Disclaimer: Inhalt ist von mir, Text teilweise aufbereitet von KI.
Meine Frau (25) und ich (männlich 25) sind seit 7 Jahren zusammen und seit fast 2 Jahren verheiratet, wir haben keine Kinder. Ich habe ein Studium absolviert. Meine Frau hat ihr Studium nun abgebrochen aber eigentlich immer nebenbei als Honorarkraft/ Minijob/ Werksstudentin gearbeitet. Nun ist es so, dass sie momentan keiner Arbeit außerhalb des Hauses nachgeht.
Das Problem: Wir streiten immer häufiger. Es kommt immer wieder zum selben Konflikt und zwar wegen unserer Verantwortlichkeiten.
Die Situation ist folgende: Ich arbeite Vollzeit und versuche nebenbei ein zweites Standbein aufzubauen und kümmere mich um alles, was mit Bürokratie zu tun hat, also Finanzen und sämtliche Unterlagen zur Organisation unseres Lebens und übernehme zusätzlich alle Hausmeistertätigkeiten die so anfallen. Meine Frau ist wie gesagt momentan nirgends angestellt und wir haben uns darauf geeinigt, dass es ihr Job ist, sich um unseren Haushalt zu kümmern also einkaufen, kochen, putzen und alles was dazugehört.
Der Konflikt: Wir haben immer wieder Stress, weil sie frustriert darüber ist, dass ich wenig helfe und kein Auge für unseren Haushalt habe, in dem ich ja auch lebe und Schmutz verursache. Sie verlangt nicht, dass ich Aufgaben komplett übernehme, aber sie möchte mehr Unterstützung. Ein konkretes Beispiel ist die Spülmaschine: Es kommt häufig zum Streit wenn ich sehe, dass die Spülmaschine gemacht werden müsste, es aber nicht erledige, obwohl ich gesagt habe, dass ich sie unterstütze. Ich sehe das aber eher so, dass ich sie bei Bedarf unterstütze, eben wenn meine Aufgaben erledigt sind. z.B letztens wollte sie, dass ich die Spülmaschine in meiner Mittagspause mache, was ich einfach nicht einsehe.
Meine Sicht: Ich räume hinter mir auf, zumindest versuche ich es so gut es geht. Ich bringe den Müll raus, räume die Wohnung auf wenn ich sehe, dass Teller rumstehen oder Sachen rumliegen, kümmere mich grob um die Küche, solche Sachen eben. Also ich achte schon darauf, nicht unnötige Zusatzarbeit für sie zu erzeugen, aber am Ende des Tages lässt sich das eben auch nicht zu 100% vermeiden denke ich.
Da die Hauptverantwortung für den Haushalt aber bei ihr liegt, setze ich meine Prioritäten anders. Wenn ich etwas anderes zu tun habe, lasse ich Dinge wie die Spülmaschine eher stehen. Und Genau darüber regt sie sich auf und erwartet von mir mehr Einsatz. Ich kann auch verstehen, dass es nervig sein muss, immer den selben Kram zu machen und dass der Haushalt nie ein Ende hat.
Meine Fragen:
Verstehe ich etwas falsch?
Unterschätze ich vielleicht ihre Arbeit?
Liege ich hier falsch?
Oder sieht sie vielleicht nicht, wie privilegiert ihre Situation ist? Wenn ich daran denke, dass andere Mütter Haushalt, mehrere Kinder und oft noch einen Job gleichzeitig stemmen, würde ich natürlich mehr unterstützen aber so ist unsere Situation nicht.
Bin gespannt auf eure Antworten. Danke fürs Lesen.