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Personalberatung ruft ohne Einwilligung auf privatem Handy an. Woher kommen meine Daten? Was tun?
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Personalberatung ruft ohne Einwilligung auf privatem Handy an. Woher kommen meine Daten? Was tun?

Hallo zusammen,

ich (40 Jahre, angestellter IT-Consultant) lebe seit 2010 ohne Social Media und achte eigentlich sehr genau auf meine persönlichen Daten. Wegen ein paar Euro Differenz melde ich mich z. B. bei keinem Onlineshop an und lese mir kleinteilig durch, wozu ich meine Einwilligung gebe. Das Höchste der Gefühle ist die Nutzung meiner Spam-E-Mail-Adresse, welche nicht dauerhaft überwacht wird.

Einzig und allein nutze ich einen LinkedIn-Account, um ehemaligen Kunden, Kollegen und Projektbegleitern eine Plattform zu bieten, mich zu kontaktieren, wenn sie dies wünschen. Eigentlich tue ich das auch nur, um nicht schroff sagen zu müssen, dass ich mich ohnehin nie melden werde.

Wichtige ehemalige Wegbegleiter haben meine Handynummer und E-Mail-Adresse.

Durch ehemalige Tätigkeiten habe ich für mich Personalberater als absolute Red Flag eingestuft. Das Personal, das vermittelt werden sollte, passte oft nicht zu den Profilen, oder es wurden vollmundig Dinge versprochen, die weit von der Realität entfernt waren. Ich spreche daher nicht mit ihnen und lehne Kontakt generell ab.

Langes Vorgeplänkel, nun zur Sache: Ich wurde eben aus dem Kalten heraus von einem Personalberater aus einer nahegelegenen Großstadt angerufen, der sich gern mit mir unterhalten und mir etwas anbieten wollte. Ich fragte direkt, woher meine Einwilligung zur Kontaktaufnahme stammt und woher er meine Daten hat, da der Herr meinen eher komplexen Nachnamen kannte.

Ich wies ihn darauf hin, dass ich diese Art der Kontaktaufnahme ablehne, und bat ihn um seine Quellen sowie darum, meine Daten zu löschen. Er erwiderte nur: „aus unserem CRM-System“.

TL;DR: Ein Personalberater kontaktiert mich ohne meine Einwilligung über einen Kontaktweg, der nicht öffentlich ist. Kann ich hier etwas unternehmen? Ich würde gern herausfinden, woher meine Daten stammen!

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NACHTRAG.Habe bereits eine Antwort auf meine Standard DSGVO Auskunftsmail welche aber an allen Ecken und Enden unvollständig ist:

"vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir haben Ihr Auskunfts-, Widerspruchs- und Löschbegehren geprüft und erteilen Ihnen nachfolgend Auskunft gemäß Art. 15 DSGVO.

Verarbeitete personenbezogene Daten

Nach aktuellem Prüfstand haben wir folgende personenbezogene Daten zu Ihrer Person verarbeitet:

Name: XXX berufliche Profildaten aus LinkedIn , insbesondere Angaben zu beruflicher Tätigkeit, Position, Arbeitgeber bzw. beruflichem Werdegang, soweit in Ihrem Profil ersichtlich (Link zum Linkedin Profil) Telefonnummer: Meine Handynummer Screenshot Calltime, der Ihre Telefonnummer mit Ihrem beruflichen LinkedIn-Profil verbindet:

www.calltime.co (Pomelos Group GmbH, Vitalisstraße 67, 50827 Köln)

interne Zuordnung zu einem Such- bzw. Ansprachevorgang im Bereich Personalberatung Gesprächs-/Kontaktvermerk zum Telefonat vom 13.05.2026 Ihr Widerspruchs-, Auskunfts- und Löschbegehren vom 13.05.2026 Korrespondenz im Zusammenhang mit der Bearbeitung dieser Anfrage

Weitere gespeicherte Notizen, Bewertungen, Tags oder Profileinträge sind nach unserer Prüfung nicht vorhanden.

Zwecke der Verarbeitung

Die Daten wurden zum Zweck der beruflichen Direktansprache im Rahmen der Personalberatung und zur Prüfung einer möglichen fachlichen Passung für ein konkretes Mandat verarbeitet. Seit Eingang Ihres Widerspruchs werden Ihre Daten nicht mehr für Kandidatenansprache, Kontaktanbahnung, Werbung, Akquise oder Vermittlung genutzt.

Die weitere Verarbeitung erfolgt ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer datenschutzrechtlichen Anfrage, zur Umsetzung und Dokumentation Ihres Widerspruchs sowie, soweit erforderlich, zur Erfüllung gesetzlicher Nachweis- und Dokumentationspflichten.

Herkunft der Daten

Ihre beruflichen Profildaten stammen aus dem beruflichen Netzwerk LinkedIn.

Die von uns verwendete Telefonnummer wurde über das Tool Calltime erhoben. Dort wurde Telefonnummer als geschäftliche Kontaktnummer ausgewiesen bzw. mit Ihrem beruflichen Profil auf LinkedIn verknüpft. Weitergehende Informationen zur ursprünglichen Herkunft der Telefonnummer innerhalb der von Calltime genutzten Datenquellen liegen uns derzeit nicht vor.

Empfänger oder Kategorien von Empfängern

Eine Weitergabe Ihrer personenbezogenen Daten an Kunden oder sonstige externe Dritte ist nach unserer Prüfung nicht erfolgt.

Intern hatten ausschließlich die mit dem Such- bzw. Ansprachevorgang und der Bearbeitung Ihrer datenschutzrechtlichen Anfrage befassten Personen Zugriff auf die Daten.

Soweit Dienstleister wie CRM-, E-Mail- oder IT-Systemanbieter technisch Zugriff haben können, erfolgt dies im Rahmen der jeweiligen vertraglichen Vereinbarungen zur Auftragsverarbeitung.

Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung beruflicher Profildaten und die berufliche Kontaktanbahnung erfolgte nach unserem damaligen Verständnis auf Grundlage berechtigter Interessen gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, nämlich der Durchführung einer berufsbezogenen Kandidatenansprache im Rahmen der Personalberatung.

Eine Einwilligung in eine telefonische Kontaktaufnahme ist bei uns nicht dokumentiert. Ihre Telefonnummer wurde bei uns als geschäftliche Telefonnummer erkannt, ausgewiesen und gespeichert.

Unabhängig davon berücksichtigen wir Ihren Widerspruch gemäß Art. 21 DSGVO. Eine weitere Verarbeitung zu Zwecken der Kandidatenansprache, Direktwerbung, Akquise oder Vermittlung findet nicht statt.

Speicherdauer und Löschung

Die für die Kandidatenansprache nicht mehr erforderlichen personenbezogenen Daten werden gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungs-, Dokumentations- oder Nachweispflichten entgegenstehen.

Zur Dokumentation Ihres Widerspruchs und zur Sicherstellung, dass keine erneute Kontaktaufnahme erfolgt, speichern wir in eingeschränkter Form die hierfür erforderlichen Minimaldaten. Diese Daten werden ausschließlich zu Sperr- und Nachweiszwecken verwendet und nicht für Ansprache-, Werbe-, Akquise- oder Vermittlungszwecke genutzt.

Automatisierte Entscheidungsfindung / Profiling

Eine automatisierte Entscheidungsfindung im Sinne von Art. 22 DSGVO hat nicht stattgefunden. Ein automatisiertes Profiling mit rechtlicher Wirkung oder vergleichbarer erheblicher Beeinträchtigung hat ebenfalls nicht stattgefunden.

Ihre weitere Entscheidung

Ergänzend möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir sämtliche für eine Kandidatenansprache, Kontaktanbahnung, Akquise oder Vermittlung nicht mehr erforderlichen personenbezogenen Daten löschen bzw. die Verarbeitung hierauf beenden.

Zur Umsetzung und Dokumentation Ihres Widerspruchs halten wir lediglich einen auf das notwendige Minimum beschränkten Sperrvermerk vor. Dieser dient ausschließlich dazu, sicherzustellen, dass Ihre personenbezogenen Daten künftig nicht erneut für Kontakt-, Werbe-, Akquise- oder Vermittlungszwecke verarbeitet werden. Eine Nutzung zu Ansprache- oder Vermittlungszwecken erfolgt hierdurch nicht.

Sollten Sie ausdrücklich wünschen, dass auch dieser minimale Sperrvermerk gelöscht wird, teilen Sie uns dies bitte kurz mit. Wir würden dann auch diese Daten löschen, soweit dem keine gesetzlichen Dokumentations- oder Nachweispflichten entgegenstehen. Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass wir in diesem Fall eine erneute Kontaktaufnahme nicht sicher ausschließen können, falls Ihre Kontaktdaten zu einem späteren Zeitpunkt erneut aus öffentlich zugänglichen Quellen oder über Drittanbieter in unsere Systeme gelangen.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung und sende"

Interessant ist das sie klar schreiben ich habe nie eingewilligt. Ich würde jetzt nochmal nachhaken und Fragen wann ich eingewilligt habe und die ursprüngliche Quelle meiner Daten anfragen.

u/SPNsen — 13 hours ago

Wenn der Präsident schweigt – Rechtsberatung oder Realitätsflucht?

Die Situation: Der Präsident eines Sozialgerichts (Prof. Dr. M. aus F) antwortet persönlich auf eine Anfrage nach Informationszugang (Existenz von Validierungsbelegen). Anstatt die Information zu erteilen oder abzulehnen, erklärt er die Anfrage kurzerhand zur "unzulässigen Rechtsberatung" und erklärt die Korrespondenz für beendet.

Die Preisfrage für das Mensa-Essen:

  1. Seit wann ist die Frage nach der Existenz einer behördlichen Unterlage eine "individuelle Rechtsberatung"?
  2. Wenn ein Professor für Rechtswissenschaften den Unterschied zwischen einer Tatsachenauskunft (Information) und einer Subsumtion (Beratung) nicht mehr kennt oder bewusst vermischt – was bedeutet das für die Qualität der Lehre an dieser Fakultät?
  3. Würdet ihr in einem Repetitorium für diese Argumentation Punkte bekommen oder wegen "völliger Verkennung der Grundrechte" den Saal verlassen müssen?

Zusatz: Wer mir schlüssig darlegt, wie man jemanden über "Nichts" (da die Daten laut München gar nicht existieren) rechtlich beraten kann, bekommt das Schnitzel mit Pommes extra.

Danke!

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u/MathematicianSea7144 — 19 hours ago

Das GfK Marktforschungsinstitut ruft an und ich will wissen, woher die meine Nummer haben

Ich habe eben den m. W. ersten Cold Call (i. e. Spam-Anruf) auf mein Mobiltelefon bekommen. Am anderen Ende war ein Österreicher (laut Akzent). Als ich fragte, woher er meine Nummer habe, sagte er, die sei "zufällig erstellt worden".

Yeah, I think not.

Ich habe ihm gesagt, dass er meine Nummer für immer sperren solle.

Allerdings wüsste ich jetzt schon gerne, woher die meine Daten haben.

Frage: Geht das tatsächlich so, ein Automat wählt so lange, bis jemand rangeht? Falls nicht, wie stelle ich denen eine Anfrage nach DSGVO zu, ohne zu viel weitere Daten von mir preiszugeben?

Ich habe daran gedacht, eine neue E-Mailadresse nur für diesen Fall zu erstellen (ist wohl heute anonym auch nicht mehr so einfach) und sie aufzufordern, dahin eine entsprechende Auskunft zu schicken. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das überhaupt geht. (Nach dem Motto "Wir dürfen keine Daten (die wir möglicherweise illegal erhalten haben) an eine beliebige E-Mailadresse schicken.")

Wie ist da meine Rechtslage nach Pflicht auf Auskunft. Denn ich bin mir sicher, falls ich denen jetzt noch mehr Daten zu meiner Person liefere (vielleicht haben die nur meine Nummer), werden die meine Nummer zwar bei denen sperren, aber sie und alle dadurch zusätzlich erhaltenen Daten weiterverkaufen an den nächsten Heini.

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u/Away-Huckleberry9967 — 7 hours ago

Ex Chef ignoriert dsgvo Anfrage

Hey ich hab mal eine Frage an euch und zwar hat mein alter Chef mich n bisschen rumgenervt also hab ich den zurück genervt indem ich eine Anfrage nach Artikel 17 an ihn gestellt habe sämtliche personenbezogene Daten von mir die ihn möglich sind zu löschen und mir die Daten die er nicht löschen kann mitzuteilen.

Naja ich bekam am nächsten Morgen nen Anruf ob ich sie noch alle hätte und dass ich das sowas von vergessen kann und er den Teufel tun wird irgendwas zu löschen.

An wen wende ich mich am besten und kann ich mich überhaupt an wen wenden oder kommt der ex Chef damit so durch?

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u/Associate-Weird — 4 days ago

Mich stört, wenn ein Foto von mir in einer KI Datenbank landet

Verwandte hat mit persönlichen Fotos eine Collage mit KI erstellt. War sehr nett gemeint. Aber ich mache mir Sorgen wegen Datenschutz. Möchte das ansprechen. Fürchte aber, dass das die Stimmung kaputt macht. Bin ich paranoid und kille die Stimmung? Oder hat sie unbedacht Grenzen verletzt?

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u/schuetzin — 3 days ago

Logik-Rätsel: Wann existieren Daten gleichzeitig „nicht“ und „nur für die Presse"?

„Ich spendiere ein Mensa-Essen für die schlüssigste Lösung dieses juristischen Knotens am LSG München (Präsidentenbereich):

Die Fakten:

  1. 11:42 Uhr: Die Pressestelle verweigert Infos zur Systemvalidierung (ADGA) mangels Presseausweis (Botschaft: Infos sind da, aber nur für Journalisten).
  2. 13:29 Uhr: Die Datenschutzbeauftragte erteilt eine Negativauskunft nach Art. 15 DSGVO: ‚Es liegen keine Daten vor.‘

Die Frage: Wie kann der Zugang zu Informationen rechtlich von einem Presseausweis abhängig gemacht werden, wenn dieselben Informationen laut Datenschutz gar nicht existieren?

Ist das ein neues Rechtsinstitut oder einfach ein ‚Bühnendacheinsturz‘ der behördlichen Wahrheitspflicht?

Wer löst das Paradoxon?“

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u/MathematicianSea7144 — 19 hours ago

brauche eine temporäre Nummer für eine Verifizierung, will meine echte nicht angeben. die kostenlosen Seiten funktionieren meistens nicht. was nutzt ihr?

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u/Bel1lGummyCat — 7 days ago

DSGVO-Löschungsanfrage: Warum machen es uns Unternehmen so schwer?

Hi zusammen,

ich habe in den letzten Monaten bei mehreren Diensten (Streaming, Shopping, News) Löschanfragen nach Art. 17 DSGVO gestellt und ehrlich gesagt bin ich etwas genervt, wie unterschiedlich das gehandhabt wird.

Bei manchen reicht eine kurze Mail, bei anderen muss man sich durch Menüs klicken, Formulare ausfüllen oder landet in einem Chatbot, der nicht wirklich weiterhilft.

Auch die Antworten sind sehr unterschiedlich:
– manche löschen schnell (1–2 Wochen)
– andere brauchen ewig oder sagen nur „wir prüfen noch“
– und manchmal bleibt unklar, was überhaupt gelöscht wurde

Meine Fragen an euch:
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Welche Anbieter machen das gut oder schlecht?
Gibt es einfache Tools/Vorlagen für DSGVO-Anfragen?
Und wann lohnt es sich, die Aufsichtsbehörde einzuschalten?

Wäre cool, hier ein paar Erfahrungen und Tipps zu sammeln

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u/elajoc — 5 days ago

Claude-Code-Plugin für DSGVO/TDDDG/UWG-Audits. Entstanden aus meinen eigenen Anwaltsrechnungen

Hintergrund:
Ich baue seit einem knappen halben Jahr ein B2B-SaaS (Richtung Steuer-Compliance). Kleineunternehmer, keine eigene Rechtsabteilung. Vor dem Launch ging jede Frage zu Cookie-Banner, AVV, Datenschutzerklärung oder Impressum an eine Kanzlei. Pro Runde 300-500 EUR, zwei Wochen Wartezeit, und hinterher oft Korrekturen an Stellen, die ich selbst hätte finden können, wenn ich nur gewusst hätte wonach ich suchen muss.

Zwei Beispiele aus meinem eigenen Entwurf:
- Impressum zitierte noch § 5 TMG statt § 5 DDG. TMG ist seit 14.05.2024 weg. Kein Abmahngrund, aber Qualitätsmangel, der durchrutschen würde.
- DSE schrieb "TTDSG § 25 Abs. 2". Wurde am gleichen Datum in TDDDG umbenannt. Wieder kein Drama, aber hätte ich selbst merken können, wenn das Tool dafür existiert hätte.

Also habe ich es gebaut. Ein Claude-Code-Plugin, das eine Codebase systematisch durchgeht, Findings nach CRIT/HIGH/MED/LOW klassifiziert, und für jedes Finding eine lupenreine Korrekturversion liefert. Zitate werden gegen eur-lex, gesetze-im-internet, curia.europa.eu verifiziert. Nicht gegen Kanzlei-Blogs. Outputs gehen dann an den Anwalt zur Freigabe, nicht zur Erst-Prüfung.

Was das Plugin kann:
- Codebase-Audit (Next.js, WordPress, Shopify, n8n, Content-Sites)
- Live-Browser-Check einer URL (welche Trackers laden vor Consent? Google Fonts trotz "self-hosted"? Banner mit gleichrangigem Ablehnen-Button?)
- Einzeldokument-Review (AGB/DSE/Impressum/Widerruf/Cookie)
- KB mit 63 Artikeln zu DSGVO, BDSG, TDDDG, UWG, PAngV, BGB, DDG, DSA, DMA, AI Act, BFSG, UrhG, MarkenG, NIS2 etc. inkl. aller Schlüsselurteile (Schrems II, Planet49, Google Fonts, Meta-Bundeskartellamt, Inbox-Werbung II, IAB Europe)
- Self-Audit der eigenen KB: Tier-1-Re-Verifikation aller Zitate per /legal-update --all. Hat beim letzten Lauf 6 schwere Aktenzeichen-Fehler aus der initialen Befüllung gefunden und korrigiert (z.B. "Inbox-Werbung II = I ZR 186/17" war falsch - korrekt ist I ZR 25/19; "§ 7 Abs. 4 UWG" existiert nicht). Lehre für mich: KI-generierte Rechts-KBs müssen IMMER gegen Primärquellen validiert werden, bevor sie als Audit-Grundlage dienen.

Was das Plugin nicht kann und auch nicht soll:
- Es ist keine Rechtsberatung im Sinne des § 2 RDG. Jeder Output trägt den Disclaimer, das steht auch in der Lizenz. Die Idee ist, dass ihr eurer Kanzlei eine saubere Vorarbeit übergebt, nicht dass ihr Rechtstexte ohne Review live setzt.
- Es ersetzt keinen DSB. Wenn ihr > 20 Leute mit PII arbeitet und einen bestellen müsst, kommt ihr nicht drumherum.
- Scope ist strikt DE/EU. Keine US-/UK-/CH-Logik. Wer international skaliert muss für jede Jurisdiktion separat prüfen.

Ich habe es als Open Source unter MIT veröffentlicht, weil ich glaube, dass ziemlich viele Solo-Gründer, Indie-Hacker und kleine Teams genau dieses Vorbereitungs-Problem haben. Wenn eure erste Version 30% besser vor dem Anwalt ankommt, zahlt ihr weniger für die gleiche Freigabe.

GitHub: github.com/FutureRootsDE/legal-audit-de
Aktuelles Release: v1.2.0 (08.05.2026)
Changelog im Repo mit allen Aktenzeichen-Korrekturen und neuen BGH-Urteilen vom 09.10.2025 (Button-Lösung, Streichpreis)

Installation für Claude Code:
/plugin marketplace add FutureRootsDE/legal-audit-de
/plugin install legal-audit-de

Happy über Feedback oder PRs - besonders wenn jemand Fehler in der KB findet. Zitate mit Link zur Primärquelle kann ich schnell einarbeiten, Kanzlei-Blog-Verweise nicht.

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Edit: V1.3.0 (09.05.2026) Codex und Copilot unterstützung hinzugefügt!

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u/PrudentStop5612 — 5 days ago

Ich habe letztens den Post gesehen, dass Samsung die Fernsehgewohnheiten an 263 Partner sendet.

Gerade wurde mir in den Google News ein Artikel vorgeschlagen, der den Versand an 1733 Partner in den Cookies ankündigt.

Ich arbeite selber in der Onlinemarketing Branche, aber wir agieren immer nach dem Prinzip der Datensparsamkeit. Warum dürfen solche Websites die Daten an 1733 Partner versenden, wenn andere auf strenge Sparsamkeit achten müssen?

Einziger Vorteil ist hier, alle Partner sind deaktiviert, man kann den Artikel auch ohne lesen.

u/vanTrottel — 12 days ago

Hi! Ich recherchiere gerade für einen Filmbeitrag fürs deutsche Fernsehen. Wir berichten darüber, dass man sich im Internet immer häufiger verifizieren muss. Unsere These ist, dass Verifikation keine wirkliche Lösung ist, weil es oft Wege gibt, die Mechanismen zu umgehen. Und die datenschutzrechtlichen Bedenken kommen dann natürlich noch on top.

Dafür wollen wir in einem Experiment versuchen, verschiedene Verifikationen zu umgehen. Das offensichtlichste ist natürlich VPN. Dort werden wir NSFW-Inhalte auf X einfach sichtbar machen. Wir werden auch Roblox/Reddit mit dem Facescan ausprobieren, also einen Bildschirm abfilmen, gehen aber davon aus, dass das nicht klappt. Mir ist es in den Versuchen jedenfalls nicht gelungen und ich gehe auch davon aus, dass es nicht mehr funktioniert. Falls ihr da anderes wisst, lasst es mich sehr gern wissen :)

Ich hätte aber gern noch eine weitere Sache, die klappt. Habt ihr irgendweche Ideen? Welche Website hat einen Verifikationsmechanismus, den wir umgehen könnten? Es muss auch keine Altersverifikation sein. Möglich wäre zum Beispiel auch, einen Verifikationshaken in einem Sozialen Netzwerk zu erschleichen.

Ideal wäre eine Verifikation, die man in Deutschland braucht. Aber ich freue mich auch über Tricks aus aller Welt, die wir dann mit einem VPN ausprobieren können.

Ich bin für jeden eurer Hinweise wirklich sehr, sehr dankbar!

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u/FinancialJackfruit79 — 11 days ago

BIDA dass es mich stört, wenn ein Foto von mir in einer KI Datenbank landet?

Verwandte hat mit persönlichen Fotos eine Collage mit KI erstellt für ein Familienereignis. War sehr nett gemeint. Aber ich mache mir Sorgen wegen Datenschutz. Möchte das ansprechen. Fürchte aber, dass das die Stimmung kaputt macht. Bin ich paranoid und kille die Stimmung? Oder hat sie unbedacht Grenzen verletzt?

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u/schuetzin — 3 days ago

Mittlerweile habe ich rausgefunden, dass die Gemini Direct GmbH meine Daten verkauft und nun habe ich bereits 3 Briefe von der Targobank und einen Brief von der Hannoverschen bekommen.

Hab dort bereits allen eine E-Mail gesendet und präventiv 5 weiteren Daten Brokern per Email um Auskunft gebeten und untersagt, meine Daten zu verkaufen. Was könnte ich noch machen?

Hab echt die Schnauze voll von den Briefen und auch E-Mails.

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u/AliYa18 — 14 days ago

Ich habe eine Petition beim deutschen Bundestag für eine Gesetzesänderung des Meldegesetzes eingereicht:

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/\_2025/\_08/\_03/Petition\_184751.html

Tl;Dr: Bei Geburt wird, wenn ein Elternteil in einer Kirche ist, automatisch das Kind an die Kirche gemeldet. Es gibt keine Möglichkeit des Widerspruchs.

Ich möchte gerne ein bisschen Werbung dafür machen. Ich würde mich über MitzeichnerInnen freuen.

PS: Wegwerfaccount aus Gründen.

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u/Fast-Database-7181 — 14 days ago

Kürzlich in den Einstellungen entdeckt, dass alle Nachrichten per KI analysiert und verarbeitet werden. Per Standardeinstellung. Fraglich, ob das datenschutzkonform ist. Habe es direkt deaktiviert.

Hoffe, da rollt nicht eine neue Trendwelle auf uns zu. Man macht einfach und der User muss es selbst herausfinden und abschalten.

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u/353544 — 12 days ago

Kurz zum Sachverhalt:
Ich bearbeite aktuell eine Datenauskunft und überprüfe auf Schwärzungen von Daten Dritter. Ich bin noch nicht lange im Thema, deshalb dieser Beitrag.
Betroffene Person ist Einzelunternehmer und fordert die Auskunft, diese beinhaltet jedoch in Bezug auf die geschäftliche Tätigkeit in direkter Beziehung mit Kunden, aber auch durch Beschwerden indirekt, sehr viele (beziehbare) Angaben Dritter. Dazu kommen Namen, Chipnummern, Diagnoseberichte, Fotodokumentationen von Tieren. Zusätzlich kommen Nachrichtenverläufe zwischen Behörde und Dritten dazu, die Teile der genannten Dinge enthalten, teilweise gab es Gerichtsverfahren.
Ich bin tatsächlich überfordert, welche Daten von Dritten geschwärzt werden müssen, da die betroffene Person auf Basis von Tagesdaten, Namen etc. der Tiere durchaus in der Lage wäre, die Verfasser der Nachrichten Dritter ans Amt zu identifizieren und gleichzeitig weiß ich, dass viele der Details im Kontext der Vorwürfe ihr eh schon bekannt sind, da sie in Mails ebenfalls diese Informationen anspricht (und wie gesagt auch Gerichtsverfahren liefen).
Kann mir jemand einen groben Rahmen zum Vorgehen geben?

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u/xhiterabbit — 9 days ago

In einem Unternehmen betreiben Führungskräfte semi-dienstliche Whatsappgruppen, in denen dienstliche Belange und Dinge zu Mitarbeitern besprochen werden. Wie würden mittels einer DSGVO-Anfrage die Inhalte solcher Gruppen und Nachrichten zwischen Führungskräften Mitarbeiter betreffend erfragt?

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u/Slow-Recipe1438 — 8 days ago