Rätsel: Vorderradbremse einstellen
Moin zusammen, gestern habe ich die Bremsen meiner KR51/2 gewartet, denn vor allem die Vorderradbremse bremst schlecht. Ich kann den Bremshebel bis zum Griff durchziehen - die Einstellschraube am Bowdenzug ist dabei bereits komplett herausgedreht und die Bremswirkung ist lächerlich. Also dachte ich: wahrscheinlich ist es Zeit für Blechzwischenlagen (1 mm).
Nach der Demontage folgendes Bild:
- Bremsbeläge noch original (Asbest, rötlich) mit ausreichender Dicke
- Bremsbackendurchmesser 124 mm
Ich habe mir das nicht erklären können. Habe die Beläge mit Spiritus und die Nabe mit Bremsenreiniger abgewischt und testweise die 1 mm Zwischenlagen montiert. Damit war jedoch der Bremsbackendurchmesser so groß dass die Bremse nicht mehr in die Nabe passte.
Also alles wieder zurückgebaut und mit einer noch „weicheren“ Bremse geendet. Der Bremshebel liegt am Griff an wenn ich bremse. Bremswirkung ist sehr schlecht. Bowdenzugschraube ist maximal herausgeschraubt. Meine einzige Erklärung wäre, dass die Nabe mittlerweile zu hohen Durchmesser hat - das habe ich nicht kontrolliert aber ist für mich auch unwahrscheinlich nachdem die Bremse selbst noch so gut aussieht.
Was nun? Woran kann es liegen? Was kann ich tun? Jemand eine Idee oder Erfahrungen?