Jeden Morgen derselbe Ablauf. Schmerz. Spiegel. Augenbrauenstift über das Narbengewebe. 4 cl, damit die Hand nicht zittert. Jana Reiss funktioniert. Meistens.
Ihr Vater war eine Legende im BKA, sie ist die beste Ermittlerin der Mordkommission und weiß genau, wie hoch der Pegel sein darf, bevor jemand fragt.
Als ein Beweisbeutel verschwindet und ein Kinderschänder beinahe freikommt, ist das Konto überzogen. Letzte Chance: ein Toter auf Föhr. Bernd Kessler, Investor, Leiche am Strand. Herzversagen, sagt die Rechtsmedizin. Doch die schwarze Einstichstelle zwischen seinen Zehen und die Hämatome in seinem Schritt erzählen eine andere Geschichte.
Die Insel ist klein, die Nächte lang. Und Jana ahnt, dass das Gefährlichste an diesem Fall nicht der Täter ist, sondern die Stille, in der ihre Erinnerung sie einholt.
[Titel] schreibt über Sucht, über Schuld und den täglichen Aufwand des Weiterlebens. Ein psychologischer Kriminalroman, der weh tut. Mit Absicht.
Kontext: Es handelt sich um den ersten Teil einer Trilogie. Der Text soll als Beschreibung auf Amazon erscheinen. Da das Buch eher in literarischerer „Upmarket“-Tonalität geschrieben ist, habe ich bewusst auf typische Spannungsfragen wie: "Wir sie den Fall lösen, bevor usw" verzichtet.
Was kann man an dem Text noch verbessern? Kommt das Genre "Northern Noir mit starken Elementen des Psychothrillers" durch?