u/Kaibekibe

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Einer der erfolgreichsten Investoren der Welt, Warren Buffett, entwickelte schon in frühester Kindheit eine tiefe Faszination für Zahlen und Geld. Als er etwa sieben Jahre alt war, entlieh er sich aus der Bibliothek in seiner Heimatstadt Omaha das Buch „One Thousand Ways to Make $1,000" und es sollte sein Leben für immer verändern. Er verinnerlichte den Inhalt des Werkes so gründlich, dass er es laut einem Bericht des Fortune-Magazins aus dem Jahr 1988 nahezu auswendig kannte.

Das 1936 erschienene Buch von F. C. Minaker gilt als das Werk, das Buffetts unternehmerisches Gespür formte und ihm sein charakteristisches Verständnis für den Zinseszinseffekt vermittelte. Inspiriert von den praxisnahen Lektionen des Buches, begann der junge Buffett damit, von Tür zu Tür zu ziehen und Cola, Kaugummi und Zeitungen zu verkaufen – erste zaghafte Schritte auf dem Weg zu einem der größten Vermögen der Geschichte. Nach der Lektüre erklärte er selbstbewusst, er werde bis zum Alter von 35 Jahren Millionär sein.

u/Kaibekibe — 10 days ago

Es gab nicht ein, sondern gleich drei voneinander völlig unabhängige Adelsgeschlechter mit dem Namen Schauenburg (deswegen funktioniert der Witz nicht ganz) und das einzige, was sie miteinander verbindet, ist der Name.

● Das Haus Schauenburg (Holstein/Schleswig) hat seinen Ursprung nicht etwa in Schleswig, sondern an der Schauenburg bei Rinteln an der Weser in Niedersachsen. Im Jahr 1110 wurde die Familie mit den Herrschaften Holstein und Stormarn belehnt und nannte sich ab etwa 1225 Grafen von Holstein. Den Bezug zu Schleswig erhielt das Geschlecht erst später: Die Linie Holstein-Rendsburg amtierte als Herzöge von Schleswig, bis sie 1459 ausstarb.

● Das Schweizer Adelsgeschlecht Schauenburg stammt aus dem Raum Liestal. Ihre Stammburg war die Neu-Schauenburg bei Frenkendorf, und sie standen als Lehensleute im Dienst der Grafen von Frohburg. Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1189.

● Das Adelsgeschlecht Schauenburg bei Oberkirch schließlich gehört zum Uradel der Ortenau und war ursprünglich ein Burgmannengeschlecht der Grafen von Eberstein. Ihr Stammsitz auf der Schauenburg bei Oberkirch im Renchtal ist seit dem 12. Jahrhundert nachweisbar – und die Familie besitzt die 1689 zerstörte Stammburg bis heute.

Drei Geschlechter, drei völlig verschiedene Ursprünge, drei unterschiedliche Schicksale – verbunden allein durch einen Namen.

u/Kaibekibe — 12 days ago