
Hallo zusammen,
da viele hier vermutlich als Basis für viele Entscheidungen die folgende Studie genutzt haben:
https://www.iwkoeln.de/studien/judith-niehues-maximilian-stockhausen-grosse-gruppenspezifische-unterschiede-487547.html
(Artikel von 2020, Daten aus 2018)
Ich selbst hab das für meine Benchmarks in der Vermögensplanung genutzt und dann einfach Inflationär fortgeschrieben. Ihr vielleicht gesehen, dass dort 2025 ein Update kam, was mich erst erfreut hat, denn dann sieht man mal echte Werte anstelle von simulierten:
https://www.iwkoeln.de/studien/judith-niehues-maximilian-stockhausen-ein-vermoegensvergleich-nach-altersgruppen.html
(Artikel von 2025, Daten aus 2023)
Leider war diese Studie nicht mit der aus 2020 zu vergleichen, da andere Altersbrackets genutzt wurden, weniger Altersbrackets und vor allem andere Vermögensarten einbezogen wurden wie Betriebsvermögen.
Da ich in einer ähnlichen Branche arbeite habe ich einfach mal freundlich unter Kollegen nachgefragt, hier die Antwort:
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Sehr geehrter Herr XXXXX,
vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihr Interesse an unseren Forschungsarbeiten zur Vermögensverteilung. Leider ist eine differenziertere Auswertung nach Altersgruppen auf Basis der Befragungsdaten der Deutschen Bundesbank nicht möglich, da die Beobachtungsanzahl nicht ausreichend ist.
Im Sommer 2026 sollen die Mikrodaten der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023 für Forschende verfügbar werden. Wenn uns diese Daten vorliegen, werden wir eine Aktualisierung der differenzierten Auswertung aus dem Jahr 2018 überprüfen. Aktuell ist ein Vergleich der beiden Studienergebnisse aufgrund der unterschiedlichen Datengrundlagen und Definitionen leider nicht möglich.
Ein schönes Wochenende und mit besten Grüßen
XXXXXX
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Für Alle die da also drauf warten wie ich, gute Nachrichten denke ich. Bis dahin lassen sich die Daten aber gut interpolieren, im Zweifel einfach ein LLM eurer Wahl fragen da zwischen den zwei Studien möglichst den Mittelwert zu ziehen.