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Zusammenfassung – Auswirkungen der geplanten Erstattungskürzung für Cannabisblüten:

Die Bundesregierung plant, die Erstattung von Cannabisblüten durch gesetzliche Krankenkassen abzuschaffen, um jährlich über 100 Millionen Euro zu sparen. Dies könnte negative Folgen für schwerkranke Patienten haben, die auf diese Behandlung angewiesen sind.

  • Kürzung der Erstattung: Zukünftig sollen nur noch Cannabis-Extrakte und Fertigarzneimittel erstattet werden, während Patienten für Cannabisblüten selbst bezahlen müssen.
  • Finanzielle Belastung: Für schwerkranke Menschen kann dies eine enorme finanzielle Belastung darstellen, da die Kosten für Blüten oft hoch sind.
  • Stellungnahme des DHV: Der Deutsche Hanfverband (DHV) hat die vorgeschlagene Änderung kritisiert und erklärt, dass die prognostizierten Einsparungen nicht realistisch sind. Cannabisblüten sind in der Regel günstiger als Extrakte. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen teilt diese Bedenken.
  • Politische Gespräche: Der DHV führt Gespräche mit Politikern, um die Gefahren einer Streichung der Kostenübernahme zu betonen.

Gesetzesrahmen:

Im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sind neben der Streichung der Kostenübernahme für Cannabisblüten auch viele weitere bedeutende Änderungen enthalten, die umfassende Auswirkungen auf das Gesundheitssystem haben könnten.

Was ihr tun könnt:

Betroffene Patienten sollen ermutigt werden, persönliche Geschichten und Erfahrungen an ihre Bundestagsabgeordneten zu schreiben, um die Bedeutung der Kostenübernahme zu verdeutlichen. Dabei soll darauf geachtet werden, dass lokale Bezüge zu den Abgeordneten hergestellt werden.

Eine Liste der Kontakte von CDU, CSU und SPD-Abgeordneten ist auf der Seite des DHV ebenfalls vorhanden, um das Schreiben zu erleichtern.

u/Yo24hua-Base — 6 days ago