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Plagiatsaffäre in der AfD - Ist Höcke jetzt seinen Titel los?

u/Edlund99 — 3 days ago
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SPIEGEL: Gerhard Schröder hat am Ende einen hohen Preis für seine Reformen gezahlt und sein Amt verloren. Welches Risiko sind Sie bereit einzugehen?

Merz: Noch mal einen Schritt zurück. Schröder hatte mit hartem Widerstand zu kämpfen, aber er wurde nicht so angefeindet, wie ich angefeindet werde. Ich bin nur gelegentlich auf Social Media unterwegs. Aber wenn Sie mal schauen, was dort über mich verbreitet wird, wie ich da angegriffen und herabgewürdigt werde – kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen. Ich beschwere mich nicht darüber, aber so ist es.

»Ich habe einen Amtseid abgelegt, und ich habe ein Gewissen. Beides verpflichtet mich.«

SPIEGEL: Olaf Scholz hatte auch schon einiges wegzustecken.

Merz: Das stimmt. Der Unterschied ist: Scholz hat versucht, der Bevölkerung zu sagen, dass alles schon nicht so schlimm wird, wenn man ihn wählt. Er hat ja immer gesagt, er wolle die Sicherheitspolitik nicht gegen die Sozialpolitik ausspielen. Das können wir uns nicht mehr leisten. Wir müssen Prioritäten setzen. Und ich denke nicht ständig über das Ende meiner Amtszeit nach. Genauso wenig ist es das wesentliche Ziel meiner Regierungstätigkeit, meine Amtszeit zu verlängern.

https://archive.is/upj2z

Edit: Ergänzung des folgenden Absatzes für eine passende Einordung

Friedrich Merz hat im SPIEGEL darüber gesprochen, wie sehr ihn Angriffe und Herabwürdigungen kränken. Das darf er. Auch ein Kanzler ist ein Mensch. Und ja: Die Verrohung der öffentlichen Debatte ist real. Wer darauf aber nur mit „Heulsuse“, „Mimose“ oder „Opfer“ reagiert, bestätigt das Problem, das er zu kritisieren glaubt. Die Frage ist: Was macht ein Kanzler aus seiner Verletzung? Und hier müssen wir ein Jahr zurückschauen: https://www.reddit.com/r/PolitikBRD/comments/1szr4oq/friedrich_merz_hat_im_spiegel_dar%C3%BCber_gesprochen/

u/AlexLaCave — 15 days ago