Vielleicht leicht off-topic, aber irgendwie passt’s auch hier rein:
Ich (w, 30) gehöre laut Statistik zu den (Spitzen-) Besserverdienenden – auch wenn ich mich bei manchen Zahlen hier im Sub fast schon wieder klein fühle.
Was mich aber wirklich interessiert, ist die Perspektive von der „anderen Seite“ bei der Partnerwahl.
Ich merke nämlich, dass mir das Thema Einkommen mehr ausmacht, als ich es mir lange eingestehen wollte.
Meine letzten beiden Beziehungen hatten finanziell ein klares Gefälle und am Ende lief es darauf hinaus, dass ich vieles mitgetragen oder mitfinanziert habe. Nicht, weil ich das grundsätzlich schlimm finde, sondern weil ich meinen Lebensstil einfach gerne lebe: gut essen gehen, reisen, spontan Dinge unternehmen, die mir Spaß machen.
Ich habe keine absurden Erwartungen an einen Partner und will auch niemanden rein nach Gehalt „aussortieren“. Gleichzeitig merke ich aber: Wenn die Lebensrealitäten zu weit auseinandergehen, wird es auf Dauer schwierig und irgendwie auch unfair für beide Seiten.
Deshalb mal die ehrliche Frage in die Runde:
Wie handhabt ihr das?
Ist euch das Einkommen eures Partners / eurer Partnerin komplett egal?
Übernehmt ihr automatisch mehr, wenn ihr deutlich mehr verdient?
Oder achtet ihr bewusst darauf, dass es zumindest halbwegs auf Augenhöhe ist?
Und vielleicht noch spannender:
Tun sich Männer damit wirklich leichter - oder ist das auch so ein Klischee, das sich hartnäckig hält?
Bin gespannt auf eure Perspektiven.