u/stanm3n003

Wie habt ihr den Wechsel gemacht? Welche Zertifikate bringen wirklich was?

Hey zusammen,

arbeite aktuell im Datacenter-Bereich, Enterprise-Umfeld. (großes Automobilwerk)
Technisch macht mir das Spaß, aber ich hab keinen Bock mehr auf Schichtarbeit und möchte weg von rein physischen Tätigkeiten. Ziel: Cloud-Bereich, idealerweise irgendwann Remote-fähige Stellen.

Frage an alle die den Sprung gemacht haben:

  1. Azure, AWS oder GCP? Was bringt in Deutschland/DACH wirklich was?

Ich tendiere zu Azure weil viele Enterprise-Kunden hier Microsoft-Stack fahren. Oder ist das ein Vorurteil?

  1. Welche Zertifikate haben euch tatsächlich Türen geöffnet?

Nicht welche theoretisch gut klingen sondern welche Recruiter und Hiring Manager wirklich wahrnehmen. AZ-900 als Einstieg sinnvoll oder direkt AZ-104 durchziehen?

  1. Wie habt ihr die Lücke überbrückt?

Ich experimentiere viel auf meiner Multi-GPU AI Workstation mit vLLM, Docker, CUDA und LLM-Formaten wie EXL2/3. Das gleiche Setup in der Cloud aufzusetzen (z.B. RunPod) ist kein Problem. ich komme generell schnell in neue Technologien rein, daher glaube ich wird Azure oder AWS kein großes Hindernis sein. Dennoch fehlt mir die echte Plattformerfahrung mit diesen Diensten. Zählt sowas als Hintergrund bei Bewerbungen oder ist das für Recruiter irrelevant?

  1. Junior Cloud Engineer realistisch ohne Cloud-Job-Erfahrung?

Oder ist der Einstieg eher über Sysadmin-Stellen mit Cloud-Anteil?

Freue mich über jeden Erfahrungsbericht.

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u/stanm3n003 — 8 hours ago