Von unbefristet zu befristet zu befristet - ist das rechtswirkend?
Hallo liebe Schwarmintelligenz,
mir haben nun mehrere Leute mitgeteilt, dass das, was die Firma macht, nicht rechtens ist. Daher wende ich mich an die Schwarmintelligenz, weil sicherlich der ein oder andere hier ist, der auch den ein oder anderen Vertrag schreibt oder selbst in ähnlicher Lage war.
Im März letzten Jahres beendete ich mein Studium und fing endlich am 15.05.25 in einer Firma an zu arbeiten - ein unbefristeter Vertrag, den ich unterzeichnete mit 6-monatiger Probezeit. Alles schön und gut, nur zwei Wochen vorher kam der GF zu mir und sagte, da er nicht weiß, wie die Zahlen in der Abteilung aussehen in der ich arbeite (hatten noch keine Verkäufe, weil neue Produktlinie), müsse er mein Vertrag von unbefristet auf 6-Monate befristen. Da ich kurz davor ausgezogen bin und Fixkosten zu tragen habe, mir kein ALG1 zusteht (weil keine 12 Monate durchgearbeitet), habe ich mich gezwungen gefühlt diesen zu unterschreiben, bevor ich in die Arbeitslosigkeit rutsche. Also unterschrieb ich.
Nun sind die 6 Monate am Freitag vorbei und was passiert? Ich bekam erneut einen 6-Monatigen befristeten Vertrag, was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Wie ich aber von den neuen Arbeitskollegen mitbekommen habe, bin ich nicht der einzige, der einen befristeten Vertrag erhielt - scheint also eine Masche zu sein, erst mit unbefristeten Verträgen anzulocken und diese dann kurz vor Ende der Probezeit zu befristen.
Das das moralisch absolut dreck ist, da sind wir uns wohl alle einig. Statt transparent und ehrlich zu sein, lieber dann so anlocken, was ehrlicher weise meine Arbeitsmotivation nochmal mehr runterzieht, weil ich ständig mit dem Gedanken leben muss "was, wenn in 6 Monaten wieder so etwas passiert?", wir haben ja auch mittlerweile Zahlen und diese sind nicht ganz perfekt, aber 80% der Hitrange erreichen wir & das Geschäft geht erst richtig los in Q3 & Q4.
Nun meine Frage, da mein Umfeld sagte "ist nicht ganz rechtens", wie seht ihr das? Haben wir ggf. hier sogar einen Juristen, der das ganze einmal bewerten kann? Bin super fraglos, erster Job und dann so eine Scheiße, ist nicht gerade motivierend für das Arbeitsleben.