Unpopular opinion
Unpopular opinion: viele Menschen wollen gar keine ehrliche Meinung hören.
Sobald man wirklich ehrlich ist, wird’s unangenehm und dann wird lieber abgeblockt.
Ist euch das auch schon aufgefallen oder sehe ich das zu negativ?
Unpopular opinion: viele Menschen wollen gar keine ehrliche Meinung hören.
Sobald man wirklich ehrlich ist, wird’s unangenehm und dann wird lieber abgeblockt.
Ist euch das auch schon aufgefallen oder sehe ich das zu negativ?
Hallo ihr Lieben,
ich merke aktuell, dass man recht schnell viel Abstand zur Uni und der Wissenschaft bekommt. In der Klinik, in der ich arbeite, werden aber immer mal wieder interessante Studien herumgeschickt, die relativ konkrete Empfehlungen für die therapeutische Arbeit geben.
Ich habe mich gefragt, ob es Websiten oder andere Quellen gibt, die interessante, neu veröffentlichte Artikel im Bereich klinische Psychologie / Psychotherapie mit hohem Anwendungsbezug zusammenfassen, sodass man da ein bisschen auf dem Laufenden bleiben bzw. Ideen für die eigene therapeutische Arbeit generieren kann.
Mir geht es mehr um die Empfehlung von Artikeln, um eine geeignete Zusammenfassung und den Zugriff kann ich mich dann auf die eine oder andere Weise schon kümmern.
Hi,
hat jemand Erfahrungen mit der KJP Ausbildung und einer Anstellung als Lehrer nebenbei?
Ist die Ausbildung bis auf die PTs mit einem Job an der Schule realistisch zu bewältigen in 5 Jahren?
Verbeamtung müsste man wahrscheinlich aufgeben, und ins Angestelltenverhältnis gehen bzw. in 1-2 Jahren ein sabbatical machen.
Bin um alle Erfahrungsberichte dankbar!
Ich interessiere mich für die Weiterbildung der Psychologe Akademie zum Notfallpsychologen. (Kurrikulum) Aktuell bin ich in Ausbildung zum Psychotherapeuten und werde die bald abschließen.
Nun sind nach den hohen Kosten der Therapieausbildung schon wieder mehr als 5000€ bei der Akademie zu lassen nicht so ansprechend.
Die HfH bietet ein Modul bspw. an, das wesentlich günstiger ist aber da weiß ich nicht, ob das angerechnet wird.
Habt ihr Erfahrungen mit anderen günstigeren Bildungsträgern, die äquivalente Weiterbildungen für den Theorieteil anbieten?
Hallo zusammen,
ich bin in Langzeittherapie bei einem Ausbildungsinstitut, es lief auch immer sehr gut mit der Therapeutin, und ich habe einige Fortschritte gemacht.
In wenigen Monaten wird die Frau ihre Ausbildung dort aber beendet haben, mich sollte dann für die verbliebenen Sitzungen jemand anderes übernehmen (auch für die Rezidivsitzungen, und ich wollte eigentlich noch einen Antrag auf weitere 20 Sitzungen stellen lassen).
Letzte Woche hieß es dann, es habe sich leider noch niemand gemeldet, der Kapazitäten hätte. Sprich, in wenigen Wochen könnte es dann doch sehr verfrüht und zu früh für mich vorbei sein. Das Institut hat wohl seit diesem Jahr die Ausbildungen irgendwie umgestellt, weshalb es für manche Bestandspatienten dann trotz dort angefangener Therapie, keine Fortführung geben wird.
Ich finde es absolut verantwortungslos und zum Kotzen, mir zieht das wirklich den Boden unter den Füßen weg. Ich weiß, dass es unmöglich ist, einen Einzeltherapieplatz zeitnah zu bekommen. Geld habe ich auch nicht, sodass ich mir eine Therapie selbst finanzieren könnte.
In eine Klinik kann ich nicht aufgrund einer körperlichen chronischen Krankheit, darauf möchte ich jetzt aber nicht näher eingehen, es ginge leider wirklich nicht. Gruppentherapie habe ich mal versucht, hat mir 0 gefallen. Da sehe ich mich auch nicht, weil meine Probleme nicht gerade weit verbreitet sind.
Weiß jemand vielleicht einen Ratschlag? Bin nur am heulen seit Tagen...
Nicht selten wird Reflexion über früheren Geltungsdrang zur neuen Version desselben Musters:
Ebene 0: Ich inszeniere mich / gebe an → will für X gesehen werden
Ebene 1: Ich durchschaue, dass ich gesehen werden will → will als Durchschauer gesehen werden
Ebene 2: Ich durchschaue, dass ich als Durchschauer gesehen werden will → will als noch klarer gesehen werden
Ebene n: ... usw.
Neulich drüber nachgedacht: Manche Menschen haben die komische Angewohnheit, mitten im Gespräch zu fragen: "Erzählst du das, um zu beeindrucken, oder weil du wirklich über das Thema reden willst?"
Mal davon abgesehen, dass konfrontative Spekulationen über das Innenleben anderer nich so guter Stil sind, wäre 'ne ehrliche Antwort vllt: "Vermitlich beides. Vermutlich aber auch 3 andere Gründe. Kapeh. Motive sind ja selten monokausal."
Interessanter ist aber die Frage an sich: Sie suggeriert ja selbst etwas: Nämlich dass der Fragende außerhalb des Spiels stehe - als Durchschauender. Dabei ist "ich durchschaue dich" einer der elegantesten Wege, selbst zu beeindrucken. Sie unterläuft sich selbst.
Daher: "Fragst du mich das, weil dich die Antwort interessiert, oder weil es deinen Geltungsdrang bedient, als der Durchschauende zu gelten? Und stelle ich diese Gegenfrage jetzt, weil es klug ist den Mechanismus zu benennen, oder damit alle sehen, dass ich so toll durchschaue, dass du durchschauen willst?"
usw. usw. usw.: Wer dem Fragenden entgegnet, er wolle sich mit seiner Frage nur profilieren, will sich damit selbst profilieren. Und so weiter. Jede Metaebene wird von derselben Mechanik eingeholt, die sie zu entlarven vorgab.
These: Geltungsdrang hat jeder. Er unterscheidet sich nur im Kostüm und in der Ebene, auf der er läuft. Wer behauptet, frei davon zu sein, hat meistens nur einen besonders gut getarnten Kanal. Selbstreflexion allein befreit nicht davon.
'Ne halbwegs reife Haltung ist vielleicht: akzeptieren, dass Geltungsdrang okay ist. Jemand will 'gesehen' werden - wen juckt das bitte? Den Mechanismus zu kennen reicht, um nicht von ihm gesteuert zu werden. Ihn sich zu verbieten, isoliert nur oder treibt ihn auf eine verdecktere, höhere Metaebene in der er wieder unerkannt bleibt.
Dieser Post hier macht u. a. auch beides: Er ordnet einen Gedanken, der mich beschäftigt, und er positioniert mich als jemanden, der das gesamte soziale Clownsspiel durchschaut. Und ich gefalle mir in der Rolle. Und ich gefalle mir in der Rolle, das zugeben zu können. Und so weiter - Ein unendlicher Regress. Ich bin cool.
Ich frage mich gerade etwas:
Es gibt ja viele Menschen, die gerade nicht weiterkommen, viel nachdenken, aber mit niemandem wirklich sprechen.
Und gleichzeitig gibt es auch Leute, die gut zuhören können und anderen gerne helfen würden.
Mich würde interessieren:
👉 Habt ihr schon mal jemandem einfach zugehört, ohne direkt Lösungen zu geben?
👉 Würdet ihr sowas grundsätzlich machen?
Ich habe das Gefühl, dass genau das vielen fehlt – einfach ein Gespräch auf Augenhöhe, ohne Bewertung.
Ich habe mich gefragt, ob das nicht ein psychologischer Effekt ist:
Auf Reddit scheinen oft nicht die „besten“ oder korrektesten Antworten die meisten Upvotes zu bekommen,
sondern die, die emotional ansprechen oder viele Leute wiedererkennen.
Mein erfolgreichster Post war z. B. nicht besonders fundiert, sondern einfach ehrlich und relatable.
Deshalb frage ich mich:
Spielt hier eher so etwas wie Bestätigung (Confirmation Bias) oder emotionale Resonanz eine Rolle?
Also dass Menschen Inhalte bewerten, die sich für sie „richtig anfühlen“, statt objektiv besser sind?
Wie würdet ihr das aus psychologischer Sicht einordnen?
Hey, man hört ja immer so Klischees über verschiedene Studiengänge (bspw. Dass Jura-Studis hinterhältig sind und andere sabotieren). Ich habe letztens gehört dass Psychologie-Studis oft selber ,,nen Knacks“ haben und das Studium quasi nutzen wollen um eigene Themen zu verarbeiten.
Mir ist bewusst dass es nur Klischees sind und dass man wahrscheinlich keine allgemeingültige Aussage treffen kann aber mich würde trotzdem interessieren wie so eure Erfahrungen mit Kommiliton*innen im Studium waren :)
Hallo zusammen,
ich denke seit längerem darüber nach mir professionelle Hilfe zu suchen. Und Achtung, ich erwarte und will auch keine Diagnose von euch. Nur eure Gedanken und Erfahrungen.
Ich habe mittlerweile die 30 Jahre überschritten und fühle mich maximal verloren und dumm.
Ja, warum ist das so? Ich beschreibe mal was mir täglich so durch den Kopf fliegt und zeige anhand von alltäglichen Situationen aus dem Leben, was da so gesammelt vor sich geht.
Auf Arbeit:
Ich bin IT-Administrator. Ich würde mich gerne mehr in's Team einbringen. Bin eigentlich ein lustiger Kerl. Das wird grundsätzlich und eher unbewusst unterdrückt. Aus Angst der Clown zu sein. Ich meide Gespräche aus Angst etwas falsches zu sagen oder dumm anzukommen. Das vermeide ich auch, weil meine Aufnahmefähigkeit nicht die Beste ist. Längere Konzentration auf ein Thema oder Gespräch ist schwer bis unmöglich. Ich schweife früher oder später immer ab oder verliere mich in einem bestimmten Punkt meines Gegenübers. Wenn mehrere Personen reden, kommt manchmal nichts an. Es ist überfordernd und ich kann mich auf keine einzelnen Stimmen konzentrieren. Wenn ich direkt angesprochen werde, klappt das. Muss dann aber oft nachfragen, was man von mir möchte. Es entsteht das permanente Gefühl zu langsam zu sein. Ich fühle mich dauerhaft dumm und die Menschen um mich herum sind wirklich beneidenswert klug.
Im Alltag:
Freunde sind Mangelware. Ich will Freunde, aber ich schaffe es nicht an Menschen anzuknüpfen. Smalltalk empfinde ich als enorm schwachsinnig. Es hat aber auch niemand Lust darauf, sich direkt über die tiefgründigsten Themen zu sprechen. Ich verstecke mich, bis ich ein Mindestmaß an Sicherheit verspüre. Direkt in größere neue Gruppen einzusteigen kann ich vergessen. Was könnten alle über mich denken? Dabei bin ich wirklich intuitiv witzig. Bin dann sicher manchmal der weirde Kerl, der strange grinst, weil er im Kopf was richtig witzig findet, das andere sicher auch so empfinden würden.
Exzessives Konsumverhalten:
Phasenweise mal Cannabis, dann Alkohol oder auch mal ne Weile am Wochenende was Aufputschendes wie Koks, PEP, MDMA,... Wurde dann stellenweise recht heftig. Wenn ich merke, dass es anfängt negative Auswirkungen zu haben, kann ich das von heute auf Morgen ohne Probleme abstellen. Seit längerer Zeit schon jedoch habe ich Abstand dazu genommen. Das lässt sich heute auf Computerspiele ausweiten, aber vielleicht auch als Schutz vor Langeweile. Was interessant ist, ist, dass ich Aufputschende Mittel im Gegensatz zu meiner Umgebung mehr Konsumieren konnte innerhalb eines Abends, als alle anderen um mich herum und am nächsten Tag nicht im Ansatz so fertig war. Weiß nicht ob das mit der Hirnchemie zu tun hat, oder ob mein Körper hier einfach etwas resistenter ist. Nur ein interessanter Fakt, den ich selbst einfach gerne verstehen würde #Superman.
Immer mal 'ne gute Idee:
Ich würde gerne ein Buch schreiben. Habe eine wirklich gute Idee. Erste Gedanken sogar niedergeschrieben. Aber sich mal dran setzen? Nö, am Ende wieder am Rechner, oder eine andere Idee ist da, die Ursprüngliche versinkt im Nichts, bis sie mir dann irgendwann wieder random durch den Kopf fliegt. Man weite das auf wichtige Dinge, wie den Gang zum Amt aus. War dann auch mal zwei Jahre lang nirgends gemeldet und solche Späßchen. Mit Glück ist mir sowas noch nie auf die Füße gefallen.
Ich fühle mich wie ein unselbstständiges Kind. Dumm, unwissend, überall fehl am Platz und als Belastung unter klugen Menschen und gleichzeitig allein auf der Welt.
Fühlt sich wer ähnlich? Was denkt ihr darüber?
Liebe Grüße und einen hoffentlich entspannten und sonnigen Tag wünsche ich euch!
Ich weiß nicht wie ich es bei meinem Arbeitgeber ansprechen soll, dass mein Ex sehr impulsiv ist und durch gewisse Verfahren dieses Jahr wahrscheinlich Rache nehmen wird.
Die letzten Wochen hatte ich ab und zu Gedanken, ob er mich finden wird auf meiner Arbeit und wie das wäre, ehrlicherweise hat es mich das sehr belastet, dass wenn es so wäre, mir niemand helfen können und ich kann nicht ausschließen, dass er bereit wäre mich umzubringen. Das würde ich zwar grundsätzlich nicht bei ihm so sagen, aber wenn er genug gekränkt ist und seinem Impuls nachgeht ist es absolut möglich. Er hat auf jeden Fall in die Richtung schon gehandelt und ich habe bei ihm alles erlebt bis auf den Femizit. Und Gründe hätte er.
ich habe überlegt, ob man nicht einfach akzeptieren sollte, dass wenn es so kommt man sein Schicksal hinnehmen muss. Ich habe gelesen, dass man Akzeptanz übung machen kann. Das machen auch Krebskranke. Ich kann ihn ja eh nicht kontrollieren und sein Handeln wissen. Wenn er es tut kann ich es ja nicht verhindern und leider macht mich der Stress auf Arbeit müde weil ich mich frage was ich tue, wenn er da kommt. Er ist mir auf meine letzte Arbeit auch schon gefolgt und es wurde auch einmal gefährlich. Notfallpläne machen wirklich keinen Sinn das habe ich schon zu Ende gedacht alles und bin zum Schluss gekommen, dass Hilfe nicht rechtzeitig da wäre und daher überlege ich zu lernen mit dem Risiko zu leben und es zu akzeptieren. Ich habe keine Angst vor dem Tod - nur vor dem Sterben. Insbesondere da ich Angst hätte, dass er nicht weiß wie man eine Person schnell umbringt und leidet man dann. Oder mich vorher lange durch ein Gespräch noch versucht zu einer Entschuldigung zu zwingen oder sowas und ich dann genug Zeit habe Todesangst zu bekommen, und das ist echt kein schönes Ende oder. Lieber sollte es schnell gehen, als er mal etwas versuchte, hatte ich Glück, da er meine Halsschlagader zudrückte und nicht die Luftröhre und ich daher schnell Bewusstlos war und nicht erstickt. Aber das war glaube ich Zufall und nicht weil er genau weiß wie man das tut.
Entschuldige für die Rechtschreibfehlers ich bin in Deutschland seid 6 Jahren erst
Hi!
Ich liebe systemische Arbeit und spiele konkret mit dem Gedanken, mich in diesem Bereich selbstständig zu machen. Mein Fokus liegt dabei auf Supervision, Coaching und Fortbildungsangeboten für pädagogisches Personal sowie für Leitungen in Organisationen und Unternehmen.
Geplant sind sowohl Einzelcoachings als auch Teamcoachings, klassische Supervision sowie strukturierte Fortbildungsreihen mit aufeinander aufbauenden Modulen und einem klaren inhaltlichen roten Faden.
Daher:
Welche Schritte sind für einen fundierten Einstieg in die Selbstständigkeit in diesem Feld entscheidend?
Welche Qualifikationen oder Zertifizierungen sind aus eurer Erfahrung heraus wirklich relevant oder werden von Auftraggebern erwartet?
Wie gelingt es, sich ein tragfähiges Netzwerk und erste Aufträge aufzubauen?
Wie stabil ist die Auftragslage in diesem Bereich erfahrungsgemäß, wenn man fachlich überzeugend arbeitet?
Ich habe neulich gelesen, dass es das Phänomen eines übersteuerten Nervensystems geben soll.
Kann jemand etwas fachliches dazu erzählen, was es damit auf sich hat?
Ich habe, seit ich denken kann, Probleme mit Angstzuständen, geradezu Panik. Schon in der Krabbelgruppe hatte ich Gefühle, dass etwas unfassbar schlimmes passieren wird, obwohl keine reale Gefahr da war, aber mein Kopf hat sich abstruse Szenarien ausgemalt, zB dass mir überlegene Leute, zB Erzieher, mich entführen und töten könnten. Die Vorstellung war nicht wirklich bewusst, aber das Gefühl war genau das.
Als ich älter wurde, waren es dann eher Zukunfts- und Prüfungsängste. Das ging so weit, dass ich in vielen Klausuren in der Schule Panikattacken hatte und dann jeweils 10 bis 20 Minuten Zeit verloren habe, weil mein Verstand total blank war.
Wie könnte eine Therapie funktionieren? Wo würde sie ansetzen?