u/Prestigious-Sea4247

Oberflächliches Dating?

Hi zusammen,

geht’s nur mir (F32) so oder ist Dating inzwischen oft extrem oberflächlich geworden?
Oder bild ich mir das nur ein?

Ich meine nicht mal Sex an sich. Sondern dieses ständige schnelle Rutschen in sexuelle Gespräche, sexuelle Anspielungen usw., bevor man überhaupt wirklich neugierig aufeinander war und den Menschen richtig kennenlernen will.

Ich hatte letztens wieder so ein Kennenlernen. Anfangs echt sympathisch, lockerer Vibe, bisschen Chemie. Aber sobald ich versucht hab, das Ganze mal auf eine andere Ebene zu bringen und die Person wirklich kennenzulernen, war plötzlich fast keine Energie mehr da.
Hab dann gesagt, ich glaub, das wir beide wohl was anderes wollen und wir sind dann "getrennte" Wege gegangen.

Und irgendwie hat mich das nachdenklich gemacht....

Ich glaube nämlich gar nicht, dass ich unbedingt sofort was Festes suche. Aber ich merke immer mehr, dass mich diese rein sexuelle Dynamik irgendwie leer lässt. Kurz spannend vielleicht, aber oft ohne echte Verbindung dahinter.

Ich mag Flirten, Humor und Spannung total. Aber ich vermisse manchmal dieses ehrliche Interesse aneinander. Dieses „Wer bist du eigentlich?“ ohne dass sofort alles sexualisiert wird... find ich nämlich echt schon nervig langsam.

Kennt das jemand? 😅

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u/Prestigious-Sea4247 — 3 days ago

Kennt jemand dieses Gefühl, beruflich irgendwie komplett zwischen allen Wegen festzuhängen?

Hallo zusammen,
ich weiß gerade ehrlich gesagt nicht so richtig, wohin beruflich mit mir. Vielleicht kennt jemand dieses Gefühl. Man hat eigentlich schon einiges gemacht, funktioniert nach außen eh halbwegs, aber innerlich merkt man plötzlich, dass etwas nicht mehr ganz passt. Und je mehr man darüber nachdenkt, desto verwirrter wird man irgendwie.

Ich schaue mich seit einiger Zeit nach anderen Richtungen um, lese viel über neue Möglichkeiten, Weiterbildungen, andere Berufsfelder und denke mir dann kurz: „Ja, das könnte interessant sein.“ Aber kaum beschäftige ich mich länger damit, kommen sofort wieder Zweifel. Dann denke ich wieder, vielleicht ist das alles komplett unrealistisch oder ich verrenne mich gerade nur in irgendeine Idee, weil ich mit meiner aktuellen Situation unzufrieden bin.

Was mich fertig macht, ist dieses Gefühl, dass überall noch irgendetwas fehlt. Noch ein Zertifikat, noch mehr Erfahrung, noch irgendeine Zusatzqualifikation. Und irgendwann fühlt es sich an, als wäre man nie „genug“, egal wie viel man macht. Gleichzeitig habe ich Angst, jetzt Energie, Zeit oder Geld in irgendeinen neuen Weg zu stecken und am Ende trotzdem keinen stabilen Platz zu finden oder festzustellen, dass es doch nicht passt.

Ich merke auch, dass ich gerade extrem zwischen Sicherheitsbedürfnis und Veränderungsdrang hänge. Ein Teil von mir will einfach etwas Solides, Planbares und endlich mal Ruhe im Kopf. Ein anderer Teil denkt sich aber gleichzeitig: „Wenn du jetzt nichts veränderst, bleibst du ewig unzufrieden.“

Und genau dieses Hin und Her macht mich gerade ziemlich müde. Vielleicht kennt das jemand hier. Mich würden einfach ehrliche Erfahrungen interessieren von Leuten, die auch mal an so einem Punkt waren und irgendwann wieder klarer gesehen haben.... was habt ihr gemacht?

Danke euch vielmals!

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u/Prestigious-Sea4247 — 4 days ago

Beruflich verreisen / Dienstreisen

Hi zusammen,

mich interessiert allgemein, wer von euch (häufig) beruflich verreisen / Dienstreisen auf sich nehmen muss?

Und weiter:
Aus welchen Gründen müsst ihr das?
Wie oft und wie lange?
Sind die Dienstreisen seit Covid und die Umstellung auf digitale Systeme weniger geworden?
Seht ihr das als Vor- oder Nachteil?

Danke und lieben Gruß!

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u/Prestigious-Sea4247 — 5 days ago
▲ 126 r/wien

Wo gehen in Wien eigentlich die normalen Ü30-Leute hin?

Hello zusammen,

Ich (W32) frag mich: Wo gehen in Wien eigentlich die normalen Leute Ü30 hin?

Also nicht:

- komplettes Studentenpublikum

- Tinder-Date-Aquarium

- Schickimicki-Zwang

- oder nur 18-Jährige auf Vodka Bull

Sondern einfach gute Stimmung, interessante Leute, bisschen urban, bisschen entspannt.

Eher Bars, Weinbars, Cafés, kleinere Events etc.

Habts ihr da Empfehlungen?

Bin komplett out of the loop, weil ich jetzt mehrere Jahre nicht hier gelebt hab😅

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u/Prestigious-Sea4247 — 5 days ago

Do Dogs (or other animals) have an Ego?

Hi, I recently started reading Eckhart Tolle and it made me think about something I’ve honestly never really questioned before: do dogs actually have an ego?

Not “ego” in the everyday sense of arrogance, but in the way Tolle describes it. This constant mental self-story humans seem to live inside of all the time. Thinking about the past, worrying about the future, comparing ourselves to others, building identities around suffering, success, appearance, status, relationships etc.

And when I look at dogs, they obviously have emotions, instincts, attachment, fear, territorial behavior and distinct personalities. But they don’t seem psychologically trapped in their own minds the way humans are. A dog might react aggressively or anxiously in a moment, but it doesn’t feel like they sit there thinking “I’m a failure” or replaying something embarrassing from three years ago.

They seem much more immediate somehow. More present. Not “spiritually enlightened”, just less mentally split.

Honestly, I think that might even be part of why people find dogs so calming to be around. Especially calm, grounded breeds. There’s something very direct and non-performative about them. No social masks, no weird passive aggression, no endless self-analysis. Just a kind of steady presence.

At the same time I also don’t want to romanticize animals too much. Dogs clearly have social hierarchies, competition, possessiveness and complex behavioral patterns. So maybe they do have some form of self-concept, just not this highly narrative, psychologically layered ego humans have.

I’m curious what people think about this from philosophical, psychological or biological perspectives. Do animals have an ego in any meaningful sense, or only a basic sense of self?

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u/Prestigious-Sea4247 — 6 days ago

Leute aus der Bildungsbranche: Was macht ihr beruflich & wie seid ihr dort gelandet?

Grüß euch,

ich hab das Gefühl, viele außerhalb der Branche denken bei Bildung sofort nur an Schule und Unterrichten. Aber mittlerweile ja inzwischen total viele Richtungen, Rollen und Positionen...

Also z. B. Leute aus Erwachsenenbildung, Prüfungen, Bildungsmanagement, Sprachkursen, Hochschulen, Bildungsträgern, E-Learning, Schulverwaltung, Qualitätsmanagement usw.

- Was macht ihr beruflich genau?
- Wie seid ihr dort gelandet?
- Und seid ihr zufrieden damit?

Mich interessieren vor allem auch Jobs, bei denen man nicht jeden Tag klassisch vor einer Schulklasse steht.

- Wie schaut euer Alltag aus?
- Was war euer Einstieg?
- Welche Fortbildungen oder Zertifikate haben euch wirklich geholfen?
- Und welche Bereiche würdet ihr eher nicht empfehlen?

Einfach ehrliche Einblicke. Bin gerade selbst am Schauen, welche Wege es in der Bildungsbranche eigentlich noch gibt.

Danke euch vielmals!

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u/Prestigious-Sea4247 — 7 days ago

I’ve been reading Eckhart Tolle lately and I genuinely understand the idea of being present instead of constantly living in fear, regret, or mental noise.

But one thing I still struggle with is this:

How do you balance “living in the now” with making major life decisions and planning your future?

For example, career choices, relationships, moving to another city, finances, long-term goals etc. all require thinking ahead. Sometimes it feels impossible to stay present when your future has real consequences.

Where is the line between healthy planning and ego-based overthinking?

And how do people who follow Tolle’s teachings deal with uncertainty without becoming passive or detached from real life responsibilities?

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u/Prestigious-Sea4247 — 7 days ago

Do children have an ego according to Eckhart Tolle?

Kids seem naturally present and “in the moment,” but they also show things like jealousy, possessiveness, and a need for validation pretty early.

So where does Tolle draw the line between a healthy sense of self and the ego?
What does he say about it?

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u/Prestigious-Sea4247 — 8 days ago

Liebe Männer,
mal ehrlich:

Wenn eure Partnerin etwas wirklich Wichtiges im Leben verändern will (Job, Stadt, Lebensstil) -wie weit geht ihr mit? Oder was wären eure Voraussetzungen dafür, Kompromisse einzugehen?Wo ist für euch die Grenze, wo ihr sagt: „Das mache ich nicht mehr mit“?

Ich (W32) frage, weil ich grad am Abwägen bin, ob gesunde Beziehungen eher aus Anpassung oder aus klaren eigenen Linien bestehen, da ich bereits die Erfahrung gemacht habe, dass viele Männer sich eher kaum "bewegen" wollen oder ungern Kompromisse machen...

Lieben Gruß!

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u/Prestigious-Sea4247 — 8 days ago

Hallo zusammen,

die wirtschaftliche/politische Lage und die ganzen Konsequenzen daraus geben mir zu denken und ich frag mich...

Welche Jobs sind aktuell wirklich krisenfest?

Wär cool, wenn ihr einfach mal eure Erfahrungen/Ideen droppt - gern auch Sachen, an die man nicht sofort denkt.

Grüße

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u/Prestigious-Sea4247 — 9 days ago

Hallo zusammen,
ich überlege aktuell, in den öD zu wechseln, in den Verwaltungsbereich (Sachbearbeiter, Referentenstellen,...)
Mir ist aufgefallen, dass es extrem viele Bewerber auf klassische Verwaltungsstellen gibt.
Wie erlebt ihr das konkret in euren Behörden - eher Überlauf oder Personalmangel in bestimmten Bereichen?
Haben Quereinsteiger derzeit Chancen?

Danke euch für die Einschätzung und eure Erfahrungsberichte!

Grüße!

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u/Prestigious-Sea4247 — 11 days ago

Hello everyone,

I (f, early 30s) have been dealing with moderate depression for a while now, and I’m currently trying to understand it better for myself.

From the outside, I often seem fairly functional. I’ve completed my studies, worked in the education field, and I’m currently planning my next career step or a professional shift, since my current job as a teacher is draining me. I’m able to organize things, make decisions, and even handle major life changes. So from the outside, it probably doesn’t look like “classic depression.”

But internally, it feels different.

My main issue isn’t so much a complete lack of motivation, but rather constant overthinking, an inner pressure, and a kind of mental overwhelm with my own life. I think a lot, especially about my professional future, where I should live, relationships, and making the “right” decisions. I often feel like I need to set the one correct course now, otherwise I’ll mess everything up.

As a result, my mind rarely gets any rest. Even when there’s objectively nothing I need to do, my thoughts keep going. I analyze options, run through scenarios, question myself. And the more I think, the less clear things actually become.

On top of that, there’s a certain emotional numbness. Things that should normally make me happy often feel flat or don’t really reach me. At the same time, I can feel very intensely, especially when it comes to topics like home, relationships, or old memories. Then it turns into a mix of longing, nostalgia, and overwhelm.

Another aspect is loneliness. I do have contacts and a partner, but I still often feel alone with my thoughts. Social situations (like meeting new people) can work in the moment, but what’s often missing is depth or continuity afterward.

What makes it more difficult is that I’m still functioning too well to completely “break down,” but at the same time not well enough for life to feel easy or good. I’m kind of stuck between “everything is somehow manageable” and “this doesn’t really feel right.”

I also notice that my resilience is an issue. Things like uncertainty, decision pressure, or having too many open options drain my energy quickly. At the same time, I have high expectations of myself and want to build my life “the right way,” which adds even more pressure.

I’m currently at a point where I’m seeking help (e.g. therapy) and trying not just to see this as a problem, but to understand what’s actually behind it.

If anyone has similar experiences, especially with this mix of functioning, overthinking, and inner emptiness, I’d really be interested in how you deal with it.

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u/Prestigious-Sea4247 — 12 days ago

Hallo zusammen,

ich (w, Anfang 30) habe seit einiger Zeit mit einer mittelgradigen Depression zu tun, und ich versuche gerade, das für mich selbst besser zu verstehen.

Nach außen wirke ich oft relativ funktional. Ich habe studiert, habe im pädagogischen Bereich gearbeitet, plane gerade beruflich meinen nächsten Schritte bzw. eine berufliche Umorientierung, da mich mein derzeitiger Job als Pädagogin auslaugt. Ich kann Dinge organisieren, Entscheidungen treffen, auch größere Lebensveränderungen angehen. Von außen sieht das vermutlich nicht nach „klassischer Depression“ aus.

Innen fühlt es sich aber anders an.

Mein Hauptthema ist weniger totale Antriebslosigkeit, sondern eher ein permanentes Grübeln, ein innerer Druck und eine Art mentale Überforderung mit meinem eigenen Leben. Ich denke extrem viel nach, vor allem über meine berufliche Zukunft, meine Wohnsituation und meinen Wohnort, Beziehungen und die „richtige“ Entscheidung. Ich habe oft das Gefühl, ich muss jetzt die eine richtige Weiche stellen, sonst verbaue ich mir alles.

Das führt dazu, dass ich gedanklich kaum zur Ruhe komme. Selbst wenn ich objektiv gerade nichts tun muss, läuft mein Kopf weiter. Ich analysiere Optionen, spiele Szenarien durch, hinterfrage mich selbst. Und je mehr ich denke, desto weniger klar wird es eigentlich.

Dazu kommt eine gewisse emotionale Leere. Dinge, die mich eigentlich freuen sollten, fühlen sich oft flach an oder erreichen mich nicht richtig. Gleichzeitig kann ich aber auch sehr intensiv fühlen, vor allem wenn es um Themen wie Heimat, Beziehungen oder alte Erinnerungen geht. Das ist dann eher so eine Mischung aus Sehnsucht, Nostalgie und Überforderung.

Ein weiterer Punkt ist Einsamkeit. Ich habe zwar Kontakte und auch einen Partner, aber ich fühle mich trotzdem oft allein mit meinen Gedanken. Oberflächliche soziale Situationen (z. B. neue Leute kennenlernen) funktionieren kurzfristig, aber es fehlt oft die Tiefe oder die Kontinuität danach.

Was es zusätzlich schwierig macht: Ich funktioniere noch zu gut, um komplett „auszufallen“, aber gleichzeitig schlecht genug, dass sich mein Leben schwer anfühlt. Ich stehe so ein bisschen zwischen „alles geht irgendwie“ und „es fühlt sich nicht wirklich gut an“.

Ich merke auch, dass meine Belastbarkeit ein Thema ist. Dinge wie Unsicherheit, Entscheidungsdruck oder zu viele offene Optionen ziehen mir schnell Energie. Gleichzeitig habe ich hohe Ansprüche an mich selbst und will mein Leben „richtig“ aufbauen, was den Druck nochmal verstärkt.

Ich bin gerade an dem Punkt, wo ich mir Hilfe suche (z. B. therapeutische Angebote), und versuche, das Ganze nicht nur als Problem zu sehen, sondern auch zu verstehen, was eigentlich dahinter liegt.

Falls jemand ähnliche Erfahrungen hat, gerade mit dieser Mischung aus Funktionieren, Grübeln und innerer Leere, würde mich interessieren, wie ihr damit umgeht.

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u/Prestigious-Sea4247 — 12 days ago

Hi,
hat sich hier jemand nach einem abgeschlossenem Studium (egal ob Bachelor oder Master), mehreren Jahren Berufstätigkeit in den öD umorientiert und sich für eine Ausbildung als Verwaltungsfachwirt entschieden?
Wäre dankbar über Erfahrungsberichte :)

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u/Prestigious-Sea4247 — 12 days ago