u/hemanth269

Suche spielerische DaZ-Deutschförderung für mein Kind (Berlin / Online möglich)

ich suche nach Beratung und eventuell nach jemandem, der meinen 5,5-jährigen Sohn vor dem Schuleintritt (bis zur Grundschule sind es noch ca. 1,5 Jahre) beim Deutschlernen unterstützt.

Die Kita hat uns darauf hingewiesen, dass seine Deutschkenntnisse noch begrenzt sind. Wir haben uns auch bereits nach Logopädie erkundigt, doch die Wartelisten in Berlin sind leider sehr lang. Daher versuchen wir nun, parallel dazu zusätzliche Unterstützung zu organisieren.

Wir suchen jemanden mit Erfahrung im Bereich DaZ (Deutsch als Zweitsprache), frühkindliche Bildung oder Lehramtsstudium, der die Deutschförderung auf spielerische Weise gestalten kann (Spiele, Bücher, Unterhaltungen, Alltagssprache).

Wir wohnen in Berlin, sind aber auch offen für Online-Sitzungen.

Falls diese Art der Förderung üblich ist, würde ich mich zudem über Tipps freuen, wie Eltern dies normalerweise organisieren.

Ich bin selbstverständlich bereit, den zeitlichen Aufwand und das Engagement angemessen zu vergüten.

Vielen Dank!

reddit.com
u/hemanth269 — 6 days ago

Einschulung verschieben wegen Deutsch? Erfahrungen mit bilingualen/shy Kindern gesucht

Unser Sohn ist im Dezember 2020 geboren und aktuell 5,5 Jahre alt. Wir hatten vor kurzem ein Gespräch in der Kita, und die Erzieherinnen haben vorgeschlagen, die Einschulung eventuell um ein Jahr zu verschieben, hauptsächlich wegen seines Deutschen.

Ein bisschen Hintergrund:

Wir sind eine nicht-deutschsprachige Familie. Zuhause sprechen wir hauptsächlich Englisch, und sein Englisch ist für sein Alter sehr gut. Bis vor 6 Monaten war er in einer überwiegend englischsprachigen Betreuung/Kita. Seit dem Wechsel in die deutsche Kita hat er große Fortschritte gemacht – von fast keinem Deutsch zu kurzen deutschen Sätzen und kleinen Gesprächen mit Kindern und Erzieherinnen.

Das Thema ist eher, dass er von Natur aus schüchtern und ruhig in Gruppensituationen ist, besonders auf Deutsch (das sagt die Kita auch). Er antwortet oft nur mit einzelnen Wörtern, obwohl er vieles versteht. Gleichzeitig sagt die Kita aber auch, dass er kognitiv sehr stark ist, teilweise auf dem Niveau älterer Kinder oder sogar weiter. Feinmotorik, Grobmotorik, Lernfähigkeit und allgemeine Entwicklung seien gut.

Die Empfehlung zur Verschiebung basiert hauptsächlich auf:

* seinem aktuellen Deutschniveau

* seiner eher schüchternen Persönlichkeit in Gruppensituationen

Unser aktueller Plan wäre:

* Einschulung im August 2027

* dann wäre er 6 Jahre und 9 Monate alt

Die Empfehlung der Kita wäre:

* noch ein Jahr Kita

* Einschulung erst im August 2028

* dann wäre er 7 Jahre und 9 Monate alt, also fast 8 in der 1. Klasse

Die Erzieherinnen meinten auch, dass sie bei einer internationalen/englischen Schule keine Verzögerung empfehlen würden. Die Sorge betrifft hauptsächlich die deutsche öffentliche Schule.

Unsere Sorge ist eher, dass eine Verschiebung vielleicht nicht die richtige Lösung ist, weil:

* er kognitiv eigentlich bereit wirkt

* er bereits Buchstaben, Zahlen usw. kennt

* er schnell lernt

* er sich wegen des Altersunterschieds vielleicht langweilen oder sozial „hinterher“ fühlen könnte

* wir denken, dass sich die Sprache mit Zeit, Sprachförderung und täglicher Immersion in der Schule weiterentwickeln könnte

Wir versuchen natürlich aktiv zu unterstützen:

* deutsche Geschichten/Bücher

* mehr Playdates mit deutschsprachigen Kindern usw.

Wir möchten nichts erzwingen und warten natürlich auch die Schuleingangsuntersuchung und den offiziellen Einschulungsprozess ab. Das sagt die Kita auch.

Trotzdem würden wir gerne Erfahrungen anderer Eltern hören, besonders von Familien mit bilingualen/mehrsprachigen oder eher schüchternen Kindern in Deutschland.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Haben eure Kinder sprachlich nach dem Schulstart aufgeholt?

Bereut ihr eher die Verschiebung oder dass ihr nicht verschoben habt?

reddit.com
u/hemanth269 — 6 days ago
▲ 4 r/Eltern

Unser Sohn wurde im Dezember 2020 geboren und ist derzeit fünfeinhalb Jahre alt. Vor Kurzem hatten wir ein Gespräch in der Kita, bei dem die Erzieherinnen anregten, den Schuleintritt um ein Jahr zu verschieben, da dies aufgrund seiner Deutschkenntnisse vorteilhafter für ihn sein könnte.

Einige Hintergrundinformationen:

Wir sind eine nicht-deutschsprachige Familie. Zu Hause ist Englisch die Hauptsprache, und seine Englischkenntnisse sind für sein Alter bereits sehr ausgeprägt. Bis vor sechs Monaten besuchte er eine überwiegend englischsprachige Kindertagesstätte. Seit seinem Wechsel in eine deutsche Kita vor sechs Monaten hat er enorme Fortschritte gemacht: Von fast gar keinen Deutschkenntnissen hat er sich zu einem Kind entwickelt, das kurze deutsche Sätze bildet und sich sowohl mit den Erzieherinnen als auch mit seinen Freunden auf Deutsch verständigt.

Das „Problem“ besteht darin, dass er in Gruppensituationen – insbesondere im deutschen Umfeld – von Natur aus eher schüchtern und zurückhaltend ist (was auch die Kita bestätigt). Oft antwortet er nur mit einem einzigen Wort, selbst wenn er die Frage inhaltlich verstanden hat. Die Kita bescheinigt ihm jedoch eine sehr starke kognitive Entwicklung; er liegt hier auf Augenhöhe mit älteren Kindern oder ist ihnen sogar voraus. Auch seine Fein- und Grobmotorik, seine Lernfähigkeit sowie seine allgemeine Entwicklung sind durchweg gut.

Die Empfehlung zur Rückstellung begründet sich im Wesentlichen durch folgende Punkte:

* Sein aktuelles Niveau der deutschen Sprachbeherrschung.

* Seine schüchterne Persönlichkeit in Gruppensituationen.

Unser aktueller Plan sieht wie folgt aus:

* Einschulung in die Grundschule im August 2027.

* Zu diesem Zeitpunkt wäre er 6 Jahre und 9 Monate alt.

Der Vorschlag der Kita lautet hingegen:

* Verbleib in der Kindertagesstätte für ein weiteres Jahr.

* Einschulung im August 2028.

* Zu diesem Zeitpunkt wäre er 7 Jahre und 9 Monate alt – bei Eintritt in die erste Klasse also fast schon 8 Jahre alt.

Die Erzieherinnen merkten zudem an: Würde unser Sohn eine englischsprachige oder internationale Schule besuchen, würden sie eine Rückstellung keinesfalls empfehlen. Ihre Bedenken beziehen sich somit spezifisch auf den Besuch einer deutschen öffentlichen Grundschule.

Unsere Sorge ist nun, dass eine Rückstellung möglicherweise nicht die richtige Entscheidung sein könnte, und zwar aus folgenden Gründen:

* Kognitiv scheint er bereits schulreif zu sein.

* Er kennt bereits Buchstaben, Zahlen und Ähnliches.

* Er verfügt über eine schnelle Auffassungsgabe.

* Es besteht die Gefahr, dass er sich langweilt oder sich aufgrund der größeren Altersdifferenz zu seinen Mitschülern sozial „abgehängt“ fühlt.

* Wir haben das Gefühl, dass sich seine Sprachkompetenz ganz natürlich weiterentwickeln wird, sobald er – begleitet von angemessener pädagogischer Unterstützung – vollständig in den Schulalltag integriert ist.

Wir haben keineswegs die Absicht, irgendetwas zu erzwingen (ermutigen ihn jedoch aktiv dazu, sich noch stärker in die deutsche Sprache zu vertiefen – etwa durch mehr deutsche Geschichten oder Spieltreffen mit deutschsprachigen Kindern). Wir werden selbstverständlich die offizielle Schuleingangsuntersuchung sowie das reguläre Einschulungsverfahren abwarten, bevor wir eine endgültige Entscheidung treffen – ein Vorgehen, das auch von der Kita befürwortet wird. Wir wollten jedoch auch die Meinung anderer Eltern hören – insbesondere von Familien mit zwei- oder mehrsprachigen Kindern oder schüchternen Kindern in Deutschland.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Hat Ihr Kind im Deutschen aufgeholt, nachdem es in die Grundschule gekommen war?

Bereuen Sie es, die Einschulung verzögert zu haben – oder eben nicht?

reddit.com
u/hemanth269 — 6 days ago