Hallo zusammen,
nach meinem Realschulabschluss habe ich eine Ausbildung zum Industriemechaniker gemacht und anschließend eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker in der Fachrichtung Maschinenbau in Vollzeit absolviert. Aktuell bin ich als Konstrukteur angestellt.
Da ich jedoch das Gefühl hatte und habe das ich noch viel mehr lernen muss und kann mache ich das regelmäßig. Hinzu kommt das Gefühl: was ist, wenn ich das mal wissen muss? So eine Art Fomo nur im Bezug auf Fachwissen welches in meinem Beruf von Bedeutung sein könnte.
So habe ich nun mittlerweile die komplette Roloff / Matek und Decker Maschinenelemente Reihe plus Aufgabensammlung durchgearbeitet und dazu auch diverse Rechentools mit Excel erstellt. Hinzu kommen dann noch Bücher zur Antriebsauslegung und Werkstoffkunde. Um als außenstehender zu verstehen wie viel das ist, einige dieser Bücher haben knapp unter 1000 Seiten. Das Maschinenbauhandbuch von Springer sogar 1700.
Ich weiß selbst das so eine Art Fomo relativ unbegründet ist, da ich die allermeisten Sachen in meinem beruflichen Alltag tatsächlich nicht benötige und vielleicht auch nie benötigen werde. Andererseits finde ich es einfach total interessant und nicht verkehrt sein Wissen zu vertiefen bzw. zu erweitern.
Da ich halt „nur“ Techniker bin frage ich mich aber auch wie ich das zukünftig beruflich am besten verkaufen kann. Sollte ich das zum Beispiel alles im Lebenslauf auflisten oder im Anschreiben erwähnen, falls ich mal den Job wechseln möchte?