Direkt nach der Ausbildung ins kalte Wasser - gut oder schlecht?
Heyo Leute. Ich bin seit 1. April frisch examinierte Pflegefachperson und hatte Angst, dass ich keine ordentliche Einarbeitung in meinem Betrieb haben werde - was jetzt auch passiert!
Ich war leider die erste Woche als Fachkraft krank, was mir die erste Woche Einarbeitung leider direkt versaut hat. Ich bin dann spontan eingesprungen für ein Wochenende, das ist eigentlich frei hatte, dann hat eine Fachkraft gefehlt - BUMM - ich bin Schichtleitung gelaufen! Alles okay, hat irgendwie geklappt, aber nur mit Mühe und Not. Jetzt ist das schon 2 Wochen her, ich hatte kaum Einarbeitung und werde den restlichen Monat direkt Schichtleitung laufen und das macht mich nervös, weil ich viele Dinge und Abläufe gar nicht kenne.
Aktuell sind auch die Strukturen sehr schwierig bei uns, weil Fachkräfte fehlen und viele auf „krank“ machen aktuell. Wer krank ist, der ist krank - keine Frage.
So, ich bin frisch gebackene Fachkraft und komme in ein zerstrittenes Team, das aktuell krank ist mit schwierigen Verhältnissen und ohne Einarbeitung. Viele meiner Kollegen sagen, dass ins kalte Wasser geworfen zu werden „dazu gehört“, aber ich finde das irgendwie doof.
Ich fühle mich etwas verloren, weil ich den Betrieb eigentlich nicht verlassen will, aber sehr Angst davor habe verheizt zu werden.
Oof.