u/DejiDoji

▲ 0 r/ugly

Disclaimer: I'm a woman, this is not mindless incel rhetoric. I like to seperate objective truths from that bullshit, thank you very much.

I just went on another sub to get advice on my orthondontic treatment I've been on since 2020 and was met with standard gaslighting replies.

I'm from Germany and whilst the whole world praises this country for it's functioning health care system, nobody talks about or even acknowledges that they do a lot of shit to prevent the patient from getting treatments approved. It takes a lot of time and effort to get surgeries or other treatments approved. This country is hella conversative when it comes to this. The rhetoric basically is that the health care system just has to do the bare minimum and always starts with non-invasive measures first.

I'll try to keep this short as this is just a rant and I'm just mad in this very moment about how ugly people can't advance, even when they need to.

In my case non-invasive measures could only be done during my childhood, when my bones were still very mallable. But my first orthodontist absolutely fucked it up and camouflaged my underbite/crossbite. That skeletal bone structure underneath has NEVER improved. My smile resembles the troll face, I wish I was just joking. The irony of loving to laugh whilst hating my smile will never be lost on me.

Long story short. First ortho fucked up (I was 11). Health insurance never approved. At age 21, I went to a new one, the second ortho said "Nope, this won't get approved but hey, you've done great research yourself, even other orthos don't know this" (that is hella concerning btw, wtf, like do your job?). Got Invisalign, got Expansion of Upper Jaw Surgery in 2021. Now I stand before the Double Jaw Surgery (which could have been prevented from the start, had the first ortho never fucked up), and since insurance never approved, I have to miraculously find 15k somewhere, which in this economy is straight up impossible. I can't loan a credit because my income is too low, I suffered enough from anxiety and depression (which I highly suspect is due to my jaw malformation and obviously do to my low self-esteem due to my ugliness and lack of proper social life.). I only recently graduated, I'm practically poor.

My entire life experience proves to me that ugliness is a curse and even when you try to improve, you're held back.

If anyone even dares to say that pretty people have it worse, I'd dare them to walk only a single day in the life of an ugly person. They'd shut up real quick.

reddit.com
u/DejiDoji — 15 days ago

Hallo zusammen,

ich stecke gerade in einer ziemlich komplizierten kieferorthopädischen Situation und hoffe auf Erfahrungen oder Ratschläge von Leuten, die vielleicht etwas Ähnliches durchgemacht haben oder einfach wissen, was zu tun ist.

Kurz zu mir:

Ich hatte als Kind (von 11 bis 13 Jahren) eine feste Zahnspange, obwohl ich auch damals schon eigentlich einen Unterbiss/Kreuzbiss hatte (also eher ein skelettales Problem), und nein, dies wurde von meinem damaligen KFO überhaupt nicht angesprochen, geschweige denn erkannt. Die Behandlung wurde damals abgeschlossen, aber im Nachhinein hatte ich eben das Gefühl, dass die eigentliche Ursache nie richtig behandelt wurde.

Mit Anfang 20 habe ich mich dann selbst nochmal eingelesen und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich eigentlich eine neue Behandlung brauche bzw. da alles zusammengewachsen ist, eben auch eine OP (Doppelkiefer-OP).

Mein jetziger KFO (seit 2020) meinte aber, das sei kein „Kassenfall“. Ich habe die Behandlung trotzdem privat gestartet (vorerst mit Invisalign + GNE-OP, welche Ende 2023 alle abgeschlossen wurden), da man mir praktisch eingeredet hat, dass es kein OP-Fall ist und eigentlich überhaupt nicht nötig ist. Mein naives und dummes Ich hat dem KFO einfach geglaubt. Warum? Weil er mir gesagt hat, dass ich eigentlich sehr gut selber recherchiert habe (was ich auch getan habe), und, dass ich anscheinend mehr wüsste, als viele KFOs selbst. Na gut, habe ich mir gedacht, wenn dieser KFO sich so sicher ist, dass mein Fall definitiv kein OP-Fall ist, dann hab ich eben keine andere Wahl außer Selbstzahler zu sein.

Jetzt ist mein Zustand so, dass meine Zähne quasi seit Ende 2023 final „OP-vorbereitet“ (dekompensiert) sind, aber die eigentliche Doppelkiefer-OP fehlt, da ich momentan einfach zu arm bin (ich habe erst dieses Jahr mit meinem Studium abgeschlossen, ich bin 29, bitte fragt nicht wie und warum, nicht jeder hat es einfach im Leben.).

Ich war jetzt nun öfters beim Zahnarzt (wegen PZR usw.) und dieser hat mich jedes Mal gefragt, ob das ganze eigentlich so sein soll, weil ich eigentlich dringend da was machen müsste, da das ja safe schon auf die Psyche gehen muss (Ja, das tut es allerdings). Ich war witzigerweise Ende 2024 nochmal zum Kontrolltermin beim KFO, und wurde von einer anderen Ärztin untersucht, welche nichts von meinem Sachverhalt wusste, die mir dann folgendes gesagt hat, und ich zitiere: "Also, das muss ja in jedem Fall von der Krankenkasse übernommen werden, also ich kann mir nicht vorstellen, dass die sowas ablehnen. Das ist ein klarer OP-Fall(!).". Ich war dann nur perplex, weil ich davon ausgegangen bin, dass die Ärztin vom Sachverhalt wusste, und habe daraufhin gefragt, wie das denn jetzt sein kann und was man da jetzt machen kann, da ich ja eigentlich selbst für die OP-Kosten aufkommen muss. Die Ärztin meinte, dass sie selbst die KK kontaktieren und sich dann wieder bei mir melden wird. Ist nie passiert.

Bin dann zum zweiten Kontrolltermin (Anfang 2025) (musste die letzten Schienen erneuern, da kaputt gegangen), dann kam natürlich wieder mein KFO und meinte "Nee, aber das muss dir doch bewusst sein, du hast ja unterschrieben, dass du Selbstzahler bist. Wir können das nicht mehr ändern, das wäre ja sonst Versicherungsbetrug.", dann hat er nochmal extra die andere Ärztin geholt, die sich dann bei mir entschuldigt hat, weil sie nicht wusste, dass ich schon in Behandlung bin.

Das Problem:

Ich habe funktionelle Beschwerden, die eigentlich vor der Behandlung präsent waren und jetzt teils schlimmer geworden sind.

- Lispeln (nach der Dekompensierung entwickelt)

- First Bite Syndrome (in den letzten 3 Jahren entwickelt)

- Probleme beim längeren Sprechen, meine Kiefermuskeln erschlaffen einfach nach einer gewissen Zeit (was für meinen Beruf echt scheiße ist.)

- Atemprobleme (schon seit meiner Kindheit, wurde aber wegen Asthma abgetan und nicht wegen der Tatsache, dass ich Klasse III / Unterbiss hab)

- Damals hat sich mein Kiefer sozusagen eingeklemmt beim Gähnen (deshalb gähne ich nicht mehr mit so weitem Mund.)

- Habe bereits 2 Wurzelkanalbehandlungen, was dafür spricht, dass meine Kieferposition meine Zähne aufeinander reiben lassen und fragil machen.

Und jetzt frage ich mich:

Hab ich jetzt komplett reingeschissen, einfach nur, weill ich keine Ahnung davon hatte, wie ich diese Behandlung am besten angehen kann? Ich meine, wenn ich ganz ehrlich bin, ist mein Fall schon praktisch seit meiner Kindheit ein Behandlungsfall gewesen. Nur hat der erste KFO das ganze mit einer Zahnspange camouflagiert, statt es richtig zu behandeln, und der zweite KFO hat mir aufgrunddessen (wg. des Camouflages) versichert, dass es kein OP-Fall ist und nur eine reine ästhetische Behandlung.

Ich bin ehrlich gesagt ziemlich frustriert, weil ich das Gefühl habe, zwischen "zu leicht für die Kasse damals“ und "jetzt selbst initiiert = Pech gehabt“ zu hängen. Ich habe momentan keine 15-20k für die Doppelkiefer-OP (die ich eigentlich von Anfang an machen wollte, seit 2020) und weiss auch nicht, ob ich jemals, in dieser Wirtschaft und mit den momentanen Berufschancen, jemals soviel Geld beiseite legen kann.

Mir wurde zu Anfang von der Chirurgin selbst gesagt, dass ich die OP eigentlich in Raten zahlen könnte (das war während der Besprechung der 1. OP vor knapp 4,5 Jahren). Mit dieser Annahme bin ich dann Ende 2025 in die Praxis und war kurz davor mich für die OP vorzubereiten, bis dann gesagt wurde, dass ich 6k im Voraus zahlen muss. Mir hat man das Ganze mit den Kosten bis zu dem Zeitpunkt gar nicht so transparent erklärt.

Ich weiss nicht, was ich machen soll, und ob ich überhaupt was machen kann. Die Widerspruchsfrist ist schon lange abgelaufen (und die hätte ich nur für die 1. OP einreichen können, die ich ja bereits hinter mir hab). Es wurde allgemein nie ein offizieller Antrag seitens des KFOs an die Krankenkasse gestellt (da ja "sicher kein OP-Fall"), nur von der Chirurgin für die 1. OP (GNE). Ich habe erst kürzlich eine Kopie meiner Unterlagen angefordert von der Praxisklinik (Chirurgie), in der ich selbst den Bericht für die Ablehnung durchlesen konnte. Es wurde aus den Gründen abgelehnt, die ich zu Anfang meines Posts geschildert habe (1. Behandlung abgeschlossen, 2. Behandlung privatzahler).

Ich trage seit 3 Jahren die letzten Invisalign-Schienen und bin einfach nur am Boden zerstört. Ich hasse mein Lächeln (ich versteck es immer), ich leide psychisch sehr drunter, ich merke selbst, wie ich schlecht atmen kann (auch nach der GNE-OP, da diese ja offensichtlich nicht gereicht hat), ich habe Angst, um meine Zähne, ich kann die geklebten Brackets auf meinen Zähnen nicht mehr ansehen, ich will sie einfach nicht mehr auf meinen Zähnen haben. Aber Abbrechen kann ich die Behandlung ja nicht, oder? Sonst steh ich ja mit noch schlechteren Karten da, als überhaupt...

Wie dem auch sei, ich wäre sehr sehr extremst dankbar für eure Hilfe 😞

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u/DejiDoji — 15 days ago