u/Le_Bowski1900

Umgang der Regierung mit der AfD

Ihr seid Vorstand eines Sportvereins. In den vergangenen 20 Jahren lief der Vereinsbetrieb ordentlich, insbesondere ging eine breite Mehrheit davon aus, dass es keinen neuen Fußballplatz bräuchte. Ihr selbst fandet den neuen Platz auch nicht so wichtig. Seit ein paar Jahren wird der Ruf nach dem neuen Platz jetzt lauter. Geäußert wird er besonders von einem etwas unangenehmen Teil der Vereinsmitglieder. Mitglieder, die wenig konstruktive Kritik äußern und auf Vereinsfesten regelmäßig betrunken nach Hause gefahren werden müssen. Mitglieder, die euch als Vorstand sowieso schon die ganze Zeit misstrauisch gegenüberstanden und euch am liebsten abgewählt sähen - allerdings ohne konkrete Vorschläge, wie es danach weitergehen sollte.

Leider erhält der unangenehme Teil der Mitglieder in der letzten Zeit immer mehr Zuspruch, auch von anderen Mitgliedern, die sich in der Vergangenheit konstruktiv verhalten haben. Es soll endlich der neue Platz her, ist die wachsende Meinung. Als Vorstand steht ihr jetzt vor einer kniffligen Wahl. Entweder gebt ihr dem wachsenden Stimmungsbild nach und beginnt mit den Planungen für den neuen Fußballplatz - dann wird der unangenehme Teil der Mitglieder aber Stimmung machen, dass sein Vorschlag gut war und dass seine Vorschläge überhaupt die besten seien. Oder aber ihr lehnt den Bau des Platzes weiterhin ab. Dann wird der unangenehme Teil weiter Stimmung machen und euch vorwerfen, euch von weiten Teilen der Mitglieder entkoppelt zu haben und an euren Stühlen zu kleben. So oder so steht zu befürchten, dass bei der nächsten Vorstandswahl mehrere Vorstandsposten aus dem Kreise der unangenehmen Mitglieder kommen.

Wie geht ihr vor?

reddit.com
u/Le_Bowski1900 — 3 days ago