r/fireGermany

Mit ca. 750K mit 49 in Ruhestand

Mit ca. 750K mit 49 in Ruhestand

Hi liebe Community,

ich würde euch gerne mal auf meine finanziellen Überlegungen schauen lassen um zu sehen, ob ich irgendwo gedanklich Fehler mache. Ich habe vor ca. 1 Jahr aufgehört zu arbeiten und würde gerne nicht mehr (für Geld) arbeiten) Ich hab mir auch ein Tool vibe gecodet und hänge einen Screenshot dazu an. Auch dazu gerne Feedback.

Ausgangslage:

Alter: 49

Vermögen:

  • 550.000 €
    • davon 2/3 in Festgeld mit 3,6 % Rendite im Schnitt vor Steuern/Inflation
    • 1/3 in ETF mit 90/10 Aufteilung All World / Emerging Markets
    • wann immer Festgelder freiwerden Schichte ich die in ETF um, Ziel ist 2/3 ETF , 1/3 Festgeld/Anleihen
    • ich habe einen Puffer von 25.000 auf Tagesgeld um in schlechte Zeiten nicht an die ETF zu müssen
  • abbezahlte Wohnung, 50 % Anteil ca 120.000 - 140.000 € Wert
  • Rückzahlung „Darlehn“ ca. 100.000 € – monatlich 750 € bis ich 60 werde (hab meinem Mann seine Praxis finanziert, zudem 2/3 der Wohnung bezahlt, er zahlt mir das nun zurück)
  • Rente: ab 67 690 € Brutto was ca. 620 € netto sind nach KV usw.

Ausgaben:

  • derzeit so 750 € bis 950 € im Monat
  • dazu kommen jetzt 630 € freiwillige gesetzliche KV
  • mein Mann übernimmt die Lebensmitteleinkäufe, es fallen ca. 200-250 € pro Monat weg
  • Ich hab mir jetzt ein Korridor von 1200 € bis 1400 € Ausgaben im Monat überlegt
  • Ich habe mir auch ein 1900 € Szenario in meine Überlegung eingebaut

Ich bin gespannt was ihr dazu sagt.

Hier ein Screenshot meines Tools, die Rendite ist nach Steuern und Inflation berechnet. Die durchschnittlichen Ausgaben haben bereits 1 mal 630 € KV inkludiert. Die 3 Kurven sind für das was ich gerade rechnerische im Schnitt ausgeben, die 1400 € und die 1900 €.

https://preview.redd.it/13qm4o2ugg0h1.png?width=2186&format=png&auto=webp&s=5c8dc1b6ebb3def93616f97abfd26491fe3c45df

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u/Inditronic — 3 days ago

Zukunft und Systemzweifel

Hi Leute,
ich muss mal was loswerden, was mir schon länger im Kopf rumgeht. Ich bin jetzt seit ca. 10 Jahren an der Börse. Früher hab ich viel mit Einzelaktien gezockt, mittlerweile bin ich wie die meisten hier stumpf bei ETFs gelandet und nehme einfach die Marktrendite mit.
Aber wenn ich ehrlich bin: Je größer die Summe in der App wird, desto öfter frage ich mich, was ich hier eigentlich mache. Manchmal fühlt sich das Ganze wie ein totaler Free-Money-Glitch an. Man kauft einfach die Weltwirtschaft und solange man lange genug wartet, wird man reich. Aber wenn ich mir die Realität anschaue, explodierende Staatsverschuldung, die schwindende Vormachtstellung der USA, Geburtenraten im Keller,dann kommen mir echt Zweifel, ob das so ewig weitergehen kann.
Ich stehe dann manchmal vor meinem Depot, das mittlerweile ein ordentlicher Betrag ist und kein kleines Spielgeld mehr, und sehe da nur diese imaginären Zahlen. Klar stecken da reale Firmenwerte dahinter, aber das Vertrauen in das gesamte Geldsystem fühlt sich phasenweise echt fragil an.
Mich würde mal interessieren, wie ihr das seht, gerade von den Leuten, bei denen es um mehr Geld geht als nur das 50.000€ Depot, ohne das abwertend zu meinen. Habt ihr auch solche Phasen, in denen ihr an der ganzen Nummer zweifelt? Wie geht ihr psychologisch damit um, dass unser ganzer FIRE-Plan darauf basiert, dass die Weltwirtschaft die nächsten Jahrzehnte im Grunde genau so weiterläuft wie bisher? Ist das für euch rational untermauert oder am Ende doch eher das Prinzip Hoffnung?
Bin gespannt auf eure Meinungen.
Beste Grüße!

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u/Automatic_Note1 — 2 days ago

Community Aufruf: 45M, €4,7M Vermögen

Hallo zusammen,

Mein Weg war eine Mischung aus dem ursprünglichen Plan, mit einem hohen sechsstelligen Betrag in Rente zu gehen, und einem glücklichen Liquiditätsereignis. Hier ist meine Geschichte:

Die harten Fakten

  • Vermögen: Aktuell ca. 4,7 Millionen Euro.
  • Struktur: Fast alles in ETFs. Ich bin eher konservativ unterwegs, da ich weiß, dass ich Marktschwankungen psychologisch nicht so gut wegstecke. Mein Portfolio (basierend auf Backtests vergangener Krisen):
    • 50% Aktien-ETFs
    • 40% Anleihen-ETFs
    • 10% Gold-ETCs
    • Zusätzlich ca. 1,5% Krypto (reine FOMO-Position)
    • Cash nur auf dem Girokonto für das laufende Budget
  • Status: Seit ca. 3 Jahren Privatier.
  • Entnahmerate (SWR): ca. 2,5% - 2,6%.

Der Weg & Die Entscheidung Ich habe in verschiedenen Ländern gearbeitet. Erst während meiner Zeit in den USA habe ich angefangen, mich mit Investitionen zu beschäftigen und dort auch zum ersten Mal von der FIRE-Idee gehört. Mein erstes Ziel lag damals bei knapp unter einer Million Euro.

Der entscheidende Wendepunkt war dann ein glücklicher Umstand: Ein früherer Arbeitgeber, an dem ich noch Anteile hielt, vollzog einen erfolgreichen Exit. Das hat mein Kapital quasi über Nacht massiv anwachsen lassen. Ich habe danach noch einige Jahre weitergearbeitet, um über alles nachzudenken, bevor ich zu folgenden Schlüssen kam:

  • „Die with Zero“: Das Buch hat mich echt geprägt. Die Gesundheit hält nicht ewig, und ich will Dinge erleben, für die ich später vielleicht keine Kraft mehr habe.
  • Testlauf: Ich wollte ausprobieren, ob ich bereit für den Ruhestand bin – mit dem Wissen, dass ich zur Not jederzeit wieder einen Job finden würde.
  • Markt vs. Gehalt: Mein Jahresgehalt war im Vergleich zum Depot nicht mehr so hoch. Wenn die Marktschwankungen an einem Tag so hoch sind wie ein halbes Jahresnetto, wird es echt schwer, sich jeden Morgen fürs Büro zu motivieren.

Die Zweifel waren da, aber die Kombination dieser Faktoren war am Ende stärker.

Die Praxis in Deutschland

  • Krankenversicherung: Ich bin freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert. Ich habe mit der Kasse vereinbart, dass ich unterjährig den Mindestbeitrag zahle und dann nach dem Steuerbescheid den Rest entsprechend meiner realen Einkünfte nachzahle. Ein Wechsel in die PKV hat bei mir wegen gesundheitlicher Themen leider nicht geklappt.

  • Steuern: Hier muss ich zwei Phasen unterscheiden:

    • Der Exit: Die Ausübung meiner Optionen und der anschließende Verkauf haben zu einer gewaltigen Steuerlast im siebenstelligen Bereich geführt. Da das erfolgreiche Liquiditätsereignis für mich eine Überraschung war, hatte ich keine Zeit, mich steuerlich großartig vorzubereiten (z. B. durch eine Holding-Struktur). Vielleicht hätte man die Last senken können, aber wenn ich sehe, dass einige ehemalige Kollegen bis heute mit dem Finanzamt über die Bewertung streiten, bin ich eigentlich froh, dass das Thema für mich erledigt ist.
    • Laufende Entnahme: Jetzt, da ich vom Kapital lebe, versuche ich die Steuerlast so gering wie möglich zu halten. Ich realisiere kaum Gewinne, sondern nutze geschickte Verlustverrechnungen (Saldierung verschiedener Positionen), um die Last zu drücken. Die Vorabpauschale ist bei meiner Depotgröße natürlich ordentlich, aber ich rechne damit, dass ich diese Beträge später beim Verkauf der Anteile anrechnen kann.
  • Ein Punkt, der mich wirklich beschäftigt: Ich habe damals einen Fehler bei der Auswahl des Gold-ETCs gemacht. Er ist zwar massiv im Plus, verfügt aber über keine physische Hinterlegung (kein Auslieferungsanspruch), weshalb hier leider die Abgeltungsteuer greift. Das führt bei der Realisierung der Gewinne natürlich zu einer ordentlichen Steuerlast, die ich so nicht eingeplant hatte.

  • Wohnen: Wir mieten eine Wohnung und sind damit eigentlich ziemlich zufrieden. Wir haben über einen Kauf nachgedacht, aber bisher einfach keinen triftigen Grund gefunden, warum wir unbedingt Wohneigentum brauchen.

Fazit & Tipps

  • Realität vs. Traum: Im Grunde hat sich an meinem Alltag nicht viel geändert, aber psychologisch gesehen ist es sogar besser geworden, als ich dachte. Ich bin viel mehr für meine Kinder da. Das Feedback meiner Frau: Ich bin deutlich entspannter, zuverlässiger und insgesamt ein angenehmerer Mensch geworden. Außerdem konzentriere ich mich mehr auf meine Gesundheit und habe mehr Sportreisen gemacht als in den 10 Jahren zuvor.
  • Der Punkt zu meiner Frau: Sie könnte sofort aufhören zu arbeiten, darüber haben wir offen gesprochen. Aber ihr macht ihr Job sehr viel Spaß und sie möchte nicht kündigen. Tatsächlich sagt sie sogar, dass sie sich im Büro jetzt viel freier fühlt und bereits befördert wurde – einfach mit dem Wissen, dass wir das Kapital als Sicherheit im Rücken haben und ich zu Hause viel mit den Kindern helfe. Ihren Verdienst gibt sie nicht für den Haushalt aus. Das ist einfach ihr eigenes Geld für alles, was sie sich außerhalb des Familienbudgets für sich selbst oder uns kaufen möchte. Für mich passt das absolut.
  • Rat an Jüngere: Es ist schwer, Tipps zu geben, ohne wie ein Snob zu klingen. Mir ist völlig klar, dass das Liquiditätsereignis ein riesiger Glücksfall war. Trotzdem habe ich ein paar Ratschläge:
    • Mein größtes Bedauern: Ich hätte viel früher mit dem Investieren anfangen sollen. Finanzielle Bildung lohnt sich in jedem Fall.
    • Aktiv bleiben: Die Wahrscheinlichkeit für einen „Glücksgriff“ ist höher, wenn man etwas dafür tut. Ich habe in vielen Firmen gearbeitet und bin mehrmals umgezogen – nur eine Firma ist am Ende durch die Decke gegangen. Aber ohne mein Zutun wäre das sicher nicht passiert.
    • Wohlfühlfaktor: Ich habe lange über die Zusammensetzung des idealen Portfolios für mich nachgedacht. Besonders in Zeiten, als ich noch weniger Kapital hatte und viel empfindlicher auf Krisen reagiert habe, kam ich zu dieser Erkenntnis: Man muss sich mit seinem Portfolio wohlfühlen – egal ob 100% ETFs, 100% Immobilien oder 100% Krypto. Die „perfekte“ Strategie bringt nichts, wenn man nicht an sie glaubt und beim ersten Kursrutsch aus Panik alles verkauft.

Was kommt jetzt? Ich möchte die Zeit mit meiner Frau, den Kindern und meinen Eltern genießen. Sportlich habe ich auch noch ein paar Ziele, an denen ich gerade arbeite.

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u/firerudron — 3 days ago

Hi zusammen,

mich würde mal interessieren, wie es in der Praxis abläuft, wenn man den vollen ALG1-Anspruch (12 Monate) tatsächlich ausschöpfen möchte – also nicht aktiv versucht, möglichst schnell wieder in einen Job zu kommen.

Konkret frage ich mich:

- Ist das ohne größere Probleme machbar bzw. “üblich”?

- Wie streng sind die Eigenbemühungen, die man nachweisen muss (Bewerbungen pro Monat, etc.)?

-Kann die Agentur für Arbeit einen ab einem gewissen Punkt zwingen, eine Stelle anzunehmen oder reicht es, formal die Vorgaben zu erfüllen?

- Mit welchen Sanktionen muss man realistisch rechnen, wenn man z.B. Vermittlungsvorschläge ablehnt?

Erfahrungsberichte oder Hinweise aus der Praxis wären super hilfreich. Danke!

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u/Interesting_Brain652 — 9 days ago

Welche Anleihen habt ihr im Portfolio?

Ich habe mich mal ein bisschen in die Literatur und Entnahme-Strategien eingelesen. Die viel zitierten 4% kommen ja aus einem 60/40 Portfolio, also einem relativ hohen "Bond"-Anteil. Genauso beim TPAW-Modell, das mir sogar konzeptionell besser gefällt als die fixen 4% - auch da ist ein hoher Bond-Anteil drin. Bei der Suche hier im Reddit habe ich aber nicht viel gefunedn.

Das Problem das ich sehe ist, dass diese Studien immer auf den US-Markt abzielen, wo die reale Rendite von US Treasuries höher ist als im Euro-Raum, und mit TIPS auch noch dazu gut inflationsgeschützte Anleihen existieren.

Mal abgesehen davon, dass ich noch sehr unsicher bin, wo zwischen 5 und 40% ich meinen Bond-Anteil ansetzen will, würde mich mal interessieren womit ihr euren Bond-Anteil abdeckt, oder ob ihr garkeinen habt.

Momentan habe ich hauptsächlich Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap UCITS ETF, weil mich die Volatilität aus den meisten anderen Geldmarkt-ETFs eher abschreckt, und ich da zumindest wenig Schwankungen und Überraschungen drin habe, dafür aber auch eine negative reale Rendite.

Edit: Die Frage richtet sich vor allem an Leute in der Entnahemphase, in der Ansparphase kann man ja eher noch mit 100% ETFs leben.

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Hallo ihr Lieben,

Ich bin 25 Jahre alt und stehe am Anfang meiner Karriere. Ich habe 2024 meinen Master fertig und bin seitdem Analyst bei einem Bruttogehalt von 40k, also 26k Netto.

Investiert habe ich bis jetzt um die 4,000. Jeden Monat kommen 550 dazu von einem monatlichen Gehalt von knapp unter 2200, also 25% Sparquote.
Eigentlich wollte ich bis Ende des Jahres 10k investieren, aber das wird mit meiner Sparquote wahrscheinlich nicht klappen.

Wie verdiene ich in den nächsten 10 Jahren am besten mehr Geld? Einfach aggressiv immer wieder nach neuen Jobangeboten suchen? Ich bin in der Nachhaltikeitsbranche tätig und die läuft gerade nicht so mega...

Und falls das mit mehr Geld nichts wird, hat Jemand vielleicht Tipps um mehr zu sparen?

Manchmal gucke ich mir die Posts von Leuten auf diesem Sub an, die mit 40 schon 3mio auf dem Konto haben... Wie zur Hölle macht man sowas???

Kleiner Rant aber ich bin für alle Tipps dankbar!

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u/OriginalDreamm — 8 days ago

Ein Jahr Dubai um Gewinne zu realisieren

Ich denke der Titel sagt schon alles, könnte man nicht nach langer Ansparphase für ein Jahr in ein Land ziehen in welchem Kursgewinne steuerfrei sind um alles einmal clean zu machen? Anschließend wieder zurück ins Zielland zum Leben, könnte natürlich auch bis zu 2 Jahre dauern aber das sind ja Details.

Macht das Sinn?

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u/Thin-Programmer-4276 — 2 days ago

FI(RE): Berufseinsteiger, 75k

Hallo zusammen,

ich bin Anfang 20, demnächst mit meinem Bachelor fertig und starte danach meinen ersten Vollzeitjob. Da ich direkt zum Berufseinstieg vergleichsweise gut verdienen werde, versuche ich gerade mein langfristiges Finanz-Setup möglichst sinnvoll aufzubauen und würde gerne Feedback zu meinen aktuellen Überlegungen bekommen.

Zu meiner Situation:

- 6,2k brutto/Monat
- 100 % remote
- keine Boni, nur Stock Options
- single, keine Kinder
- gesetzlich versichert
- wohne aktuell noch zuhause

Ich plane, nach dem Berufseinstieg noch ca. 0,5–1 Jahr zuhause wohnen zu bleiben, um möglichst viel Kapital aufzubauen. Da Kindergeld/Unterhalt dann wegfallen, würde ich meiner Mutter ca. 500–600 € monatlich geben. Sonstige monatliche Ausgaben sind aktuell sehr gering (~100–200 € insgesamt).

Netto müssten ungefähr 3,5k übrig bleiben. Nach „Miete“ zuhause und etwas Puffer für laufende Ausgaben hätte ich vermutlich ca. 2,7–2,8k monatlich zum Investieren/Sparen übrig.

Mein aktuelles Vermögen:

- 2,7k im S&P 500 ETF bei Trade Republic
- 9k Cash auf Bankkonten
- 2k bar
- ca. 9k BTC + ~1k Altcoins

Insgesamt also ungefähr 22k.

Die hohe BTC-Quote ist hauptsächlich durch Kursgewinne entstanden. Die Altcoins könnte ich vermutlich komplett verkaufen, sehe dort langfristig aktuell keinen wirklichen Mehrwert mehr.

Da ich aktuell in einer ziemlich privilegierten Situation bin und früh viel investieren kann, möchte ich das Setup direkt langfristig sinnvoll aufsetzen.

Mein aktueller Plan wäre ungefähr:

- bestehenden S&P 500 ETF einfach liegen lassen und nicht weiter besparen
- künftig nur noch FTSE All-World besparen
- bei Krypto ausschließlich BTC weiter besparen
- langfristig weg von Trade Republic, da man inzwischen doch häufiger Negatives liest
- Volksbank aktuell nur noch als Gehaltskonto nutzen, solange es kostenlos ist
- ING als Hauptbank verwenden (Konto habe ich bereits wegen der 200 € Aktion eröffnet)
- entweder zusätzlich zu Scalable wechseln oder langfristig alles bei der ING bündeln
- Revolut nutze ich bereits als Ausgaben-/Spaßkonto

Bei der monatlichen Allokation hatte ich grob an folgendes gedacht:

- 50 % FTSE All-World
- 30 % BTC
- 20 % Cash/Tagesgeld

Den Cash-Anteil würde ich vor allem für einen späteren Auszug und generell als Puffer aufbauen.

Mir ist bewusst, dass 30 % BTC hier vermutlich für viele hoch klingt. Die Quote würde ich aber wahrscheinlich automatisch reduzieren, sobald ich ausziehe und die Sparrate insgesamt sinkt.

Mich würde vor allem interessieren:

- Wie sinnvoll wirkt das Gesamtsetup für den Berufseinstieg?
- Würdet ihr den S&P einfach liegen lassen oder verkaufen? (aktuell ca. 400 € im Plus)
- ING vs. Scalable vs. Trade Republic für langfristigen Vermögensaufbau? Oder etwas ganz anderes?
- Wie hoch würdet ihr den Cash-Anteil in meiner Situation halten?
- Wo würdet ihr die Cash-Position parken? (Scalable bietet aktuell ja z. B. 2,5 %)
- Und wie viel Wohnung würdet ihr euch später bei dem Einkommen realistischerweise leisten?

Ich lese hier schon länger mit und habe mich auch über Finanzfluss etc. eingelesen, hätte aber gerne mal ehrliches Feedback von Leuten, die vielleicht schon ein paar Jahre weiter sind. Gerne auch generelle Tipps :)

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u/Interesting-Lab7187 — 3 days ago

Mit 200k Vermögen pausieren/career change?

Liebe Community,

Was würdet ihr in meiner Situation tun?

In letzter Zeit habe ich das Gefühl, die falsche Leiter hochzusteigen bzw. das gar nicht zu wollen. Hab das Gefühl, für meine hochqualifizierte Arbeit zu wenig zu verdienen, außerdem bin ich seit Kurzem wenig motiviert. Meine Arbeit ist umfangreich und anstrengend. Ich traue mich aber nicht, zu wechseln oder was ganz Neues zu probieren. Obwohl ich auch schon Job-Wechsel hatte und auch schon aus eigenen Stücken mal gegangen bin. Mein CoastFIRE habe ich schon lange. Für mein FIRE hab ich errechnet, dass ich rund 390k Vermögen bräuchte, um 24k/Jahr gut zu entnehmen bis zum regulären Rentenbeginn – oder aber nur 220k (die hätte ich schon), wenn ich weiterhin einen Job mache, der mir rund 1000 € / Monat einbringt.

In meinen Kopf schwanke ich ständig zwischen 1) einfach noch ein paar Jahre so weitermachen, oder 2) – wenn ich mich schon knechte, lieber nochmal zu wechseln für mehr Gehalt und noch 2-3 Jahre klotzen, oder 3) einfach erstmal ALG1 und danach vielleicht sogar nur mit entspannteren Jobs „über Wasser halten“ und meinen ETF ohne weiter besparen wachsen lassen.

Am liebsten würde ich einfach direkt aufhören zu arbeiten. Habe auch meine Vorstellungen, was ich dann machen würde (mich ohne Geld und Zwänge sozial oder politisch engagieren).

Noch zu mir: Mitte 30,, Vermögen von 200.000 € in ETFs, inkl. Tagesgeld und alles rund 230.000 €. Hab im Studium und Arbeit immer gut reingeklotzt, aktuell ~75k/Jahr Gehalt in Leitungsposition in NGO + Nebenjob. Hab keine Kinder und keine geplant, glückliche Partnerschaft, wenig Verpflichtungen, monatliche Ausgaben von 2000 €. Meine Partnerin hat einen ziemlich hohen Ausbildungskredit, aber ist nicht von mir abhängig.

Was würdet ihr in meiner Situation tun? Was würdet ihr mir raten? Ist mein Polster genug, um einfach mal was ganz Neues zu versuchen oder erstmal eine Weile Pause zu machen?

EDIT: Dass das ziemlich knapp berechnet ist (was so die meisten bisher rückgemeldet haben), kann ich verstehen; meine Rechnung beinhaltet auch eine bAV zur Rente und hat ein Erbe als Polster auf dem Weg dahin. Vor allem aber die Flexibilität, zwischendurch auch wieder zu arbeiten oder einen Nebenjob weiter zu machen. Mir geht's vor allem um's jetzt und in welche Richtung es in meiner aktuellen Situation gehen könnte, und freue mich weiter auf Rückmeldungen! :)

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u/Rocihuahua — 4 days ago

W(23) entdeckt und weckt erstmals Interesse an FireGermany

Hey liebe Fire/Germay,
Ich habe erst seit März 2026 einen Reddit-Account 😅 und stieß in dieser Zeit auch auf Fire/Ger.
Interesse natürlich geweckt (auch schon davor, war nur nicht greifbar).

Keine Ahnung ob es üblich ist sich vorzustellen, aber naja🤷🏽‍♀️
Kurz zu mir: Weiblich 23j,📍Meckl.-Vorpommern, im Juli 2025 3j - Ausbildung abgeschlossen und seit 12.25 voll berufstätig. Bin seit 8j. in einer Berziehung (M 25j.) wohnen seit ~3j. zusammen.

Ich bin zunächst wahnsinnig interessiert an euch als Personen selbst.🙈
Also wie alt wart ihr, als ihr angefangen habt mit dem Thema Anlegen/sparen/..?? Usw.
Ich hab wirklich bisher kaum Infos zu diesen Themen gesammelt/gelesen. Und wäre über persönliche/Menschliche Erfahrungen in diesem zsm.hang sehr dankbar.
Außerdem: mit welchen (~)Beträgen habt ihr angefangen und vor allem wann / Jahr ?

[Ich weiß nicht ob man das fragt🫣, aber:]
Wieviel Gewinn habt seit dem gemacht. Also keine direkte Vermögenszahl, nur wieviel ,+‘.
(Falls die Frage nicht zu dreist ist)

Und vielleicht ein paar Hinweise wo ich mich weiterführend damit beschäftigen kann oder evtl. Tipps die ihr gerne früher gehabt hättet 🙈

Rückfragen zu mir, beantworte ich in diesem Zusammenhang natürlich gerne :)

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u/ask-about-meaning — 4 days ago

Hallo,

ich bin zwar schon länger FI, aber jetzt eher unfreiwillig wohl in 5,5 Monaten auch RE, hätte eigentlich gerne noch ein bisschen gearbeitet. Da ich im momentanen Jobmarkt mit meiner Qualifikation davon ausgehe, dass ich nichts im 20h-Bereich finden werde, was mir Spaß machen würde, möchte ich ALG-I voll ausschöpfen. Danach werde ich dann weiter schauen, wie ich es mit GKV mache.
Jetzt aber die Frage: Was würdet ihr tun, um möglichst wenig Arbeit mit dem Amt zu haben?

A) Jetzt schon melden, obwohl es noch deutlich mehr als 3 Monate bis zur Arbeitslosigkeit sind, um ein bisschen goodwill zu zeigen?

B) Warten bis kurz vor die 3 Monate vor Arbeitslosigkeit um solange noch Ruhe zu haben?

Schöne Grüße

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u/MeetingSuccessful397 — 6 days ago

Hallo zusammen! Ich erreiche diesen Monat meine fire number. Da mein Job mir absolut keinen Spaß mehr macht, habe ich jetzt gekündigt, um mich stattdessen lieber um meine alten Eltern zu kümmern.

In der Theorie ist alles sicher:
- ich habe hohe monatliche Lebenshaltungskosten angenommen, kann die zur Not locker noch runterschrauben
- ich habe ein Erbe von ca 500k nicht eingerechnet (weil Höhe und Zeitpunkt ja nicht sicher), das ist dann extra Puffer
- meine Monte Carlo Simulation gibt mir eine probability of success von über 99%.
- dadurch, dass ich 6 Monate Kündigungsfrist habe, arbeite ich also 6 Monate über meinen Firezeitpunkt hinaus, was auch wieder extra Puffer ist.

Eigentlich sollte ich also ganz beruhigt sein. Ich bin aber Mega nervös, dass was nicht klappt. Dass ich irgendwas übersehen habe. Dass ich in meinen Berechnungen Steuern vergessen habe oder irgendwas blödes in der Art. Dass eine derart große Krise kommt, dass selbst die konservativste entnahmerate noch zu hoch ist. Dass ich dann aber auch nicht ins arbeitsleben zurück kann, weil KI bis dahin alle Jobs vernichtet hat. Und und und.

Logisch weiß ich, dass das nicht sinnig ist. Gefühlstechnisch nicht.

Kennt das jemand von euch? Habt ihr da Tipps für mich?

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u/Legitimate_Day_1375 — 8 days ago

Liebe fire community

Ich bin Neuling bzgl fire und habe angefangen, meine persönlichen Rahmenbedingungen auszuloten.

Das Thema Krankenversicherung scheint massiv. Wenn man fire in Deutschland machen würde, dann schlägt die GKV mit ca 22% zu, auf bruttodividende und unabhängig der Abgeltungssteuer.

Bei 24k bruttodividende p.a. sind das ca. 410 Euro/Monat. Bei 40k p.a. 700 Euro/Monat.

PKV sind Beiträge noch höher.

Wie geht ihr damit um?

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u/hunchback78 — 7 days ago

Vor 1 Jahr hatte ich eine Übersicht zur Einordnung der nötigen Portfoliogröße, um bei typischen Ausgaben FI zu sein und ggf. in den Ruhestand gehen zu können gepostet:

https://www.reddit.com/r/fireGermany/comments/1l9n3qu/ausgabenbezogene_einordnungsübersicht_für_fire/

Für alle Quellen zu Medianausgaben, also den typischen monatlichen Ausgaben einer Einzelperson in Deutschland in 2025, verweise ich auf meinen alten Beitrag hinter dem Link.

Ich habe mich im abgelaufenen Jahr zum ersten Mal selber sehr umfangreich mit eigenen Backtests beschäftigt, die in 2 Kategorien für mich herausragende Einsichten gebracht haben:

  1. Die Irrelevanz von Steuern für die sichere Entnahmerate, solange man sich ungefähr im Bereich der Medianausgaben bewegt und - was in den allermeisten Fällen gelten sollte - zum FI-Zeitpunkt nicht ein Portfolio hält, das zu >75% rein aus zu realisierenden - und damit zu versteuernden - Gewinnen besteht. Mit Günstigerprüfung bzw. Nicht-Veranlagungsbescheinigung ist es daher in allen realistischen Szenarien möglich, in den für die SWR relevanten, schlechtesten ersten 15 Jahres-Sequenzen quasi keine Steuern zu zahlen. Und gute, erste 15-Jahres Sequenzen mögen höhere Steuerzahlungen mit sich bringen, spielen aber für die SWR-Bestimmung keine Rolle! Dieser extreme Zusammenhang, ist mir erst durch eigene Backtests mit vollständigem Steuermodell so richtig offenbar geworden. Das beinhaltet sogar die ETF-Vorabpauschale. Ich werde im Laufe des Jahres dazu noch posten, weil man immer wieder liest, dass dafür kaum Bewusstsein vorhanden ist - aber hatte ich ja auch nicht, bevor ich nicht hochdetaillierte Berechnungen dazu durchgeführt habe.
    Übrigens würde eine zukünftige Erhöhung der Kapitalertragssteuer hieran kaum etwas ändern. Nur ein Wegfall des Einkommenssteuerfreibetrags - sehr unwahrscheinlich - würde diese Betrachtung stark ändern. Auch eine Vermögenssteuer für den Teil unter 1 Mio EUR halte ich für sehr unwahrscheinlich, genauso wie niederländische Abartigkeiten (unrealisierte Gewinne) in Deutschland. Da sind andere Krisen jenseits von Steueränderungen eine realistischere Bedrohung für FIREes.

  2. Durch den neuen 2x gehebelten MSCI World ETF888 kam im Herbst 2025 eine ganz neue Option - den 2x S&P500 halte ich schon immer für ein inakzeptables Klumpenrisiko über 50 Jahre - ins Spiel. Und holla, kann man damit Sachen machen! In Kombination mit 1x All-World und Gold ETC kann man damit Portfolios bauen, die in der Betrachtung der letzten 50 Jahre selbst am allerschlechtesten Start-Tag eine 50-Jahres SWR von ca 5,5% haben. Nach Kosten und Steuern wohlgemerkt! Bei r/LETF kann man auch noch ausgefeiltere Portfolios studieren, die gar über 6% liegen, allerdings so aktuell nur in den USA handelbar sind. Die Möglichkeiten für FIREes verbessern sich aktuell durch neue Instrumente und immer bessere Daten aber noch substanziell weiter. Instrumente, bei denen wohlgemerkt kausal nachzuvollziehen ist, warum sind so starke Verbesserungen bringen, also keine reine Backtesting-Alchimie. Auch hierzu werde ich in Zukunft noch posten.

Also, die FIREe-Welt sieht aktuell echt gut aus - wenn man schon ordentlich akkumuliert hat - da darf man sich von den Abgabendramen der Politik nicht einschüchtern lassen.

Entsprechend habe ich meine Übersicht kompaktiert und etwas verschoben. Den zentralen Übergangsbereich für Personen mit typischen Ausgaben sehe ich jetzt zwischen 650k und 800k Portfoliogröße, hier markiert durch gelbe und blaue Isolinienachsen:

Kompaktübersicht Vermögensgröße für FI(RE) als Einzelperson in Deutschland bei typischen Ausgaben

Man kann also noch ohne Hebel - konventioneller - mit 650-800k Portfolio im typischen Ausgabenfenster liegen, mit Hebel darüber oder eben einen kräftigen Puffer mitziehen. Durch letzteren hat man in den Fällen dann im Alter richtig viel.

Hier noch mal eine Einzellinie für 700k, wobei das typische Ausgabenfenster genau zwischen klassischen FIRE-Portfolios (Aktien + bond-tent [Anleihen-Zelt]) und den besten ohne Hebel (z.B. dynamisches Aktien-Gold rebalancing) liegt:

Kompaktübersicht 700 000 EUR Portfolio

Mit modernsten Hebel-Portfolios kann man schon bei 700k deutlich über dem Median der Bevölkerung konsumieren.

Je weiter ich in meinen Backtests, Simulationen und Studien vorankomme, desto mehr sinkt das nötige Level - für FI zumindest. RE ist natürlich noch eine ganz andere psychologische und "Glaubens"sache, daher möchte ich mit meiner Übersicht niemandem unterstellen, er/sie sei ein Feigling, nicht mit 700k zu (in Deutschland) typischen Ausgaben endgültig in den Ruhestand zu gehen.
Aber eines gilt sicher: man braucht in Deutschland immer noch keine Million Euro, um als Einzelperson einen typischen Lebensstil ohne Erwerbsarbeit zu führen. Für bspw Familien mit 2 Kindern gelten natürlich andere, typische Ausgabenwerte und damit auch andere Vermögensbänder.

Die Übersicht kann also ein Anreiz sein, für sich selbst nach besseren, wenn auch komplizierteren Ruhestandsportfolios zu recherchien und sich ggf ein passendes Ausgabenpuffer/Rückfall-System zusammenzustellen. Dies hat mich zumindest im letzten Jahr massiv vorangebracht, so dass ich auf meinem Weg den nächsten Schritt tatsächlich besten Gewissens gehen kann. Vielleicht kann ich entsprechend dem/r ein oder anderen ganz bisschen auf seinem/ihrem Weg einen Impuls mitgeben.

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u/Igniplano — 7 days ago

Ich liebäugel aktuell mit einer Version von Barista Fire und frage mich, ob es hier konkrete Erfahrungen gibt. Ich habe die letzten Jahre eine sehr solide Karriere hingelegt und nebenbei finanziell ein sehr angenehmes Polster aufgebaut. Jetzt überlege ich aus meiner Karriere (Beraterbranche im weitesten Sinne) outzudroppen und mit ca. 50% bei einer Bundesbehörde anzuheuern (die Stellen gibt es in meiner Region). Ich würde nebenbei noch ein halbwegs solides Gehalt erwirtschaften, ca. 3 Tage die Woche arbeiten und hätte noch ne private KV. Gibt es hierzu Erfahrungen? Was sind die Nachteile?

Edit zur Erläuterung: Ich habe Kinder im Vorschulalter, sodass ich einen Teilzeitwunsch gut verargumentieren könnte. Es wäre noch nicht mal gelogen, weil ich u.a. ja auch outdroppen möchte, um da mehr Zeit zu haben. Meine Rücklagen sind im höheren 6-stelligen Bereich. Eine Führungsrolle strebe ich (selbstverständlich!) nicht an. Es soll ja eine halbswegs chillige Nummer werden, dachte ehrlicherweise das versteht sich von selbst. Die offensichtlichen Themen wie Gesundheitsprüfung habe ich (ebenfalls selbstverständlich) auf dem Schirm.

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u/Concha3123 — 7 days ago

Hallo Zusammen,

Ich bin an dem Punkt, dass ich mit Mitte 40 zumindest lean-FiRe realisieren kann und jetzt bei Annahme des freiwilligen Abfindungsprogramm meines AG auch mal eine lange Zeit aussteigen kann und möchte. Ob ich wirklich für immer RE sein werde und will, weiß ich noch nicht.
Kinder sind noch „klein“ und ich will denen ja auch irgendwie ein „fleißiges Vorbild“ sein.

Aber falls doch tatsächlich FiRe: Wie geht man mit dem Sozialen Status und Druck daraus um? Wir leben Bodenständig, wo jeder Nachbar ordentlich was schafft und man auf „Arbeitslose“ runterschaut.

Wie verkauft man das? Wie verargumentiert man das, wenn man morgens nicht mehr zur Arbeit fährt und Nachmittags mit den Kindern Fussball spielt?

In DE ist die Frage, was man beruflich macht ja eine der Ersten, die gestellt wird.

Wie vermeidet man, nach Jahren des Ranklotzens jetzt im Bekanntenkreis nicht mehr „Mr. Business“ zu sein, sondern von nun an, nur noch den gleichen „Anspruch an Selbstwert“ zu haben, wie Harry Schmeckebier im Bürgi-Bezug?

Wie geht ihr damit um? Habt ihr Erfahrungen gemacht?

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u/Ok-Okra5487 — 8 days ago

Es sind hypothetische Werte, die ich in einigen Jahren anpeile. Mir geht es um das korrekte Verständnis. Ich bedanke mich bei allen Helfern.

Depot: 1.000.000€, jährliche Entnahme 40.000€ - davon 10k Dividende, 15k Eigenkapital, 15k Gewinne.

GKV + Zusatzbeitrag + PV = 14,00% + 2,59% + 4,20 % = 20,79%

20,79% von 25k Dividende/Gewinn = 5197,50€ / 12 = 433€ monatlich

25k sind steuerpflichtig, abzgl. 30% Teilfreistellung (ETF Dividenden/Verkäufe) = 17.500€

abzgl. Sparerfreibetrag 1.000, abzgl. Steuerfreibetrag 12.348€, abzgl. 5.197,50€ Vorsorgeaufwendungen = -1.045,50€ = kein zVE (Günstigerprüfung) = keine Steuern

40.000 Entnahme - 5.197,50€ GKV/PV = 34.802,50€ / 12 = 2.900,21 € netto mtl. nach GKV/PV

Ich wünschte, ich hätte nur schon etwas eher mit dem Investieren begonnen.

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u/Finanz-Admiral — 7 days ago

Altersvorsorge Depot als Privatier

Ich bin 58 und lebe von meinem selbst ersparten Aktienvermögen. Anfang des nächsten Jahres beginnt das Altersvorsorge Depot. Da ich keine Lust habe, auf meine Erträge groß Steuern zu zahlen (Günstigerprüfung!) mache ich aktuell meine Entnahmen sehr steueroptimiert. Hat sich mal jemand genauer mit dem Thema auseinandergesetzt, Teile seiner Investitionen und Gewinne in dieses Depot zu verschieben und damit
a) die staatliche Förderung zu kassieren
b) aktuelle Gewinne steuerlich legal zu „waschen“, da Investitionen in die Altersvorsorge steuerlich angesetzt werden können.

Ich bin verheiratet, d.h. wir könnten natürlich auch 2 Depots anlegen um die Förderung zu verdoppeln.

Hat sich das jemand schon mal genauer angeschaut bzw. durchgerechnet?

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u/Dramatic-Youth6494 — 4 days ago

Ein Gedanke lässt mich nicht los und ich will ihn kurz checken lassen.

Bei 250.000 Euro investiert zu durchschnittlich 7% Rendite im Jahr wären das 17.500 Euro Jahresrendite. Also knapp 1.460 Euro im Monat. Wenn ich mir davon nur 1.200 Euro rausnehme, wächst das Portfolio theoretisch sogar noch leicht weiter. Klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Fühlt sich an wie ein Money Glitch.

Habe ich da einen Denkfehler oder ist das tatsächlich so einfach?

Zur Einordnung: Das Kapital liegt in ETFs, Kern ist ein MSCI World. Dazu Emerging Markets und Europa als Beimischung.

Freue mich auf ehrliche Einschätzungen, gerne auch kritisch.​​​​​​​​​​​​​​​​

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u/ComparisonNo2713 — 10 days ago
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Was kostet mich mein Tagesgeld Konto?

Meine Ausgaben habe ich über die Jahre konsequent mit Check24 etc. runtergeschraubt (zumindest dort, wo das Geld zum Fenster rausgeschmissen wurde), irgendwann merkt man aber, dass auch die Sparsamkeit sein Limit erreicht.

Was für mich noch immer im Kopf rumschwirrt, aber nicht so einfach zu visualisieren ist, ist das Geld das schon da ist und die tägliche Rendite, die ich erzielen kann. Klar spare ich in ETFs und betriebliche Altersvorsorge, aber so ein paar zerkratze Euro hängen mir dann doch immer auf dem Tagesgeld oder Girokonto rum.

Ich wollte mir eine Übersicht meines Gesamtvermögens verteilt auf die verschiedenen Konten schaffen und insbesondere verstehen, welche Opportunitätskosten ich habe, verglichen mit den aktuellen Zinsen. Darum habe ich die letzten zwei Woche damit verbraucht, den Zinshopper selbst (mit meinem guten Freund Claude 😉 ) zu entwickeln.

Das Ganze läuft komplett lokal auf Windows, ohne Registrierung und kostenlos. [Zinshopper.App] Ich würde mich über Feedback freuen, ob ihr Opportunitätskosten mit betrachtet oder einfach sagt: Yolo alles in ETF.

Habt ihr weitere Effekte, die vielleicht nicht ganz offensichtlich, aber durchaus signifikant sein können?

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u/MocTheMoc — 19 hours ago