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Anbau im Freien (Mai): Cannabis Temperatur Nachts | 8 starke Tipps für den Pflanzenschutz – Cannabib
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Anbau im Freien (Mai): Cannabis Temperatur Nachts | 8 starke Tipps für den Pflanzenschutz – Cannabib

Zusammenfassung – Die Bedeutung der Nachttemperatur beim Outdoor-Cannabis-Anbau:

Der Frühling ist die Zeit für den ersten Outdoor-Anbau von Cannabis, aber es ist wichtig, die nächtlichen Temperaturen zu berücksichtigen. Insbesondere im Mai können die Temperaturen in Deutschland stark schwanken. In diesem Beitrag wird erläutert, wie niedrige Temperaturen das Wachstum von Cannabispflanzen beeinflussen, und dass man die Eisheiligen abwarten sollte, bevor man die Setzlinge ins Freie pflanzt.

  • Nachttemperatur und Wachstum: Cannabis ist eine wärmeliebende Pflanze mit tropischen Ursprüngen. Starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht können den Stoffwechsel der Pflanze bremsen. Bei Temperaturen unter 15 Grad Celsius fährt die Pflanze ihren Stoffwechsel herunter, was das Wachstum stark beeinträchtigt.
  • Frostgefahr und deren Auswirkungen: Frost ist besonders gefährlich für junge Pflanzen. Bei frostigen Bedingungen gefriert das Wasser in den Zellen, wodurch Zellwände brechen und die Pflanze schwer geschädigt werden kann. Bereits eine Nacht Frost kann junge Pflanzen ruinieren und zu verzögertem Stress führen, der sich erst Wochen später zeigt.
  • Eisheilige abwarten: Die Eisheiligen, die zwischen dem 11. und 15. Mai stattfinden, gelten als die letzten Tage, an denen Frost auftreten kann. Erfahrene Grower warten oft bis nach diesen Tagen, um empfindliche Pflanzen ins Freie zu setzen. Selbst moderne Wetterprognosen bestätigen, dass bis zu diesem Zeitpunkt das Risiko für Frost besteht.
  • Empfohlene Vorgehensweise für den Pflanzenstart:Vorziehen: Beginne die Keimung im März oder April, um die Pflanzen optimal vorzubereiten. • Abhärten: Stelle die Töpfe tagsüber nach draußen und bringe sie abends wieder rein, um die Anpassung an die natürlichen Bedingungen zu fördern. • Boden vorbereiten: Lockere die Erde und arbeite Kompost ein, und achte auf geschützte Standorte. • Temperaturmonitoring: Verfolge die Wetterberichte, besonders in höheren Regionen. • Sicherheitsmaßnahmen: Halte Abdeckvlies oder Planen bereit, um die Pflanzen im Falle von Frost zu schützen.
  • Praktische Tipps gegen Frostgefahr: • Mulchen für einen warmen Boden. • Abdeckungen verwenden, um die Pflanzen vor Kälte zu schützen. • Pflanzen in der Nähe von Mauern oder Hecken für Windschutz setzen. • Autoflower-Sorten nutzen, die weniger anfällig für Temperaturstress sind.
  • Spezialeffekte durch Kälte: Einige Grower nutzen bewusst kühlere Nachttemperaturen in der späten Blütephase, um den Pflanzen eine violette Färbung zu verleihen. Dies geschieht durch einen Abfall des Chlorophylls und wird durch spezifische Sorten begünstigt.

Um erfolgreich Cannabis im Freien anzubauen, ist Geduld erforderlich. Die nächtlichen Temperaturen sind entscheidend dafür, wann der beste Zeitpunkt für das Pflanzen ist. Temperaturen unter 15 °C hemmen das Wachstum, und Frost kann die Pflanzen schwer schädigen. Warten Sie bis nach den Eisheiligen, beobachten Sie das Wetter und bereiten Sie Ihren Garten vor, um eine gesunde Anbausaison zu gewährleisten. Ein stabiler Wurzelbereich und angemessene Nachttemperaturen sind entscheidend für einen erfolgreichen Ertrag.

cannabib.de
u/Yo24hua-Base — 9 hours ago
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MedCannabis senkt den Verbrauch von Medikamenten stark – Soft Secrets

📑 Inhaltsverzeichnis:

  • Rückgang bei bestimmten Medikamentengruppen
  • Weit weniger Nebenwirkungen

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softsecrets.com
u/Yo24hua-Base — 1 day ago
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DIW-Studie: Cannabis stabil, Kokain steigt auf das Vierfache – Hanf Magazin

📑 Inhaltsverzeichnis:

  1. Cannabis: Die Zahlen geben Entwarnung
  2. Kokain: Das eigentliche Problem explodiert
  3. Die Einstiegsdrogentheorie verliert erneut den Boden
  4. Was die Politik jetzt priorisieren sollte

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hanf-magazin.com
u/Yo24hua-Base — 1 day ago
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Tschechien: Neue Cannabis-Gesetze | Besitz & Anbau 2026 – The Cannex

Tschechien setzt klare Grenzen: 3 Pflanzen und neue Besitzmengen ab 2026:

Ab dem 1. Januar 2026 tritt in der Tschechischen Republik ein neues Gesetz in Kraft, das klare Regeln für den Cannabiskonsum durch Erwachsene festlegt und rechtliche Unsicherheit beseitigt. Zuvor war die Cannabissituation unklar und von unterschiedlichen Strafen geprägt. Um die Kriminalisierung von Cannabis zu beenden, hat die Regierung neue Vorschriften erlassen.

  • Erwachsene über 21 Jahre dürfen jetzt bis zu 100 Gramm Cannabis in ihrem Zuhause besitzen.
  • Außerhalb des Hauses sind bis zu 25 Gramm erlaubt.
  • Es ist erlaubt, bis zu drei Pflanzen für den eigenen Bedarf anzubauen.
  • Bei Überschreitung dieser Grenzen gelten unterschiedliche Strafen: Geringfügige Verstöße werden als Ordnungswidrigkeit behandelt, während ernsthafte Verstöße zu Strafverfolgung führen.

Die Reform schafft Klarheit und verringert rechtliche Probleme, die durch fehlende Schwellenwerte entstanden sind. Dennoch bleibt der Markt für Freizeit-Cannabis unreguliert.

Es gibt keinen legalen Einzelhandel in Tschechien, wodurch der Schwarzmarkt weiterhin bestehen bleibt. Kritiker bemängeln, dass dies dem Land wirtschaftliche Vorteile entzieht, die in anderen Ländern durch regulierte Cannabisverkäufe erzielt werden.

Tschechien strebt eine Strategie zur Schadensminimierung an, ohne auf vollständige Kommerzialisierung hinzuarbeiten.

thecannex.com
u/Yo24hua-Base — 3 days ago
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Israel will gerauchtes Medizinalcannabis schrittweise abschaffen: was das bedeutet – The Cannigma

Empfehlung zur Beendigung des Rauchens von Medizinalcannabis in Israel:

Am 3. Mai 2026 hat ein Sonderausschuss des israelischen Gesundheitsministeriums die Empfehlung abgegeben, das Rauchen von Medizinalcannabis innerhalb von drei Jahren zu beenden.

  • Ab sofort sollen neue Patientinnen und Patienten ausschließlich mit Ölen oder Präzisionsinhalatoren behandelt werden.
  • Bestandspatienten sollen schrittweise umgestellt werden, wobei ältere und schwerstkranke Patienten ausgenommen werden können.
  • Die Verantwortung für Verschreibungen wird den Krankenkassen übertragen.
  • Rauchbare Blüten machen derzeit 98 % der Medizinalcannabis-Käufe aus, was Bedenken aufwirft.
  • Rauchen führt zu inkonsistenten Dosierungen und gesundheitlichen Risiken durch Verbrennungsnebenprodukte.
  • Öle bieten genauere Dosierungen und effektivere Wirkung ohne Verbrennung.
  • Patienten verlieren die sofortige Wirkung des Rauchens, während Kliniker von standardisierten Dosierungen profitieren.

Diese Entscheidung spiegelt einen globalen Trend hin zu standardisierten und dosisgenauen Medizinalcannabis-Produkten wider, die die Trennung zwischen medizinischer und Freizeitnutzung stärken. Der Markt wird sich zugunsten von Öl- und Inhalatorprodukten verändern, was für Unternehmen auf diesem Gebiet sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt.

cannigma.com
u/Yo24hua-Base — 3 days ago
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Cannabis-Shop in Neuss als Forschungsprojekt geplant – Soft Secrets

In Neuss, Nordrhein-Westfalen, soll ein Cannabis-Fachgeschäft eröffnet werden, das als Teil eines Forschungsprojekts fungiert. Der Shop zielt darauf ab, Daten zu den Auswirkungen der legalen Verfügbarkeit von Cannabis zu sammeln.

  • Das Geschäft wird von Biologe Andreas Alberts geleitet und von der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf unterstützt.
  • Kunden müssen sich registrieren und an Umfragen teilnehmen.
  • Die Studie untersucht Fragen zum Konsumverhalten und den Auswirkungen auf die Gesellschaft.
  • Das Vorhaben muss bürokratische Hürden überwinden und könnte binnen zwölf Monaten realisiert werden.

Das Cannabis-Fachgeschäft in Neuss ist ein einzigartiges Forschungsprojekt zur Analyse der Auswirkungen von legalem Cannabis-Konsum.

softsecrets.com
u/Yo24hua-Base — 3 days ago
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Endocannabinoid-System: Definition, Bausteine & Funktion von THC und CBD – CannabisErklärt

Kurzfassung (Übersicht):

  1. Das Endocannabinoid-System ist ein körpereigenes neuromodulatorisches Netzwerk aus Rezeptoren, Endocannabinoiden und Enzymen, das an zahlreichen physiologischen und kognitiven Prozessen beteiligt ist.
  2. CB1-Rezeptoren sitzen vor allem an zentralen und peripheren Nerventerminalen, während CB2-Rezeptoren überwiegend auf Immunzellen vorkommen und dort unter anderem Immunreaktionen mitbeeinflussen.
  3. THC aktiviert Cannabinoid-Rezeptoren direkt, während CBD nur eine geringe direkte Affinität zu CB1 und CB2 zeigt und das System eher indirekt beziehungsweise modulierend beeinflusst.

Hauptteil (Zusammenfassung):

Das Endocannabinoid-System (ECS) ist ein wichtiges Regulationsnetzwerk im Körper, das verschiedene Funktionen wie Wahrnehmung, Appetit, Stress, Schmerzen, Bewegung und Stimmung beeinflusst. Dieser Artikel erklärt, was das ECS ist, wie es funktioniert und die Unterschiede zwischen THC und CBD.

  • Definition des Endocannabinoid-Systems: Das ECS ist ein körpereigenes neuromodulatorisches System, das eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des zentralen Nervensystems und in vielen Regulationsprozessen spielt. Es wurde nicht gezielt entdeckt, sondern durch die Forschung zu Cannabis.
  • Entwicklung des Wissens um das ECS:1990: Erster Cannabinoid-Rezeptor wurde geklont. • 1992: Anandamid, ein körpereigener Ligand, wurde identifiziert. • 1993: Entdeckung des CB2-Rezeptors. • 1995: Identifizierung von 2-Arachidonoylglycerol (2-AG) als weiteren Liganden.
  • Bausteine des Endocannabinoid-Systems:Cannabinoid-Rezeptoren: Die Haupttypen sind CB1 und CB2, die verschiedene Neurotransmitter beeinflussen. • Endocannabinoide: Anandamid und 2-AG werden intern produziert, nicht aus Pflanzen gewonnen. • Enzyme: Diese regulieren die Signalübertragung, z.B. FAAH und MAGL, die für den Abbau wichtiger Endocannabinoide verantwortlich sind.
  • Funktionsweise des ECS: Endocannabinoide werden „on demand“ produziert und wirken oft retrograd, was bedeutet, dass sie die Signalübertragung von der postsynaptischen zur präsynaptischen Zelle modulieren. Das ECS hilft dabei, innere Balance zu halten und ist an Lernprozessen, Stressverarbeitung und weiteren physiologischen Funktionen beteiligt.
  • Wirkung von THC und CBD auf das ECS: • THC: Hauptsächlich psychoaktiv, aktiviert CB1- und CB2-Rezeptoren, beeinflusst Gehirnaktivitäten und hat deutliche Auswirkungen auf Wahrnehmung und Stimmung. • CBD: Wirkt anders als THC, aktiviert Rezeptoren nicht direkt. Es moduliert vielmehr die Rezeptorantworten und ist an diversen biologischen Prozessen beteiligt, wodurch es medizinisch vielversprechend ist.

Das Endocannabinoid-System spielt eine zentrale Rolle bei vielen körperlichen Prozessen und ist daher ein bedeutendes Forschungsfeld. Es reguliert Schmerzen, Appetit, Schlaf, Stimmung, Gedächtnis und Immunreaktionen.

Eingriffe in das ECS können weitreichende Auswirkungen haben, weshalb Wirkung und Anwendbarkeit von Cannabinoiden individuell variieren. THC und CBD funktionieren grundlegend unterschiedlich, was für medizinische Anwendungen von Bedeutung ist.

Das ECS ist kein einfaches System, sondern ein komplexes Netzwerk, das sorgfältig betrachtet werden sollte.


FAQ:

  • Das Endocannabinoid-System ist nicht nur im Gehirn aktiv, sondern auch in peripheren Nerven, Immunzellen und verschiedenen Organen.
  • Endocannabinoide wie Anandamid werden vom Körper selbst produziert, während Phytocannabinoide wie THC und CBD aus der Cannabispflanze stammen.
  • CBD wirkt nicht wie eine mildere Version von THC; es bindet nur schwach an die Rezeptoren und beeinflusst das Endocannabinoid-System indirekt und modulierend.
cannabiserklaert.de
u/Yo24hua-Base — 3 days ago
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Cannabis steht möglicherweise im Zusammenhang mit einem geringeren Risiko für Diabetes, Fettleibigkeit und Bluthochdruck. – DrugsInc·eu

Die wachsende Forschung zu Cannabis und Gesundheit:

Die Diskussion über Cannabis verändert sich von einer politischen Debatte hin zu gesundheitlichen und wissenschaftlichen Aspekten. Eine neue Studie zeigt, dass Cannabiskonsumenten möglicherweise ein geringeres Risiko für Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Adipositas (Übergewicht) und Bluthochdruck haben.

  • Studienbasis: Die Untersuchung umfasst Daten von über 90.000 Erwachsenen, wobei Gewicht, Blutdruck und Blutzuckerspiegel analysiert wurden.
  • Ergebnisse: Cannabis-Konsumenten litten im Durchschnitt seltener an Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes. Auch Stoffwechselstörungen traten in dieser Gruppe seltener auf.
  • Endocannabinoidsystem: Einige der positiven Effekte könnten mit dem Endocannabinoidsystem zusammenhängen, das bedeutende Rollen im Körper spielt, einschließlich der Regulation von Appetit und Blutzucker.
  • Metabolisches Syndrom: Cannabiskonsumenten hatten seltener die Symptome des metabolischen Syndroms (Stoffwechsel-Störungen), was das Risiko für kardiovaskuläre (Herz-Kreislauf) Erkrankungen erhöht.

Forscher warnen, dass nicht alle Studien dieselben Ergebnisse zeigen und viele Faktoren, wie Lebensstil und Ernährung, die Gesundheit beeinflussen. Unterschiedliche Cannabisprodukte haben variierende Wirkungen.

Die Forschung zu Cannabis nimmt zu, wobei der Fokus nun auf den gesundheitlichen Auswirkungen liegt. Die Wahrnehmung wandelt sich von einer Gefahrenbetrachtung hin zu einem besseren Verständnis über die Wirkungen von Cannabis im Körper. Dies eröffnet neue Perspektiven und erfordert weiterhin Forschung.


Verweise:


^(Stichworte: Stoffwechsel-Erkrankungen; Bluthochdruck, Diabetes, Fettleibigkeit, Adipositas.)

drugsinc.eu
u/Yo24hua-Base — 4 days ago
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CBD kann einen der gefährlichsten Lebensmittelkeime entwaffnen, ohne ihn zu töten | CBD entwaffnet Listerien – The Cannex

Vorweg:

>Für r/Hanf werden in Beiträgen teilweise TEXT-„Zusammenfassungen“ mithilfe von KI-Paraphrase-Tools eingesetzt. Diese können unter Umständen Defizite aufweisen. Betrachtet das als einfache Hilfestellung und schaut möglichst den Original-Artikel an!

Die Gefahr von Listeria monocytogenes und die Rolle von Cannabidiol (CBD):

Übersicht:

  1. CBD unterdrückte in sub-bakteriziden Konzentrationen die Beweglichkeit, die Toxinproduktion und das Eindringen von Listeria in menschliche Darm- und Gehirnzellen signifikant.
  2. CBD regulierte 10 zentrale Virulenzgene herunter, darunter den Meisterregulator prfA – bei Konzentrationen, die das Bakterienwachstum nicht hemmen.
  3. Im Lebendmodell (Wachsmottenlarven) stieg die Überlebensrate infizierter Tiere durch CBD-Behandlung von ~10% auf ~65% bis 70% innerhalb von 7 Tagen.
  4. Im Gegensatz zu Beta-Myrcen – einem Cannabis-Terpen, das die FDA 2018 wegen möglicher Leber- und Nierentumorrisiken von der Zulassungsliste strich – besitzt CBD ein etabliertes Sicherheitsprofil und eine FDA-Zulassung.
  5. Die Studie positioniert CBD als potenziellen „Anti-Virulenz-Wirkstoff“ – eine neue Therapieklasse, die gegen antibiotikaresistente Infektionen helfen könnte, ohne selbst Resistenzen zu fördern.

Hauptteil (Zusammenfassung):

Listeria monocytogenes ist ein gefährliches Bakterium, das in Lebensmitteln wie Aufschnitt und Weichkäse vorkommt. In Deutschland ergibt dies jedes Jahr etwa 450 gemeldete Erkrankungen, wobei die tatsächliche Zahl viel höher sein könnte. Die Sterblichkeit bei schweren Infektionen liegt zwischen 20 und 30 Prozent.

Eine neue Studie zeigt, dass Cannabidiol (CBD) die gefährlichen Eigenschaften von Listerien deaktivieren kann, was möglicherweise eine neue Behandlungsstrategie darstellt.

  • Das Listeria-Problem in Deutschland: • Jährlich erkranken in Deutschland durchschnittlich 450 Menschen an Listeriose. • Die Letalität der Krankheit liegt allgemein bei 7%, steigt jedoch auf 20 bis 30% bei invasiven Verläufen. • Von 2001 bis 2018 wurden insgesamt 8.157 Fälle gemeldet. • Ein bedeutendes Risiko stellen geräucherte Lebensmittel dar, wie Lachs und veganer Käse.
  • Herkonventionelle Antibiotika und ihre Limitierungen: • Häufige Antibiotika töten Bakterien, was zur Resistenzentwicklung führt. • Anti-Virulenz-Strategien hingegen deaktivieren nur die krankmachenden Eigenschaften der Bakterien, ohne sie abzutöten.
  • Wie CBD Listeria angreift: • CBD wurde in verschiedenen Konzentrationen getestet und zeigte, dass es die Motilität der Bakterien blockieren kann. • Bei der Behandlung mit CBD verschwanden die Flagellen der Listerien, was deren Bewegung verhinderte. • CBD reduzierte die Fähigkeit von Listerien, Toxine zu produzieren und Zellen zu befallen.
  • Der Einfluss von CBD auf die Invasion von Listerien: • CBD reduzierte die Anheftung und Invasion von Listerien in menschlichen Darm- und Gehirnzellen. • Die Behandlung minimierte die Aktivität von entscheidenden Virulenzgenen erheblich.
  • Der Schlüsselmechanismus: Das Gen prfA: • prfA reguliert die Virulenz der Listerien und kann durch CBD signifikant gehemmt werden. • Das Absenken der prfA-Expression kann das gesamte Infektionsprogramm der Bakterien beeinträchtigen.
  • Tiermodelle zur Bestätigung der Effekte: • In einem Versuch mit Wachsmotten überlebten Larven, die mit CBD behandelt wurden, signifikant besser als unbehandelte Larven. • Dies zeigt, dass die Anti-Virulenz-Wirkung auch in einem Organismus relevanten Modell funktioniert.
  • Sicherheitsaspekte von CBD: • CBD hat ein bekanntes Sicherheitsprofil und ist bereits von der FDA zugelassen. Dies spricht für seine potenzielle Anwendung im Umgang mit Listerien.

Macht CBD high? – Eine Analyse von CBD und seinen Anwendungen:

Es besteht oft Verwirrung darüber, ob CBD (Cannabidiol) eine psychoaktive Wirkung hat. Im Folgenden wird der Unterschied zwischen CBD und THC sowie die potenziellen Anwendungen von CBD im Bereich Lebensmittelsicherheit und Medizin erklärt.

  • CBD vs. THC: CBD ist nicht psychoaktiv und macht nicht high; THC ist die psychoaktive Substanz in Cannabis. Reines CBD verursacht keinen positiven Drogentest, während Vollspektrum-Produkte Spuren von THC enthalten könnten.
  • Unterschied zwischen CBD und CBN: CBN (Cannabinol) ist schwach psychoaktiv und wird als Schlafmittel vermarktet. CBD hat klinisch zugelassene Anwendungen und ist besser erforscht.
  • Anwendungen in der Lebensmittelsicherheit: CBD könnte in Verpackungen und Desinfektionsmitteln eingesetzt werden, um die Virulenz von Listerien zu neutralisieren, was angesichts der Antibiotikaresistenz hilfreich sein könnte.
  • Klinische Therapie: CBD könnte in Verbindung mit Antibiotika wirken, um Infektionen besser zu kontrollieren. Fragen zur Stabilität und Regulierung von CBD in Lebensmitteln müssen noch erforscht werden.
  • Offene Fragen der Studie: Bisherige Studien sind vielversprechend, nutzen jedoch nur zwei Stämme von Listeria und weitere Tests müssen erfolgen.

Die Forschung zu CBD und Listeria zeigt vielversprechende Ansätze zur Bekämpfung von schweren bakteriellen Infektionen. Während konventionelle Antibiotika zur Resistenzentwicklung führen können, könnte CBD eine sanftere Methode bieten, um die Krankheitserreger zu neutralisieren, ohne sie abzutöten. Die Studie eröffnet neue Möglichkeiten zur Verringerung der Gefahren, die von Listeria ausgehen, insbesondere für vulnerable Gruppen.

CBD könnte eine Lösung gegen Listerien sein, ohne das Resistenzproblem von Antibiotika zu fördern. Diese vielversprechenden Ergebnisse verdienen weitere Forschung. Ein Produkt, das nicht high macht und vielleicht gefährliche Keime bekämpfen kann, ist einen genaueren Blick wert.


Efficacy of Cannabidiol in Reducing Virulence of Listeria monocytogenes {Divya Joseph, Leya Susan Viju, Poonam Gopika Vinayamohan, Abraham Joseph Pellissery, Kumar Venkitanarayanan; Int. J. Mol. Sci. 2026, 27(6), 2682; DOI: 10.3390/ijms27062682; Published: 15 March 2026} – MDPI (Basel, Switzerland).

^(Stichworte: Mikroorganismen; Infektion, Erreger, Krankheitserreger, Infektionserreger; Bakterien, Bazillen, Keime, Viren; Parasiten.)

thecannex.com
u/Yo24hua-Base — 4 days ago
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Was die bisher größte Cannabisstudie bei Jugendlichen über das heranwachsende Gehirn verrät – The Cannigma

Auswirkungen von Cannabiskonsum auf Jugendliche:

Die Aufklärung über Cannabis steht im Spannungsfeld zwischen übertriebenen Risiken für Erwachsene und realen Schäden bei Jugendlichen. Eine bedeutende Studie von Kaiser Permanente, die Anfang 2026 veröffentlicht wurde, analysiert diese Problematik.

  • Die Studie untersuchte Gesundheitsdaten von etwa 460.000 Jugendlichen bis zu ihrem 25. Lebensjahr.
  • Jugendliche, die im vergangenen Jahr Cannabis konsumierten, erlitten häufiger psychotische oder bipolare Störungen, und diese Risiken blieben bis ins junge Erwachsenenalter bestehen.
  • Das Endocannabinoid-System spielt eine entscheidende Rolle in der Entwicklung des jugendlichen Gehirns. THC beeinflusst diese Entwicklung und kann langfristige Veränderungen verursachen.
  • Korrelation (Zusammenhang) bedeutet nicht Kausalität (Ursache und Wirkung); es gibt Herausforderungen durch umgekehrte Kausalität, genetische und viele andere Faktoren, die das Risiko erhöhen können.
  • Aktuelle hochpotente Cannabisprodukte unterscheiden sich erheblich von denen der Vergangenheit.

Die Aufklärung über Cannabis muss beide Seiten berücksichtigen: Risiken für Jugendliche und die Behandlung der Erwachsenen. Eine ehrliche Diskussion über Cannabiskonsum bei Jugendlichen ist unerlässlich, um Missverständnisse zu vermeiden und die richtigen Informationen zu vermitteln.


Siehe auch: Achtung vor scheinbaren Kausalitäten bei Psychosen, Cannabis und der Legalisierung | Covid-Pandemie – Kommentierung: Allergie & Mettwurst-Psychosen – Krautinvest {Reddit: 2. Apr. 2025}.


Verweise:

cannigma.com
u/Yo24hua-Base — 5 days ago
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Ausbau legaler Bezugsquellen: Prof. Dr. Kirsten R. Müller-Vahl zur EKOCAN-Begleitstudie – Branchenverband Cannabiswirtschaft e.V. (BvCW)

Beschreibung zum Video:

Prof. Dr. Kirsten R. Müller-Vahl von der Medizinischen Hochschule Hannover ordnete die Entwicklungen im Bereich Medizinalcannabis kritisch ein. Sie wies darauf hin, dass sich die Nutzung zunehmend in Richtung Genusszwecke verschiebt und dadurch Herausforderungen für die Patientenversorgung entstehen. Auf Basis aktueller Studien sprach sie sich für den Ausbau legaler Bezugsquellen sowie eine gezielte Stärkung des Jugend- und Gesundheitsschutzes aus.


Anmerkungen:

Als Fachkundiger der Phytologie (Pflanzenwissenschaft) denke ich, dass psychoaktives Cannabis – zumindest annähernd – wie viele andere gleichfalls "legale" psychoaktive Substanzen und Krautwaren gehandhabt werden könnte. So wie zum Beispiel Johanniskraut (Hypericum perforatum). Das kann man frei in Apotheken, Drogerien und sonstigen Märkten zur Selbstmedikation erwerben. Teilweise wird es je nach Umständen auch ärztlich verschrieben.

Johanniskraut versus Betäubungsmittel (BtM):

  • Theoretisch könnte man Johanniskraut durchaus als BtM klassifizieren. Immerhin sind auch damit psychoaktive Effekte in Form von antidepressiver Wirkung möglich.
  • Teilweise werden auch erhöhte visuelle Lichtsensibilität bzw. "closed-eye visualizations (CEV)" als Nebenwirkung bei vulnerablen Personen und auch andere psychotische Effekte diskutiert, die zusammen mit der erwünschten Hauptwirkung als Rauscheffekt klassifizierbar sein könnte.

Substanz-Missbrauch:

  • Johanniskraut-Konsumenten sagt man allerdings für gewöhnlich auch nicht nach, dass diese "Missbrauch" betreiben, nur weil jene ein Bedürfnis nach "Wohlbefinden" haben, welches der Gesundheit dienlich sein kann – auch nicht, wenn diese das zur "Selbstmedikation" betreiben.
  • Mit der Gegenfrage: Möchten Sie des Missbrauchs tituliert werden aufgrund von Bedürfnissen, die Ihrem Wohlbefinden dienen? Cannabis dient im Prinzip auch dem Wohlbefinden, egal ob Selbstmedikation oder ärztlich verschrieben.

In diesem Kontext empfiehlt sich, dass eine Gleichbehandlung von Cannabis möglich sein sollte.


Siehe auch: Narrative der Prohibition: “Medizin darf sich nicht gut anfühlen. Medizin ist vom sozialen Erleben zu trennen.” (Teil 3) – Drogenpolitik Briefing von Philine Edbauer.

youtube.com
u/Yo24hua-Base — 6 days ago
▲ 3 r/hanf

Schweiz: Jugendschutz im Cannabisgesetz – Lucys Rausch

Forderungen des Schweizer Blauen Kreuzes zur Cannabisgesetzgebung:

Das Blaue Kreuz Schweiz hat vor der Beratung des Gesetzesentwurfs zur Legalisierung von Cannabis im Nationalrat zusätzliche Anforderungen zum Schutz von Jugendlichen formuliert. Die Gesundheitskommission übernimmt die Diskussion im Mai.

  • Der Entwurf enthält wichtige Präventionsmaßnahmen, hat jedoch Lücken beim Schutz von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
  • Jugendliche sollten bei einer Legalisierung straffrei bleiben. Abgabe an Minderjährige soll verboten sein, mit harten Strafen für Verstöße.
  • Ein altersdifferenziertes Schutzmodell wird gefordert: Erwachsene über 25 sollten frei entscheiden können, junge Erwachsene (bis 20 Jahre) benötigen besonderen Schutz mit Zugang zu Produkten mit niedrigem THC.
  • Keine Abgabe von Cannabis an Minderjährige und ein schweizweites Präventionsnetz werden gefordert.
  • Bedenken bestehen hinsichtlich des Verkauf von Cannabis online oder an Automaten, da dies unkontrollierten Konsum fördern könnte.
  • Ein fehlender Passivrauchschutz für Kinder und Jugendliche wird ebenfalls kritisiert.

Das Blaue Kreuz unterstützt zentrale Elemente des Entwurfs, möchte jedoch sicherstellen, dass der Jugendschutz nicht geschwächt wird, und fordert eine Auswertung der aktuellen Cannabis-Pilotprojekte.

lucys-magazin.com
u/Yo24hua-Base — 7 days ago
▲ 3 r/hanf

Österreich: Gericht versetzt dem geplanten Tabakmonopol auf Hanfblüten einen ersten Schlag – BubatzNews

Ein Urteil des österreichischen Bundesfinanzgerichts (BFG) hat den Behörden einen Rückschlag erteilt, die Hanfblüten im Rahmen des Tabakmonopols beschlagnahmen wollten. Der Fall dreht sich um das Unternehmen RETO Concept GmbH aus Salzburg, das Hanfprodukte über Automaten verkauft.

  • Im März 2025 beschlagnahmte der Zoll Hanfblüten von RETO Concept und argumentierte, dass dies gegen das Tabakmonopol verstoße.
  • Das BFG entschied, dass die Beschlagnahme rechtswidrig war, und wies die rechtlichen Argumente der Zollverwaltung zurück.
  • Der Zoll berief sich auf ein vorheriges Urteil des Verwaltungsgerichtshofs, das jedoch nicht als Grundlage für die Anwendung auf Hanfblüten geeignet war.
  • Der Österreichische Cannabisverband (ÖCB) interpretiert das Urteil als Bestätigung, dass Cannabis kein Tabak ist und anders reguliert werden sollte.
  • Die Entscheidung spiegelt einen breiteren politischen Kampf um die Regulierung von Hanfprodukten in Österreich wider.
  • Trotz des Urteils wurde eine Reform des Tabakmonopols beschlossen, die besagt, dass nach 2028 Hanfprodukte dem Tabakmonopol unterliegen werden.

Das Urteil wird als Sieg für Hanfunternehmen angesehen, insbesondere für solche, die Automaten für den Verkauf nutzen. Dennoch bleibt die Unsicherheit in der österreichischen Cannabispolitik bestehen, und der ÖCB plant, die Monopolbeschränkungen vor dem Verfassungsgerichtshof anzufechten. Hübner fordert einen klaren Rechtsrahmen, um den legalen Markt zu unterstützen.

bubatznews.com
u/Yo24hua-Base — 7 days ago
▲ 25 r/hanf+1 crossposts

Zusammenfassung – Auswirkungen der geplanten Erstattungskürzung für Cannabisblüten:

Die Bundesregierung plant, die Erstattung von Cannabisblüten durch gesetzliche Krankenkassen abzuschaffen, um jährlich über 100 Millionen Euro zu sparen. Dies könnte negative Folgen für schwerkranke Patienten haben, die auf diese Behandlung angewiesen sind.

  • Kürzung der Erstattung: Zukünftig sollen nur noch Cannabis-Extrakte und Fertigarzneimittel erstattet werden, während Patienten für Cannabisblüten selbst bezahlen müssen.
  • Finanzielle Belastung: Für schwerkranke Menschen kann dies eine enorme finanzielle Belastung darstellen, da die Kosten für Blüten oft hoch sind.
  • Stellungnahme des DHV: Der Deutsche Hanfverband (DHV) hat die vorgeschlagene Änderung kritisiert und erklärt, dass die prognostizierten Einsparungen nicht realistisch sind. Cannabisblüten sind in der Regel günstiger als Extrakte. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen teilt diese Bedenken.
  • Politische Gespräche: Der DHV führt Gespräche mit Politikern, um die Gefahren einer Streichung der Kostenübernahme zu betonen.

Gesetzesrahmen:

Im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sind neben der Streichung der Kostenübernahme für Cannabisblüten auch viele weitere bedeutende Änderungen enthalten, die umfassende Auswirkungen auf das Gesundheitssystem haben könnten.

Was ihr tun könnt:

Betroffene Patienten sollen ermutigt werden, persönliche Geschichten und Erfahrungen an ihre Bundestagsabgeordneten zu schreiben, um die Bedeutung der Kostenübernahme zu verdeutlichen. Dabei soll darauf geachtet werden, dass lokale Bezüge zu den Abgeordneten hergestellt werden.

Eine Liste der Kontakte von CDU, CSU und SPD-Abgeordneten ist auf der Seite des DHV ebenfalls vorhanden, um das Schreiben zu erleichtern.

u/Yo24hua-Base — 6 days ago
▲ 7 r/hanf

Zusammenfassung – Studie zu Cannabiskonsum und Stoffwechselerkrankungen:

Einführung: Eine Studie aus China zeigt, dass Menschen mit einer Geschichte des Cannabiskonsums ein verringertes Risiko für metabolische Erkrankungen haben. Diese Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Nutrition, Metabolism and Cardiovascular Diseases“ veröffentlicht.

  • Forscher analysierten Daten von 91.000 Erwachsenen und fanden einen umgekehrten Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und Stoffwechselstörungen.
  • Personen mit früherem Cannabiskonsum hatten ein etwa 20 % geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes und über 40 % geringeres Risiko für Übergewicht.
  • Das Risiko für Stoffwechselerkrankungen, einschließlich Bluthochdruck, war insgesamt geringer bei Cannabiskonsumenten.
  • Die Unterschiede waren deutlicher bei Menschen mit niedrigerem Body-Mass-Index (BMI) und weniger ausgeprägt bei höherem BMI.
  • Die Studie weist darauf hin, dass weitere Forschung notwendig ist, um den genauen Zusammenhang zu klären.

Neue Erkenntnisse über die Beziehung zwischen Cannabiskonsum und Stoffwechselerkrankungen werden geboten und die Notwendigkeit weiterer Studien betont.

norml-org.translate.goog
u/Yo24hua-Base — 8 days ago
▲ 0 r/hanf

Online-Befragung zu Cannabisarzneimitteln:

Einleitung: Eine neue Online-Befragung der Universitätsmedizin Mainz untersucht, wie Cannabisarzneimittel im Alltag angewendet werden und welche Wirkungen Patientinnen und Patienten erleben.

  • Die Studie zielt darauf ab, die Versorgungssituation von medizinischen Cannabisnutzern zu erfassen.
  • Untersucht werden Einnahmeform, Dosierung, individuelle Erfahrungen sowie unerwünschte Begleitwirkungen.
  • Teilnehmer sollen auch ihre Fahrtüchtigkeit während der Therapie einschätzen.
  • Die Online-Befragung erfolgt anonym, ohne persönliche Daten.

Die Erhebung dient dazu, ein realistisches Bild von Cannabisarzneimitteln in Deutschland zu gewinnen und bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse zu ergänzen. Die Studie wird von Cora Wunder und ihrem Team geleitet.

Direkt zur Umfrage: https://copeia.de/uni-mainz-research

u/Yo24hua-Base — 8 days ago
▲ 1 r/hanf

1. Warum die Wasserqualität beim Anbau von Cannabis entscheidend ist:

Wasserqualität für den Cannabisanbau – Übersicht / Zusammenfassung:

Für den gesunden Anbau von Cannabis sind Licht, Nährstoffe, Kohlendioxid und insbesondere Wasser entscheidend. Die Wasserqualität spielt eine große Rolle für das Wachstum der Pflanzen.

  • Weiches Wasser: • ideale Wasserart für Cannabispflanzen. • EC-Wert: unter 0,4 mS/cm, pH-Wert: 6,0 bis 7,0. • Vorteil: Geringer Mineralgehalt ermöglicht bessere Düngerkontrolle.
  • Hartes Wasser: • Hoher Gehalt an Kalk, Magnesium und Kalzium. • EC-Wert: über 0,8 mS/cm, pH-Wert: ab 8,0. • Nachteil: Erschwert Nährstoffberechnung und kann zu Blockaden führen.
  • Umkehrosmosewasser (R\O): • Sehr reines Wasser, benötigt jedoch CalMag-Zusatz.
  • Regenwasser: • Natürlich weich und kostenlos, birgt jedoch Risiken. • Empfehlung: Durch R\O-Filter leiten, um Schadstoffe zu vermeiden.

EC- und pH-Wert:

  • Der EC-Wert sollte je nach Wachstumsphase zwischen 0,5 und 2,5 mS/cm liegen.
  • Der pH-Wert ist entscheidend für die Nährstoffaufnahme: 6,0 bis 7,0 für Erde, 5,5 bis 6,5 für Hydrokultur.

Warnsignale für schlechte Wasserqualität:

  • Unangenehmer Geruch, Trübung, Algenbildung und instabiler pH-Wert deuten auf Probleme hin.

2. Chlor im Gießwasser – So schützt man Cannabis-Pflanzen:

Die Gefahr von Chlor im Gießwasser für Cannabis-Pflanzen – Zusammenfassung:

Leitungswasser ist lebenswichtig für Menschen, kann jedoch für Cannabis-Pflanzen schädlich sein, insbesondere durch den Zusatz von Chlor.

  • Chlor und seine Wirkung: Chlor wird im Trinkwasser verwendet, um Keime abzutöten. Es wirkt aber wie ein Antibiotikum, das auch nützliche Mikroben angreift..
  • Folgen für die Pflanzen: Chlor verletzt das Bodenleben bei Cannabis-Pflanzen. Ein hoher Chlorgehalt kann das Wurzelwachstum hemmen und zu verbrannten Blättern führen, besonders bei hohen Temperaturen.
  • Methoden zur Chlorentfernung: • Gasförmiges Chlor verflüchtigt sich nach 24 Stunden offenem Stehenlassen. • Chloramin: In einigen Regionen wird Chloramin verwendet; hier sind spezielle Mittel oder Filter notwendig.
  • Vitamin C (Ascorbinsäure) und Aktivkohlefilter: Ascorbinsäure kann Chlor und Chloramin effektiv neutralisieren. Aktivkohlefilter (oder Umkehrosmose) entfernen Chlor recht zuverlässig.
  • Vorsicht bei destilliertem Wasser: Destilliertes Wasser hat keine Mineralien, was zu Mangelerscheinungen führen kann.

Es ist wichtig, das Wasserprofil zu prüfen und geeignete Methoden zur Chlorentfernung zu nutzen, um die Gesundheit der Pflanzen zu sichern. Empfehlenswert sind die 24-Stunden-Methode, bzw. die Zugabe einer kleinen Menge Ascorbinsäure.


^(Stichworte: Anbau, Growing; Wasser, Qualität, Reinheit; Mineralstoffe, Mineralien.)

u/Yo24hua-Base — 9 days ago