu verlassen und ins kalte Wasser zu springen fühlt sich nach einem sehr hohen Risiko an.

Wer hat sowas schon mal freiwillig gemacht und seid ihr zufrieden mit der Entscheidung?

Wie hatte sich das langfristig auf euer Einkommen ausgewirkt?

Über echte Erfahrungen würde ich mich sehr freuen.

Edit: ein tatsächlicher Wechsel würde erst in vll. 3-4 Jahren frühestens aufgrund der Kinder in Frage kommen, aber die Idee habe ich immer wieder im Kopf.

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u/Funny_Combination355 — 11 days ago

Moin zusammen, ich bin neu in der Gruppe also entschuldigt meine Fehler.

Zu mir. Ich bin Softwareentwickler mit 11 Jahren Berufserfahrung. Hatte auch ne gute Entwicklung die ersten 7 Jahre. Von 60k€ auf 110k€. Seit dem bekomme ich aber den Durchbruch nicht hin. Ich drehe mich immer um die 130k€.

Ich bin seit 2018 freiberuflich selbstständig. Ich schätze mich als absolut fähig ein. Ich habe bereits in großen Konzernen gearbeitet sowie auch in kleinen Unternehmen. Habe kleine Unternehmen komplett digitalisiert und komplette IT Cloud Infrastrukturen gestaltet und verantwortet.

Ich kann die gesamte Architektur einer Software abbilden.

Langsam bekomme ich aber das Gefühl, dass es in DE keinen interessiert wie komplex IT sein kann und das dieses Wissen auch bezahlt werden will. Gibt es nur noch den Weg in die Managerebene?

Es ist echt deprimierend. Habt ihr Tipps oder Erfahrungen was ich falsch mache? Habe ich das Maximum mit meinem Job erreicht?

Beste Grüße

Edit:
Versteht mich nicht falsch. Ich kann mir viel finanzieren. Alles nötige was ich benötige. Aber dennoch habe ich den Ehrgeiz mich zu entwickeln.

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u/Icy_Signature6605 — 12 days ago

Vielleicht leicht off-topic, aber irgendwie passt’s auch hier rein:

Ich (w, 30) gehöre laut Statistik zu den (Spitzen-) Besserverdienenden – auch wenn ich mich bei manchen Zahlen hier im Sub fast schon wieder klein fühle.
Was mich aber wirklich interessiert, ist die Perspektive von der „anderen Seite“ bei der Partnerwahl.

Ich merke nämlich, dass mir das Thema Einkommen mehr ausmacht, als ich es mir lange eingestehen wollte.

Meine letzten beiden Beziehungen hatten finanziell ein klares Gefälle und am Ende lief es darauf hinaus, dass ich vieles mitgetragen oder mitfinanziert habe. Nicht, weil ich das grundsätzlich schlimm finde, sondern weil ich meinen Lebensstil einfach gerne lebe: gut essen gehen, reisen, spontan Dinge unternehmen, die mir Spaß machen.

Ich habe keine absurden Erwartungen an einen Partner und will auch niemanden rein nach Gehalt „aussortieren“. Gleichzeitig merke ich aber: Wenn die Lebensrealitäten zu weit auseinandergehen, wird es auf Dauer schwierig und irgendwie auch unfair für beide Seiten.

Deshalb mal die ehrliche Frage in die Runde:
Wie handhabt ihr das?

Ist euch das Einkommen eures Partners / eurer Partnerin komplett egal?
Übernehmt ihr automatisch mehr, wenn ihr deutlich mehr verdient?
Oder achtet ihr bewusst darauf, dass es zumindest halbwegs auf Augenhöhe ist?

Und vielleicht noch spannender:
Tun sich Männer damit wirklich leichter - oder ist das auch so ein Klischee, das sich hartnäckig hält?

Bin gespannt auf eure Perspektiven.

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u/dueva333 — 9 days ago

Was würde die Schwarmintelligenz machen?

2 DINKs mitte 50: ich 170k, sie 30k (Teilzeit), Mieteinnahmen 20k, Kapitaleinkünfte 20k.

Bin fast 15 Jahre bei selbem Arbeitgeber, - ohne Personalverantwortung. Ich erledige mein wöchentliche Aufgaben in 3-4 Tagen bis frühen Nachmittag, nehme mir meistens Montags bzw Freitags frei und verfolge mein Hobby (Naturfotografie - früh aufstehen und aufs Berg die Ausrüstung schleppen). Wir haben eine kleine Ferienwohnung im Ausland südlich der Alpen (woher sie kommt).

Wir geben eigentlich nicht viel aus: fahre ein Skoda Superb, jährlich 2 Wochen Urlaub im Frankreich, ausgehen zum Lieblingsitaliener was auch nicht die Welt kostet.

Leben ist einfach langweilig. ...

EDIT: arbeitstechnisch fahre ich im Totenwasser. (Spezialkenntnisse und fließend Französisch/Italienisch sind die Gründe, dass ich relativ viel kriege). Was die KI in nächsten Jahren verändert, ist schwer einzuschätzen..)

EDIT 2 : Kinder kriegen war medizinisch nicht möglich. diNK war nicht absichtlich.

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u/Zzomir — 12 days ago

Ich stehe vor einer internen Beförderung und habe vor einigen Wochen mit der Geschäftsführung mündlich ein Brutto-Fixgehalt plus einen variablen Anteil ausgehandelt. Da ich davon ausging, dass die Sache klar ist, habe ich eine konkurrierende Stelle abgesagt.

Jetzt kommt der Vertrag – mit Verspätung – und er weicht in mehreren Punkten erheblich von dem ab, was vereinbart war:

  • Das Bruttogehalt ist um 20.000 € geringer als besprochen und setzt sich aus Grundgehalt, Standortzulagen und Einmalzahlungen anlässlich der Übernahme der Führungsposition zusammen. So war das nicht vereinbart.
  • Der variable Anteil ist auf eine Summe gedeckelt, obwohl zwei bis drei Monatsgehälter verhandelt worden waren.
  • Zusätzlich enthält der Vertrag eine Klausel, dass die Position erst mit dem Ausscheiden des aktuellen Leiters formell besetzt wird, der Ende Jahr das Rentenalter erreicht, aber noch in nachgeordneter Position weiterarbeiten will – das Ganze ist also auch zeitlich noch unsicher.

Was würdet ihr in dieser Situation tun? Empfindet ihr das als Lowballing seitens des Unternehmens? Habt ihr so etwas schon mal erlebt, dass man nach einer mündlichen Einigung im Vertrag nochmal versucht, die Konditionen deutlich zu verschlechtern? Für mich ist das neu, ich hatte bisher immer das Erlebnis, dass man sich an Vereinbarungen hält.

Ist das eine Red Flag?

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u/Chance-Reception-983 — 10 days ago

Zu versteuerndes Einkommen im Folgejahr senken (Elterngeld)

Im letzten Jahr (Steuerjahr 2024) waren meine Frau und ich 30 Cent unter der Grenze von 175k€ zu versteuerndes Einkommen. Leider hat sich das für 2025 geplante 2. Kind auf 2026 verspätet. Für 2025 wird es objektiv betrachtet fast unmöglich unter 175k€ zu kommen (HH Brutto: 233k€; Steuererklärung noch nicht angefangen). Wir haben es 2025 verpasst strikt das Bruttoeinkommen zu senken, da wir anderen Fokus hatten. Hat jemand Erfahrungen/Tipps wie wir hier doch noch Elterngeld bekommen könnten?

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u/Constant_Marzipan_86 — 4 days ago
▲ 1 r/spitzenverdiener+1 crossposts

Ich, 39m, mit 120k brutto im Jahr (IT), sie 37 mit etwa 60k brutto pro Jahr. Depots zusammen im Wert von 550k. Wohnen zur Miete, keine Immobilien, keine Kinder. Mein Gehalt entwickelt sich seit 2 Jahren nicht weiter trotz sehr guter Leistung als Lead. Im Juli erneutes Gehaltsgespräch und Ende des Jahres womöglich Bonus von 10k. Generell wurde zur Einstellung gesagt Gehaltsverhandlung nach einem Jahr (bin nun 2 Jahre dabei im Startup). Dann wurde aber immer gesagt, du verdienst schon sehr gut, dein Gehalt ist schon sehr hoch bla bla. Andere mit geringeren Gehältern haben in der Zeit Erhöhungen bekommen. Wie schätzt ihr die Situation ein? Wie weiter verhandeln? Und wie können wir uns weiter finanziell stabilisieren/aufstellen? Stichwort Fire

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u/PrimaryFree7836 — 11 days ago

Ich brauche neue Schuhe / Sneaker. Möchte keine Markenschuhe kaufen ala Paul Smith etc. Wo und welche Schuhe kauft ihr, wenn euch Qualität und Stil wichtig ist?

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u/meme_not_mori — 11 days ago

Hallo zusammen, ich bin 19 und mach gerade meine Ausbildung in der IT als Systemintegrator. Ich weiß das ich hier mit meinen 1k Brutto im Monat nicht ganz richtig bin finde es aber trotzdem Unterhaltsam ein wenig mitzulesen. Ich lese hier teilweise Posts mit 20 Stunden Woche und 130k im Jahr. Wie kommt man bitte an solche Verträge? In meiner Umgebung ist das meiner Meinung nach unmöglich. Hier sind teilweise Leute die schreiben sie seien unter 30 und verdienen über 100k im Jahr. Ist das vielleicht doch leichter als ich denke oder hatten viele einfach Glück und Kontakte?

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u/LotusBee21 — 8 days ago

Hi zusammen,

ich habe irgendwie ein Problem und vielleicht helfen mir ein paar Einwürfe von außen, um das Ganze wieder klarer zu sehen.

Kurz zu mir: Ich bin Ende 20 und habe Anfang 20 mein Studium beendet. Während des Studiums habe ich ungefähr 500 € im Monat verdient. Nach dem Studium lag mein Startgehalt bei ca. 2.800 € netto. Damals war mein Ziel immer: Ich will irgendwann 4.000 € netto verdienen.

Zwei Jahre später war ich dann bei ca. 3.500 €, irgendwann bei 4.200 € und jetzt liege ich seit etwa 6 Monaten ungefähr bei 5.500–6.500 € netto im Monat. Das schwankt ein bisschen, je nachdem wie viel Zeit ich investiere

Grundsätzlich hätte ich sogar die Möglichkeit, noch mehr zu verdienen. Aktuell arbeite ich effektiv ca. 45 Stunden pro Woche. Ich könnte Mehrarbeit leisten was bedeutet pro Stunde ca. 100€ Mehr Gehalt-

Aber genau da kommt mein Problem: Ich denke mir irgendwie wofür?

Ich habe das Gefühl, dass mir dieser frühere Antrieb fehlt. Früher hatte ich klare Ziele: Erst 3.000 €, dann 4.000 €, dann mehr. Jetzt bin ich an einem Punkt, an dem ich mir im Alltag eigentlich alles kaufen kann, was ich möchte. Ob Supermarkt, Kleidung oder sonstige kleinere Dinge ich muss nicht wirklich auf Preise schauen.

Ich wohne in einer sehr schönen Wohnung, die ca. 1.700 € warm kostet. Ich fahre ein schönes Auto, das mich ungefähr 500 € im Monat kostet. Insgesamt liegen meine monatlichen Kosten im Schnitt bei etwa 3.500 €. Den Rest verplempere ich teilweise oder stecke ihn je nach Laune in Aktien/ETFs.

Eigentlich geht es mir objektiv gut. Trotzdem frage ich mich: Ist das alles sinnvoll? Wofür soll ich noch deutlich mehr arbeiten?

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u/SteuerJongleur — 8 days ago

Gibt es hier jemand der unter der Woche in der Schweiz arbeitet und am Wochenende nach Deutschland pendelt und könnte berichten wie das so ist? Auto oder Flugzeuge? ICE ist leider unmöglich voll. Gerne DM

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u/uncountable5351 — 9 days ago