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Alternative zu Märkten

Moin.

Ich würde euch gerne mal eine Alternative zu Märkten vorstellen, die man in einem post-kapitalistischen System oder allgemein im Kommunismus anwenden könnte.

Einige Kommunisten glauben, dass im Kommunismus alles mehr oder weniger persönlich wäre. Aber ich denke, dass eine Art Informationssystem notwendig ist.

Im Kapitalismus übernimmt das das Preissystem, wo jeweils am Markt zu einem so niedrigen Preis wie möglich gekauft, und zu einem so hohen Preis wie möglich verkauft wird. Externalitäten werden allerdings nicht im Preis reflektiert. Dass heißt, im Preis werden nicht die Kosten für die Umwelt oder Ausbeutung einberechnet. Oder allgemein gesagt, die Kosten für die Gesellschaft sind nicht mitberechnet.

Es gibt ganz nette Alternativen dazu. Eines nennt sich simpel Soziale Kosten. Die Sozialen Kosten berechnen sich aus Private Kosten + Gesellschaftliche Kosten.

https://www.wirtschaftslexikon24.com/d/soziale-kosten/soziale-kosten.htm

Hier eine Studie, wo man das für den Verbrenner in Deutschland berechnet hat:

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/oekonomie/jedes-auto-kostet-die-allgemeinheit-5.000-euro-pro-jahr-13375828

Es ist also möglich, sowas zu berechnen.

Ein anderes Konzept ist Opportunitätskosten. Wenn wir zum Beispiel Verbrenner produzieren, dann haben wir auf etwas anderes verzichtet (zb E-Autos). Opportunitätskosten ist also, was hätten wir stattdessen herstellen können, das besser gewesen wäre und wieviel kostet uns dieser Verzicht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Opportunit%C3%A4tskosten

Im Kommunismus oder post-kapitalistischen System könnte man die Sozialen Kosten für alle Produkte berechnen und hat dadurch Werte, mit denen dann Arbeiterräte und Konsumräte entscheiden bzw. dann planen, was produziert wird und was nicht, je nachdem ob die Sozialen Kosten zu hoch sind oder nicht. Damit hätte man ein besseres Informationssystem, das auch Umwelt und Ausbeutung (Arbeitsbedingungen usw.) einbezieht.

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u/JonnyBadFox — 14 hours ago

Welche Meinung habt ihr zu Helmut Kohl als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Oppositionsführer im Deutschen Bundestag sowie Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland? Wie ordnet ihr sein Leben nach der Kanzlerschaft ein?

Helmut Kohl wäre heute (am 03.04.2026) 96 Jahre alt geworden.

Mit gerade einmal 39 Jahren übernahm er das Amt des Ministerpräsidenten von Peter Altmeier, welcher bis heute mit fast 22 Jahren Amtszeit der bisher am längsten ohne Unterbrechung regierende Ministerpräsident eines deutschen Bundeslandes ist, und sorgte für Modernisierung, indem er beispielsweise die Gebietsreform und die Gründung der Universität Trier-Kaiserslautern antrieb.

In seiner Zeit als Bundeskanzler kam es auch zum Mauerfall und der darauffolgenden Wiedervereinigung Deutschlands, weswegen er als „Kanzler der Einheit“ erinnert wird.

In der Zeit nach der Kanzlerschaft hat er durch die CDU-Spendenaffäre vor allem für negative Schlagzeilen gesorgt.

Wie bewertet ihr die politische Laufbahn von Helmut Kohl und welche Errungenschaften und Misserfolge bleiben euch besonders im Gedächtnis? Seht ihr ihn hauptsächlich als modernisierenden Ministerpräsidenten, vereinenden Bundeskanzler, oder überwiegt das Bild eines korrupten Politikers, der seine Macht schamlos ausgenutzt hat, bei euch?

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u/Inner-Discussion-369 — 17 hours ago
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