u/Flitzemdefoer

Hallo zusammen,

wir haben Vor 1,5 Jahrne einen gebrauchten Renaul Megane Hybrid privat von einem Bekannten gekauft. Das Auto hatte laut Vertrag keine Mängel. Er selbst hat das Auto von einem Freund gekauft, vorher in einer Werkstatt eine Inspektion machen lassen und es dann an uns weiter verkauft.

Das Auto hatte bereits kurz nach dem Kauf einen Mangel, der Automatikschalthebel ließ sich nicht mehr bewegen. Dies wurde durch eine Werkstatt behoben.

Nun ist vor zwei Monaten das Auto beim Fahren plötlzlich mit leuchtender Motorkontollleuchte liegen geblieben. Ergebnis: Getriebeschaden.

Die Werkstatt hat gesagt, dass das neue Getriebe laut Renault etwa 20.000 € kosten würde. Das ist der Kaufpreis, den wir bezahlt haben, also ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Ebenso hat uns die Werkstatt informiert, dass es für eine Dichtung im Getriebe von Renault für das Modell im Jahr 2022 eine Rückrufaktion gegeben habe. Außerdem sagte man uns dort, dass es vor der Übergabe an uns keinesfalls eine Inspektion gegeben habe, sondern nur ein Schaden an den Radlagern behoben wurde.

Nach Rückfrage bei unserem Bekannten sagte er, dass weder er, noch der Vorbesitzer von diesem Rückruf gewusst hätten.

Wir sitzen nun auf einem Schaden von ca. 20.000 € (Kaufpreis des Autos) und niemand fühlt sich verantwortlich.

Haben wir nun Pech gehabt oder gibt es irgendwelche Ansprüche? Wie müssten wir in diesem Fall am Besten vorgehen?

EDIT: Falls für die Bewertung interessant: Wir haben in einem Jahr nur 7.000 km Laufleistung gehabt. Beim Kauf lag der Tachostand bei 67 tkm.

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u/Flitzemdefoer — 17 days ago