4 Mio. Schulden, Zwillinge & trotzdem FIRE-Gedanken – komplett verrückt oder nachvollziehbar?
Hallo zusammen,
nach langer Zeit des stillen Mitlesens wollte ich mal meinen ersten Post hier lassen 😄
Ich war seit 2012 bei der Bundeswehr, bin seit 2025 raus, aktuell Student und gerade in Elternzeit — letztes Jahr Zwillinge bekommen.
2017 habe ich meine erste Wohnung in Sachsen gekauft, später verkauft und danach immer stärker in Immobilien investiert. 2020 kam zusammen mit meinem Bruder die erste Immobilien-GmbH und mehrere Mehrfamilienhäuser dazu. Insgesamt liegen die Restschulden inzwischen bei knapp 4 Mio. €.
Aktiendepot dagegen aktuell noch unter 100k, weil fast alles immer wieder als EK in neue Immobilien geflossen ist. Eigenheim 2021 noch mit 0,79 % finanziert (~900 € Rate). Gleichzeitig leben wir insgesamt ziemlich günstig und kommen mit unter 2k monatlich gut klar.
Jetzt zu meinen eigentlichen Gedanken:
Ab wann würdet ihr sagen, ist man wirklich finanziell unabhängig?
Weil rational betrachtet könnte ich vermutlich schon deutlich kürzer treten. Emotional fühlt sich das wegen der hohen Schulden aber komplett anders an.
Und verändert FIRE einen Menschen eigentlich automatisch?
- Mehr Reisen?
- Mehr Konsum?
- Mehr Lifestyle?
- Oder bleibt man trotzdem sparsam?
Mich würde wirklich interessieren, wie Leute hier das sehen — gerade diejenigen, die schon näher an FIRE dran sind oder es erreicht haben 🙂