r/depression_de

Sertralin und roter Urin

Hallo, ich nehme jetzt den 4. Tag Sertralin 25mg, also die Einsteiger Dosis. Und ich habe heute bemerkt, dass ich wahrscheinlich Blut im Urin habe. Kann das vom Sertralin kommen? Ich habe tbh aktuell eh nur und wirklich ausschließlich Nebenwirkungen davon. Unruhe, Gedankenkreisen, Zittern, mir ist ständig kalt und flau im Bauch.

Wann wird das endlich besser 🥲

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u/jekyllandmisshyde — 4 hours ago

Wie schreibe ich Therapeuten an?

Hallo ich mache mich endlich wieder auf der Suche nach einem Therapieplatz.

Ich habe langjährige Erfahrung aber keine Ahnung mehr wie ich alles verpacke in einer Email/Anruf.

Ich habe selber ADHS und neige dazu zu chaotisch zu reagieren.

Was gehört in ein Anschreiben an den Therapeuten?

Vielen Dank x)

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u/Ehrenvrau — 9 hours ago

Helfen Antidepressiva gegen Grübeln?

Ich möchte ehrlich gesagt nicht zu genau ins Detail gehen aber mich belastet in meinem Leben ein Fehler, den ich jetzt vor über 2 Jahren gemacht habe. Außenstehende würden eigentlich sagen, dass das mein aktuelles Leben gar nicht beeinflusst und ich einfach weniger darüber nachdenken sollte aber ich kann trotzdem nicht aufhören daran zu denken und es fällt mir schwer im Hier und Jetzt zu leben. Seit einiger Zeit ist es so schlimm, dass ich in Psychotherapeutischer Behandlung bin. Ich hatte dort zwar erst fünf Sitzungen, aber ich merke bis jetzt keine Besserung, die lönger anhält als ein paar Tage. Ich denke deshalb darüber nach, mir Antidepressiva verschreiben zu lassen um aus meiner negativen Gedankenspirale herrauszukommen. Ich bin jedoch noch skeptisch, was das angeht und ich habe nicht wirklich eine Ahnung davon. Weiß da jemand mehr? Hat euch das geholfen? Wenn ja: Weches Medikament hat euch genau geholfen?

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u/Ok_Agency2871 — 22 hours ago

Ich weiß nicht mehr weiter

Moin alle zusammen, ich weiß ehrlich gesagt nicht mal, warum ich das schreibe :(

Mein Leben fühlt sich einfach nur leer an, wobei ich mich ja eigentlich nicht beschweren sollte. Ich habe eine Ausbildung, die ich wahrscheinlich mit einem 2er-Schnitt bestehe, sowie eine Selbstständigkeit und alles, was ich jemals haben wollte. Eine tolle Freundin, ein geiles Bike und meine Lieblingsautos, aber es ist kaum auszuhalten. Ich sage mir seit knappen 8 Jahren: „Sollte es in einem Jahr nicht besser sein, dann gehe ich.“ Ich kann mich ehrlich nicht mehr daran erinnern, wie es ist, glücklich zu sein oder etwas zu empfinden. Ich kann mich nicht mal wirklich an meine Kindheit erinnern, wie es war, glücklich zu sein. Ich vermisse diese Emotionen mehr als alles andere. In mir ist nur noch Leere und Hass auf mich, dass ich nicht mehr leiste, nicht mehr mache, dass meine Eltern sich immer noch kaputt schaffen.

Das Einzige, was mich noch am Leben hält, ist meine Freundin. Ich will sie nicht verlieren. Sie ist das Gegenteil von mir. Voller Emotionen, Liebe und Freude. Ich dagegen bin ein kaltes Wrack, das einfach nur das macht, was man von ihm verlangt. Ich kann nur während der Arbeit wegkommen von den Gedanken, die mich verfolgen. Ich sage mir meist selbst: „Wenn ich die Aufträge alle fertig bekomme, dann bin ich etwas wert.“ Ich glaube, ich definiere mich nicht über meine Person, sondern über meine Leistungen, um irgendwie zu sagen, dass ich es wert bin, geliebt oder geschätzt zu werden.

Vor allem nach meinem Streit mit meiner Mutter heute hat es mir irgendwie die letzte Kraft genommen, die ich noch hatte. Ich fühle mich traurig und will einfach nur weinen, aber es geht nicht.

Alles ist schlimmer geworden seit der Trennung meiner Eltern. Mittlerweile lebe ich mit meiner dementen Oma sowie meinem Bruder und meiner Freundin allein im Haus meiner Eltern. Meinem Vater habe ich während der Trennung viel geholfen. Des Öfteren hatte ich ihn gesehen, wie er sich mit Alkohol abschießt und sich selbst verletzt hatte. Mittlerweile geht es ihm besser und ich konnte ihn auch von seinem Suizid abbringen. Meine Mutter trinkt täglich Alkohol. Unser einst so gutes Verhältnis ist weg. Sie merkt es mir aber als Einzige an, dass etwas nicht stimmt, und fragt mich immer wieder, was los sei, aber ich weiß, dass sie es nicht verstehen kann. Für sie gilt nur: weitermachen, egal was kommt. Und so mache ich es, so dumm es auch klingt.

Mich verfolgen immer noch die Bilder, wie ich mit meinen zwei Brüdern, als wir jünger waren, ihr das Messer aus der Hand reißen wollte, weil sie sich selbst verletzt hatte. Wären wir nicht da gewesen, wäre meine Mutter wahrscheinlich tot.

Ich kann meiner Freundin von all dem nicht wirklich etwas erzählen, schließlich hatte sie es viel schlimmer gehabt. Sie wurde mehrfach vergewaltigt und missbraucht. Ich wollte einmal reden, habe all meinen Mut zusammengefasst, aber konnte meine Gedanken nicht in Worte fassen, die sie verstehen konnte. Sie weiß von meinen Depressionen, kann damit, glaube ich, nicht viel anfangen, und ich will sie nicht damit belasten.

Ich glaube langsam, dass ich nicht mehr kann, und trotzdem mache ich weiter. Ich weiß nicht, wie lange es noch so geht.

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u/WinterBandicoot4349 — 22 hours ago

Wöchentlicher Post: Was beschäftigt euch gerade?

Hallo liebe Community!
In diesem Post dürft ihr gerne erzählen, was euch aktuell so beschäftigt.

>Diese Fragen sind keine Vorschrift, aber falls ihr Denkanstöße braucht, könnt ihr euch gerne an diesen orientieren:

- Was war euer schönstes Erlebnis letzte Woche?
- Worauf freut ihr euch aktuell?
- Was belastet euch aktuell?

Das Modteam wünscht euch eine gute Woche! :)

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u/AutoModerator — 1 day ago

Erschwerte Beziehung zu meinen Eltern (30,W)

Ich weiß nicht, ob das hier der richtige Ort ist, aber ich würde gerne etwas loswerden. Es geht um Gedanken und Gefühle, die ich bisher kaum jemandem erzählt habe. Vielleicht kann das jemand nachvollziehen oder hat Ähnliches erlebt.

Ich bin mittlerweile 30 Jahre alt, weiblich, und lebe nach außen betrachtet eigentlich ein eigenständiges Leben. Ich habe eine Ausbildung abgeschlossen und studiere zusätzlich. Trotzdem geht es mir oft schlecht. Lange hatte ich Schwierigkeiten einzuordnen, wie es mir wirklich geht. Ich frage mich oft, ob ich zu viel erwarte, ob ich mich zu sehr beschwere, ob ich zu schwach oder einfach undiszipliniert bin.

Gleichzeitig weiß ich, dass ich nicht besonders einfach aufgewachsen bin. Ich bin mit meiner Schwester und meinen Eltern in einer kleinen Wohnung aufgewachsen. Meine Schwester und ich haben uns ein Zimmer geteilt, weniger als zwölf Quadratmeter. Einen Schreibtisch hatten wir weder im Zimmer noch irgendwo anders in der Wohnung. Unsere Wochenenden haben wir oft damit verbracht, uns abzuwechseln: Eine von uns war im Wohnzimmer, die andere im Zimmer. Meistens waren wir am Laptop. Rückblickend glaube ich, dass das auch eine Art Flucht war.

Bis heute verbringe ich sehr viel Zeit online. Das begleitet mich schon seit meiner Schulzeit. In den Sommerferien kam es vor, dass ich sechs Wochen lang oder sogar mehrere Monate kaum das Zimmer verlassen habe und fast nur am Laptop war.

Mein Vater kam am Wochenende häufig betrunken nach Hause. Er war nie körperlich gewalttätig gegenüber mir oder meiner Schwester, aber die Situationen waren trotzdem sehr belastend. Oft kam er morgens um fünf oder sechs Uhr nach Hause und begann dann, meine Mutter zu terrorisieren. Meine Mutter schlief damals im selben Zimmer wie meine Schwester und ich, weil sie nicht mit meinem Vater im Schlafzimmer schlafen wollte. Wenn er betrunken nach Hause kam, hielt er uns wach, fing Streit an, beleidigte meine Mutter und drohte ihr teilweise mit körperlicher Gewalt.

Manchmal drängte oder zwang er sie auch, ihm so früh am Morgen noch etwas zu kochen. Es kam vor, dass sie ihm etwas zubereitete, er ein bisschen davon aß, den Rest auf den Boden warf und anschließend schlafen ging. Meine Mutter machte danach die Küche und den Boden sauber. Für mich war das als Kind und Jugendliche einfach Alltag, aber heute merke ich, wie sehr mich das geprägt hat.

Als Familie haben wir kaum etwas zusammen unternommen. Wir waren nie im Urlaub. Ich erinnere mich nur an wenige Ausnahmen, zum Beispiel einmal Erdbeeren pflücken im Sommer. Mehr gemeinsame Unternehmungen gab es eigentlich nicht. Obwohl wir in der Nähe vom Strand wohnten, sind wir all die Jahre nie dorthin gefahren. Es gab einfach keinen gemeinsamen Familienalltag, keine Ausflüge, keine Erlebnisse, an die ich mich gerne erinnern könnte.

Gleichzeitig wurde ich sehr streng erzogen. Ich durfte kaum rausgehen oder selbstständig etwas machen. Das wirkt für mich im Nachhinein widersprüchlich: Mein Vater fuhr uns zum Beispiel immer zur Schule, was nach außen vielleicht fürsorglich wirkte. Gleichzeitig erlaubte meine Mutter uns aber kaum Selbstständigkeit. Als ich mit 17 ansprach, dass ich nicht mehr möchte, dass sie bei uns im Zimmer schläft, bestrafte sie mich mit Schweigen oder schrie mich an.

Vor Kurzem ist mir wieder ein Satz eingefallen, den meine Mutter damals gesagt hat: dass mein Vater am Wochenende immer auswärts essen ging. Dieser Satz hat mich plötzlich sehr getroffen, weil mir bewusst wurde, dass ich selbst mit meiner Familie nie richtig essen war und gar nicht wusste, wie so etwas abläuft. Erst als meine Mutter etwas mehr verdiente, als ich etwa 17 war, gab sie mir manchmal 50 Euro im Monat. Davon ging ich dann mit Freundinnen essen, weil ich bei ihnen gesehen hatte, dass man so etwas macht.

Ich durfte auch nie wirklich Hobbys ausleben. Schon als Kind war ich im Grunde selbst verantwortlich für alles, was mit der Schule zu tun hatte. Ich musste funktionieren, ohne dass mir wirklich jemand Struktur, Unterstützung oder Orientierung gegeben hat.

Heute merke ich, dass mich vieles davon noch immer belastet. Ich habe starke Probleme mit Motivation und damit, meinen Tag zu strukturieren. Ich falle ständig aus Routinen heraus, schiebe Dinge auf und erledige vieles erst auf den letzten Drücker. Gleichzeitig mache ich mir dafür große Vorwürfe.

Ich erinnere mich auch daran, dass ich mit neun Jahren, während meine Eltern sich wieder stritten, dachte, dass ich nicht mehr existieren möchte. Dieses Gefühl begleitet mich in gewisser Weise bis heute. Ich habe oft einen starken Selbsthass und finde mich selbst manchmal kaum auszuhalten.

Ich versuche aktuell, einen Therapieplatz in meiner Stadt zu bekommen. Ich war bereits bei einer ersten Notfallsprechstunde, in der eine Verdachtsdiagnose gestellt wurde. Einen festen Therapieplatz habe ich bisher aber noch nicht bekommen.

Danke fürs Lesen.

(KI Nutzung zur Korrektur des Textes auf Rechtschreibfehler)

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u/Ok-Kitchen-7135 — 24 hours ago
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"Falls man überhaupt einen Platz bekommt": Wie steht es um die Psychotherapie in Deutschland?

u/krisenchat — 4 days ago

Ich hab CBD ausprobiert – meine ehrliche Erfahrung

Hey,

ich hau das einfach mal raus, vielleicht hilft’s jemandem.

Hab schon länger so meine Probleme mit Stimmung/Depression und hab irgendwann CBD ausprobiert, weil man’s ja überall liest.

Ganz ehrlich: kein Wundermittel. Also wer denkt, man nimmt das und alles ist gut – nope.

Aber… ich war irgendwie ruhiger. Vor allem abends. Dieses Kopfkino bisschen weniger. Schlaf vielleicht auch minimal besser, aber nix krasses.

Was mich überrascht hat:

es ist echt subtil. Also nicht wie „spür ich sofort“, eher so… merkt man erst später bisschen.

Bei Stress hat’s mir mehr gebracht als bei dieser richtigen Down-Phase. Die hat’s jetzt nicht weggezaubert.

Nebenwirkungen hatte ich eigentlich keine, außer vielleicht am Anfang bisschen müde.

Bin mir ehrlich gesagt selbst nicht sicher, ob ich’s mir teilweise eingebildet hab oder ob’s wirklich hilft.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder war’s bei euch komplett anders?

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u/No-Brain-4620 — 1 day ago