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TW: körperliche Gewalt in der Ehe

Info: Throwaway Account. Text mithilfe von ChatGPT strukturiert. TW: körperliche Gewalt.

Mein Mann (39) und ich (34) sind seit fast 9 Jahren zusammen und seit 5 Jahren verheiratet. Wir haben zwei Söhne (3 Jahre und 1 Jahr).

Wir kommen beide aus einem Umfeld, in dem Außenwirkung sehr wichtig ist – in Beziehungen, Beruf, Kindererziehung und auch innerhalb der eigenen Familie. Mit der Zeit ist daraus auch innerhalb unserer Familien ein gewisser Vergleichs- und Konkurrenzdruck entstanden.

Ich schreibe das hier, weil ich mir eine ehrliche Außenperspektive wünsche, da ich selbst den Überblick verloren habe.

Alltag & Belastung

Wir stemmen unseren Alltag komplett alleine, ohne Unterstützung von Großeltern oder Geschwistern.

Ich arbeite Vollzeit, mein Mann ist aktuell noch in Elternzeit und wird danach nur sehr reduziert (ca. 7 Stunden/Woche) arbeiten. Ab August gehen beide Kinder bis 14 Uhr in die Kita. Der große geht bereits seit letztem Jahr, der kleine folgt ihm.

Unser Alltag ist sehr durchgetaktet: Arbeit, Kinder, Haushalt, Organisation. Ich arbeite oft im Homeoffice, aber faktisch bedeutet das, dass ich trotzdem ständig unterbreche – Kinder versorgen, kochen, einkaufen, Haushalt. Dadurch arbeite ich manchmal abends noch weiter, wenn die Kinder schlafen.

Mein Mann übernimmt viel mit den Kindern. Gleichzeitig ist er oft schnell überfordert oder genervt, wenn der Alltag zu laut oder zu intensiv wird.

Berufliche Situation meines Mannes

Mein Mann arbeitet im Einzelhandel und ist sehr unzufrieden mit seinem Job. Er spricht oft darüber, dass ihn das belastet und er sich dort nicht sieht.

Er versucht aktuell, eine Stelle bei der Stadt (z. B. Ordnungsamt) zu bekommen, weil er sich das besser vorstellen kann. Ich unterstütze ihn dabei.

Generell hat er Schwierigkeiten mit längeren oder belastenden Arbeitsstrukturen, außer er ist wirklich in einem Umfeld, das ihn erfüllt.

Haus & Lebensentscheidungen

Vor einigen Jahren (Edit: Zeitraum angepasst) haben wir gemeinsam ein Haus gebaut. Die Idee kam ursprünglich eher von mir, er war zunächst dagegen. Ich habe den Prozess stark vorangetrieben, am Ende haben wir uns aber gemeinsam dafür entschieden.

Heute sind wir beide unglücklich mit der Entscheidung und versuchen, das Haus wieder zu verkaufen.

Dieses Thema ist ein großer Konfliktpunkt. In Streitigkeiten wird mir häufig gesagt, dass ich Schuld daran bin. Ich nehme das dann oft einfach hin, um Eskalationen zu vermeiden. Ich sage dann sowas wie „es tut mir leid es war meine Schuld“… ich sage das aber nicht nur so, ich glaube das tatsächlich auch. Finanziert habe ich das Haus alleine inklusive eigenem EK. Geld hatte mein Mann zu Beginn aber für die Hochzeit dann ausgegeben. Ist für mich alles ok. Eine Gütertrennung haben wir nicht. Für mich ist meins auch seins.

Kommunikation & Streit (wichtiger Teil)

Unsere Streitkultur ist sehr belastend. Es geht oft um kleine Dinge, die schnell eskalieren.

In Konflikten sagt mein Mann aus seiner Sicht Dinge wie, dass ich ihn nicht genug stärke oder ihn nicht unterstütze. Oder dass bei uns alles so wirkt, als würde „mein Stern strahlen und ich die perfekte bin“, während er sich nicht gesehen fühlt.

Das passt für mich schwer zusammen, weil ich ihn in sehr vielen Lebensbereichen immer unterstützt habe.

Zum Beispiel bei unserer Hochzeit: Wir haben sie komplett so gestaltet, wie er es wollte. Ich habe Dinge gegenüber meinen Eltern genau so kommuniziert, wie er es sich gewünscht hat. Ich habe ihn in Konflikten innerhalb seiner Familie und auch bei Streit zwischen seinen Geschwistern immer unterstützt und war immer auf seiner Seite. Ich habe ihn in keiner Lebenslage fallen lassen.

Trotzdem sagt er regelmäßig, ich würde ihm keinen Mehrwert geben oder ihn nicht genug stärken.

Ich gebe ihm im Alltag sehr oft positives Feedback: Ich sage ihm, dass er gut mit den Kindern umgeht, dass ich Dinge an ihm schätze oder dass er vieles gut macht. Ich mache ihm auch oft Komplimente über sein Äußeres.

Umgekehrt kommt von ihm in meine Richtung kaum noch positives Feedback. Ich erinnere mich kaum, wann er mir zuletzt gesagt hat, dass ich gut aussehe oder ihm etwas an mir gefällt.

Wenn ich mich etwas zurecht mache, wird das teilweise sogar kritisiert als nicht natürlich oder zu künstlich wenn ich aus seiner Sicht zu übertrieben habe. Gleichzeitig gibt es aber auch widersprüchliche Situationen: Friseur oder Haare färben wurden plötzlich nicht kritisiert, sondern sogar unterstützt.

Ich erlebe seine Bewertung von mir oft als wechselhaft und schwer vorhersehbar.

Familie & emotionaler Druck

Mein Verhältnis zu meiner eigenen Familie ist schwierig geworden seit der Beziehung. Ich hatte eine belastende Kindheit (keine körperliche Gewalt, aber psychische Manipulation). So richtig bewusst ist mir das geworden mithilfe meines Mannes weil es zu viele Vorfälle gab mit meiner Familie…Deshalb bin ich seit einem Jahr in Verhaltenstherapie, vor allem wegen Perfektionismus und starkem Gedankenkarussell darüber, was andere über mich denken.

Mein Mann lehnt meine Familie stark ab. Das führt regelmäßig zu Konflikten, besonders wenn ich Kontakt habe. Er reagiert darauf oft mit starker Kritik oder versucht, mir zu erklären, warum meine Familie schlecht ist.

Ich habe einen Umgang gefunden, indem ich nur noch selten Kontakt halte und mich emotional etwas distanziere. Aber ich muss melden sonst folgt die emotionale Erpressung meiner Eltern. Trotzdem bleibt das ein Konfliktthema zwischen uns.

Körperlicher Vorfall

In einer eskalierenden Auseinandersetzung ist es einmal körperlich geworden. Er hat mich festgehalten, geschubst und geschlagen bzw. an den Haaren gezogen.

Ich habe mich gewehrt, bin dann ins Wohnzimmer gegangen und er mir hinterher. Ich habe mich gewehrt er hat dann meine Arme und Beine festgehalten und mir ins Gesicht gehauen und dann meinte ich noch er solle aufhören es eskaliert und mein Körper ist komplett „abschaltet“ worden wie ein PC der runterfährt. Ich Hang dann da einfach nur. Ich konnte kaum noch atmen und war in einem Zustand, den ich vorher so nicht kannte. Ich meinte noch dass ich nicht mehr atmen kann. Ich weiß immer noch nicht was da passiert ist. Ich hatte sowas noch nie

Er hat danach sofort reagiert, wurde panisch, wollte mir Wasser bringen und ist dann zeitweise aus der Situation rausgegangen. Nachdem ich geschrien habe dass er ein Monster ist und gehen soll. Danach kam es zu einer starken Versöhnungsphase, mit Blumen und sehr emotionalem Verhalten. Ich habe in den 8-9 Jahren Beziehung noch nie Blumen bekommen von ihm. Fun Fact: am nächsten Tag war mein Geburtstag, den wir zum ersten Mal mit einem Ausflug gefeiert hatten mit den Kindern und als ich aus seinem Umfeld gefragt wurde was wir denn gemacht haben, habe ich gesagt wir waren draußen spazieren und er fand dass ich das als zu billig verkauft habe und das ruhig hätte sagen können …

Das war für mich ein sehr einschneidendes Erlebnis.

Ambivalenz

Trotz allem gibt es auch viele gute Tage. Er ist ein liebevoller Vater, spielt viel mit den Kindern und übernimmt auch Aufgaben im Haushalt. Die Kinder lieben ihn sehr.

Auch zwischen uns gibt es stabile Phasen, in denen alles normal und ruhig wirkt.

Ich schwanke deshalb extrem in meiner Wahrnehmung, weil die guten Phasen vieles überdecken, die schlechten aber sehr tief wirken.

Meine Situation

Ich habe oft das Gefühl, dass ich mich sehr anstrengen muss, um gehört zu werden. Gleichzeitig werde ich in Konflikten emotional stark unter Druck gesetzt oder auch abgewertet.

Ich frage mich zunehmend, ob ich überhaupt noch objektiv bewerten kann, was in unserer Beziehung passiert.

Eine Trennung ist für mich wegen der Kinder emotional kaum vorstellbar, gleichzeitig weiß ich nicht, wie ich langfristig weitermachen soll.

Auch der gesellschaftliche Druck spielt für mich eine Rolle – das Bild von „funktionierenden Ehen“ und die Angst vor Bewertung von außen.

Ich bin ehrlich gesagt sehr unsicher, ob ich die Situation richtig einschätze oder ob ich selbst das Problem bin.

(Abschluss Hinweis): Dieser Text wurde mithilfe von ChatGPT verständlicher strukturiert und formuliert, die Inhalte basieren vollständig auf meiner eigenen Schilderung der Situation.

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u/No_Description_8998 — 1 day ago