u/FullOut_

Seit Ewigkeiten Single- Grundvoraussetzung für eine Beziehung?

Hallo zusammen,

ich (M25) bin seit ca. 13 Jahren Single und frage mich, woran das liegt. Meine letzte Beziehung war in der 7./8. Klasse und hielt ca. 1,5 Jahre.

Meine These ist, dass mir eine konstante Persönlichkeit bzw. Identität fehlt. Durch schlechte Gewohnheiten, die immer wieder phasenweise auftreten und meinen eigenen Prinzipien widersprechen (z. B. Alkohol- und Medikamentenmissbrauch oder generelle Faulheit), schwankt mein Verhalten stark:

Mal bin ich offen, energetisch, selbstbewusst und mit mir im Reinen – meistens dann, wenn ich konstant gute Gewohnheiten etabliert und destruktives Verhalten abgelegt habe. Dadurch verbessert sich auch mein Selbstbild. In solchen Phasen ergeben sich eher Dates oder neue Kontakte.

Dann wiederum bin ich komplett zurückgezogen, ängstlich und verschlossen und habe ein geringes Selbstwertgefühl, weil ich weiß, dass ich unter meinem Potenzial lebe. Ich habe das Gefühl, erst alle Ansprüche an mich selbst erfüllen und mein Potenzial vollkommen ausschöpfen zu müssen, um überhaupt bereit für Dating oder eine Beziehung zu sein. Gleichzeitig gab es in der Vergangenheit durchaus Phasen, in denen ich dieses Gefühl hatte.

Dazu kommt, dass ich eher introvertiert bin und generell Schwierigkeiten habe, Beziehungen jeglicher Art aufzubauen und langfristig aufrechtzuerhalten. Auch das fällt mir deutlich leichter, wenn ich gerade das Gefühl habe, mein „volles Potenzial“ auszuschöpfen.

Deshalb meine Frage:
Braucht man eine stabile, konstante Persönlichkeit bzw. ein gefestigtes Selbstbild, um eine Beziehung aufbauen und halten zu können? Oder reicht es vielleicht, die Vision der Person zu verfolgen, die man sein möchte, und die Rückschritte auf diesem Weg zu akzeptieren – nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel?

Wie sind eure Meinungen oder Erfahrungen dazu, und könnt ihr meinen Punkt nachvollziehen?

reddit.com
u/FullOut_ — 17 hours ago

Seit Ewigkeiten Single - Grundvoraussetzung für Beziehungen?

Hallo zusammen,

ich (M25) bin seit ca. 13 Jahren Single und frage mich, woran das liegt. Meine letzte Beziehung war in der 7./8. Klasse und hielt ca. 1,5 Jahre.

Meine These ist, dass mir eine konstante Persönlichkeit bzw. Identität fehlt. Durch schlechte Gewohnheiten, die immer wieder phasenweise auftreten und meinen eigenen Prinzipien widersprechen (z. B. Alkohol- und Medikamentenmissbrauch oder generelle Faulheit), schwankt mein Verhalten stark:

Mal bin ich offen, energetisch, selbstbewusst und mit mir im Reinen – meistens dann, wenn ich konstant gute Gewohnheiten etabliert und destruktives Verhalten abgelegt habe. Dadurch verbessert sich auch mein Selbstbild. In solchen Phasen ergeben sich eher Dates oder neue Kontakte.

Dann wiederum bin ich komplett zurückgezogen, ängstlich und verschlossen und habe ein geringes Selbstwertgefühl, weil ich weiß, dass ich unter meinem Potenzial lebe. Ich habe das Gefühl, erst alle Ansprüche an mich selbst erfüllen und mein Potenzial vollkommen ausschöpfen zu müssen, um überhaupt bereit für Dating oder eine Beziehung zu sein. Gleichzeitig gab es in der Vergangenheit durchaus Phasen, in denen ich dieses Gefühl hatte.

Dazu kommt, dass ich eher introvertiert bin und generell Schwierigkeiten habe, Beziehungen jeglicher Art aufzubauen und langfristig aufrechtzuerhalten. Auch das fällt mir deutlich leichter, wenn ich gerade das Gefühl habe, mein „volles Potenzial“ auszuschöpfen.

Deshalb meine Frage:
Braucht man eine stabile, konstante Persönlichkeit bzw. ein gefestigtes Selbstbild, um eine Beziehung aufbauen und halten zu können? Oder reicht es vielleicht, die Vision der Person zu verfolgen, die man sein möchte, und die Rückschritte auf diesem Weg zu akzeptieren – nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel?

Wie sind eure Meinungen oder Erfahrungen dazu, und könnt ihr meinen Punkt nachvollziehen?

reddit.com
u/FullOut_ — 18 hours ago