Vorübergehend als Reinigungskraft arbeiten - wie stelle ich das am besten an?
Hallo Zusammen!
Ich bräuchte da Tipps und Tricks, wie ich es diesmal adäquat und schlau anstelle, wenn ich über kurz oder lang als wieder als Reinigungskraft arbeiten könnte, ohne mich ausbeuten, verarschen, schlecht behandeln zu lassen etc.
Kurz zu mir: Bin aktuell arbeitslos aufgrund einiger psychischen Baustellen, die noch nicht therapiert wurden. Habe jahrelang in der sozialen- und gesundheits Branche gearbeitet und für mich festgestellt, dass ich einfach mittlerweile komplett Fehl am Platz in diesem Berufszweig bin. Dieser Berufszweig ist für mich extremst belastend, nervenaufreibend, wird zu schlecht bezahlt und ist obendrein sehr undankbar. Ich habe festgestellt, dass ich komplett dort raus gehen möchte.
Derzeit fokussiere ich mich auf meine mentale Gesundheit und möchte mich so gut es geht stabilisieren und in Zukunft eine Umschulung in Richtung Büro Management machen.
Habe mir auch überlegt, was ich übergangsweise erneut anfangen könnte als Reinigungskraft zu arbeiten. Ich verfüge über Erfahrungen, es ist meiner Meinung nach ein ehrwürdiger und weit unterschätzer Beruf, der eine gute Übergangslösung bietet, um Geld zu verdienen. Ja, auch dieser Berufszweig kann auch undankbar sein, es ist aber eine ganz andere Hausnummer als im sozialen und Gesundheitssektor.
Übergangsweise sehe ich mich eher darin Großraumbüros oder bei kleineren Haushalten zu putzen, weil ich beides schon bereits gemacht habe. Krankenhäuser oder andere Einrichtungen zu putzen, meide ich eher wie die Pest, da ich sowohl dort geputzt, als auch selbst im anderen Bereich gearbeitet habe. Außerdem habe ich absolut keine Lust auf die Menschen und ihre körperlichen Ausscheidungen von den Wänden kratzen zu müssen.
Doch meine Frage ist, wie stelle ich das so schlau wie möglich an? Ich möchte es versteuern können, etwas Geld zurück legen (für einen Führerschein, Altersvorsorge, Notgroschen etc.) können und die laufenden Kosten bezahlen können. Kann mir vorstellen zwei Putzjobs anzunehmen, um zumindest auf 20-30 h die Woche zu kommen. Es lässt sich für mich gut organisieren, morgens früh und anschließend zum späten nachmittag oder abends zu putzen.
Wie verhält es sich eigentlich mittlerweile darin, wenn man sich als Reinigungskraft selbständig macht? Auch darin habe ich Erfahrungen gesammelt, wurde aber auch da oft verarscht, von der Firma selbst gab es kaum rechtlichen Beistand (z.b. bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz).
Was könnt ihr mir so raten? Denn ich möchte langfristig weder dem Staat, noch meinem Ehemann (Wir beide sind auf die Steuerklasse 4 eingestuft worden, haben keine Kinder) auf der Tasche liegen und zu viel Bürokratie für ein paar Almosen vermeiden. Sobald ich mich halbwegs stabilisiert habe, bin ich auch psychisch in der Lage einer Beschäftigung nachzugehen und ich brauche es auch, um Struktur in meinem Leben rein zu kriegen.