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Möglicherweise älteste Cannabispflanze der Welt in Sachsen-Anhalt gefunden
derstandard.atIch bin ARD-Korrespondentin in der Ukraine und war im Inneren des Katastrophenreaktors von Tschernobyl, der 2025 von russischen Drohnen beschädigt wurde. AMA!
Hallo Reddit,
hier kommt normalerweise kaum jemand rein: Mein Team und ich, Susanne Petersohn, waren im Inneren des sogenannten Sarkophags von Tschernobyl (ukrainisch: Tschornobyl), dem Schutzmantel über dem explodierten Reaktor. Die Anlage wurde bei einem russischen Drohnenangriff Anfang 2025 beschädigt und muss laut IAEA dringend repariert werden.
Ingenieure arbeiten dort nach wie vor unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Doch im Krieg unter noch schwierigeren Bedingungen und mit der Sorge, dass ein weiterer Drohnen- oder Raketeneinschlag eine nukleare Katastrophe auslösen könnte. Hinzu kommt: Seit Kriegsbeginn kommen so gut wie keine internationalen Forscher mehr.
Ich wollte bei meiner Recherche für den Weltspiegel wissen: Was bedeutet es, in einer Zone zu leben, die heute gleichzeitig Katastrophenerbe, militärisches Ziel und Forschungsgebiet ist? Ich habe Menschen getroffen, die ihre Heimat nicht verlassen wollen und Forschende gefragt, wie groß das Risiko wirklich ist, das von Tschernobyl immer noch ausgeht.
Am 23. April beantworte ich ab 19 Uhr eure Fragen hier zu meiner Recherche! Ihr könnt mir gerne auch andere Fragen zu meiner Arbeit als Ukraine-Korrespondentin stellen.
Eure Susanne Petersohn
PS: Wenn ihr wissen wollt, was 1986 in Tschernobyl passiert ist:
https://1.ard.de/tschernobyl?re=ama
Warum vor 5000 Jahren plötzlich keine Megalithgräber mehr errichtet wurden
derstandard.atSchrift entziffern
Kann mir jemand helfen diese Texte zu entziffern?
Das sind Briefe einer guten Freundin, Zeittechnisch müsste das kurz vor Kriegsende gewesen sein also April-Mai.
Tödliches Geschoß aus antiker Schleuder enthielt zynische Botschaft
derstandard.atAltes Wahlkampf Flugblatt von Hindenburg gefunden
Hallo Freunde!
Ich habe dieses alte Flugblatt gefunden und wollte es euch zeigen. Durch Google Lens, Chat etc. konnte ich nicht viel vergleichbares finden, allerdings bin ich auch nicht sonderlich bewandert in der Bedienung der neuen KI Suchmaschinen..
Denkt ihr das hat einen Wert? Ich würde es gegebenenfalls an ein Museum geben oder vielleicht verkaufen. Ich will damit aber auch keine Natis auf meinen Ebay Account locken, daher vielleicht eher an eine Sammlung spenden.
Vielleicht kann ja jemand was interessantes dazu erzählen?
Der Einfluss der Kolonialisten auf die Kultur und Gesellschaft der Indigenen Südamerikas
Ein Schulprojekt
Quellen:
Stefan Rinke, 2008, Reinheit des Blutes
Nikolaus Böttcher, 2011, Ahnenforschung in Hispanoamerika
Catherine Elizabeth McKinley, Jessica Liddell, Jennifer Lilly, 2021, All Work and No Play: Indigenous Women “Pulling the Weight” in Home Life
Christian Pantle, 2020, Die Konföderation der Irokesen
Susanne Schröter, 2012, Grenzverläufe zwischen den Geschlechtern aus ethnologischer Perspektive
Carla LaGata/Carsten Balzer, 2018, Kulturelle Alternativen zur Zweigeschlechterordnung – Vielfalt statt Universalismus
Peggy Goede, Die Kirche in der Kolonialzeit
Nora Lessing, 2024, Ein Erbe mit Langzeitfolgen
Jim Greene, 2024, Indigenous Languages of the Americas
2021, Mit dem Aussterben indigener Sprachen bricht Wissen über Heilmittel weg, veröffentlicht in "Umweltdialog"
Liliana Bordet, Religion und Kosmovision
Arbeiten in den 70ern (Kosten)
Geschichten aus der Geschichte: Akbar und die Entstehung des Mogulreichs
spektrum.deVergessene Betonriesen: Die Überreste der Panther-Wotan-Linie des Dritten Reiches in der Ukraine
Einige aktuelle Aufnahmen der Panther-Wotan-Linie (auch bekannt als Ostwall) in der heutigen Ukraine. Diese im Herbst 1943 errichtete Verteidigungslinie erstreckte sich von der Ostsee bis zum Asowschen Meer und sollte als rückwärtige Auffangstellung dienen.
Die Fotos zeigen den heutigen Zustand verschiedener Abschnitte, darunter Betonbunker und Reste der Feldbefrstigungen, die unter den schwierigen logistischen Bedingungen des Jahres 1943 entstanden sind. Während der nördliche Teil ('Panther') massiv mit Stahlbeton ausgebaut wurde, blieb der südliche Teil ('Wotan') oft auf Feldbefestigungen beschränkt. Für Interessierte der Militärgeschichte und der Infrastruktur an der Ostfront bieten diese Ruinen einen interessanten Einblick in die damalige Baukunst unter Zeitdruck.
Was sind eure Lieblings Geschichtsbücher?
reddit.comDie Wotan-Linie in der Ukraine: Überreste des Dritten Reiches
Diese Aufnahmen zeigen ehemalige Bunkeranlagen (DOT) des Dritten Reiches, die heute teilweise im Wasser oder direkt an der Brandungszone der Molotschna-Mündung in der Ukraine stehen.
Ursprünglich im Herbst 1943 als Teil der Wotan-Stellung (Ostwall) auf festem Grund am Ufer errichtet, hat die jahrzehntelante Küstenerosion das Land abgetragen. Heute stehen diese massiven Betonstrukturen wie einsame Wächter mitten im Wasser. Ein beeindruckendes Zeugnis der militärischen Infrastruktur und der unaufhaltsamen Veränderung der Landschaft über die Jahrzehnte.
Obwohl Hitler am 11. August 1943 den persönlichen Befehl zum Bau des Ostwalls gab, sabotierte er das Projekt gleichzeitig durch seine Politik der „verbrannten Erde“. Erfahrene Fachkräfte der Organisation Todt, die für den Bau der Bunker dringend benötigt wurden, wurden stattdessen abgezogen, um Infrastruktur in den Räumungsgebieten zu zerstören. Infolgedessen konnte nur ein Bruchteil der geplanten Arbeiten abgeschlossen werden. Der Ostwall blieb somit weitgehend ein propagandistischer Mythos, der in der Realität meist nur aus einfachen Feldstellungen bestand.
Kampf mit Schild als Waffe
Ich habe jetzt schon mehrfach in Anime gesehen dass Kämpfer nur mit einem Turmschild oder ähnlichem kämpfen. Hat dass einen historischen Bezug, also gab es wirklich Soldaten die NUR mit einem Schild gekämpft haben oder ist das nur Anime-Irrsinn?
Der Funke. Die Erfindung des Faschismus | Deja-vu Geschichte Podcast
ralfgrabuschnig.comDokumentationen zur KPD in der frühen Bundesrepublik bis zum Verbot?
Basically der Titel. Kennt ihr gute?
Gab es im HRR Hochstifte, die Territorien in anderen Diözesen hatten?
Bistümer und weltliche Gewalt der Bischöfe (Hochstifte) waren ja nicht identisch. Territorium wurde ja durch Schenkung, Lehen, Kauf oder Erbschaft erhalten. Ich kann mir also mehrere theoretische Konstrukte vorstellen wie Bischöfe in weltlichen Besitz außerhalb der Diözese kommen könnten, nur frage ich mich, ob das auch vorgekommen ist. Wurde dann irgendwann die geistliche Zuständigkeit angepasst, oder blieb das dann so?