u/Future-Fee2299

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Nachzahlung Gasrechnung

Moin zusammen,
meine Freundin hat von Dezember bis Ende März in einer 75qm Altbau-Dachgeschosswohnung gewohnt. Ich war beruflich in Berlin und wir sind im April wieder zusammengezogen. In den 4 Monaten soll sie ca. 1200 m3 (~14.000 kWh) Gas verbraucht haben (Heizung + Warm Wasser). Der Verbrauch erscheint uns ungewöhnlich hoch. Sie hat in den Monaten nur zwei Zimmer geheizt, jeweils nur eine von drei Heizungen im Zimmer genutzt und meistens im Fitnessstudio geduscht, weil das Wasser nur begrenzt warm wurde.
Auf Nachfrage bei den Stadtwerken für Vergleichswerte aus den letzten Jahren, wurde ihr mitgeteilt, dass im November (Leerstand) 350 m3 verbraucht wurde. Der Gaszähler Baujahr 1990, das letzte Mal physisch 2007 geeicht, danach Stichproben Eichung.
Mitte Februar war ein Heizungsinstallateur da und hat die Gastherme und das Ausdehnungsgefäß gewechselt. Soweit zur Situation. Ich weiß es war ein sehr kalter Winter, aber die neuen Mieter haben im März bei eher milden Temperaturen auch knapp 200 m3 verbraucht.
Gibt es hier Personen, die schon mal in einer solchen Situation waren und uns ein paar Tipps geben wie wir die Nachzahlung geringer gestalten können? Gasanbieter sieht sich rechtlich im Recht aufgrund von gezähltem Verbrauch, kann ich verstehen. Installateur sagt es kann nicht an den defekten Heizungsteilen gelegen haben, Vermieterin verweist auf Stadtwerke. Was wären jetzt unseren nächsten Schritte? Macht eine Überprüfung des Zählers Sinn? Müssten in Vorkasse gehen und bei richtigem Zählen die Kosten dafür tragen. Kulanz bei dem Gasanbieter anfragen? Ehemalige Vermieterin mit in die Verantwortung ziehen?
Wäre für jeden Tipp und Erfahrungsbericht dankbar!

tdlr: hohe gasrechnung, ungewöhnlich hoher Verbrauch im leerstand und auch bei den Nachmietern, Reparaturen an der Heizungsanlage, alle Parteien verweisen auf den anderen…

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u/Future-Fee2299 — 3 days ago