Sollte ich vom Gravelbike zum Rennrad wechseln?
Servus Leute,
ich war gestern mit meiner Freundin mal in unserem lokalen Radgeschäft, da sie sich nun ein Rennrad oder Gravelbike kaufen wollte. Nach einigen Modellen kam sie dann auf den Entschluss, dass ihr die Rennräder deutlich besser gefallen. Das ganze hat mich dann wieder ins überlegen gebracht... ich hab mir damals am Anfang vom Studium ein Rose Blend als Graveledition über JobRad geholt, da ich der Auffassung war, dass Gravelbikes einfach deutlich flexibler sind. Um Ehrlich zu sein wüsste ich nicht, wann ich in den letzten 24 Monaten mal im Wald gefahren bin. Generell hat mich das Bike nie umgehauen, ist halt ein stinknormales Gravel mit wenig sportlicher Geometrie.
Jetzt überlege ich, ob ich mir nicht auch ein Rennrad zulegen soll. Das Problem ist nur, dass ich echt nicht weiß, wo der Sweetspot liegt. Wie viel muss ich ausgeben, dass ich an dem Punkt bin, wo mehr Geld auch durch bessere Fitness ausgeglichen werden kann? Ich bin zwar Verfechter von dem Spruch "wer billig kauft, kauft doppelt" aber ich würde ungern jetzt ein Fahrrad für 5k kaufen, obwohl ich nur Hobbymäßig unterwegs bin.
Ich würde sagen, dass ich in den guten Monaten 200-300km fahre, kann natürlich je nach Urlaub/Feiertagen mehr sein. Ich gehe nebenbei noch 4x die Woche ins Gym, 2x laufen und 2x zum Kampfsport. Würde sagen ich hab ein Recht hohes Trainingspensum, allerdings ist das echt mein Ausgleich zum normalen Alltag.
Meine Sorge ist nur, dass ein Wechsel vom Gravel hin zum Rennrad ein wenig unnötig ist. Ich hatte eigentlich vor, mir das wieder über JobRad zuzulegen, allerdings bindet man sich doch dann wieder 3 Jahre an den AG oder?
Wäre mega, wenn mir 3-4 Modelle empfohlen werden könnten, eventuell auch wo eben das Preis/Leistung Verhältnis am besten ist.