Ich muss mich kurz auskotzen
Ich liebe, liebe, liebe, LIEBE meinen Hund ÜBER ALLES. Sie ist das beste was mir in meinem Leben passiert ist. Ich würde jeden Stern für sie vom Himmel holen, mein letztes Hemd geben, mein letztes Essen mit ihr teilen.
Ich gebe mein Bestes damit es ihr gut geht, zu jeder Zeit.
Doch manchmal ist das Beste nicht gut genug. Ich verschlimmbessere Dinge, ich weine, ich bin wütend, auf sie, auf mich, auf alle anderen. Ich verstehe nicht, ich versuche zu verstehen, scheitere. Stehe wieder auf, suche nach Möglichkeiten, stehe wieder am selben Punkt.
Mein Hund mag keine Menschen, ist okay! Ich arbeite dran. Schaue, das sie gesichert ist. Sie trägt Maulkorb, ist zu 90% an der Leine. Jetzt fängt es an das sie Hunde nicht mehr leiden kann weil sie unangeleint in uns rein rasseln. Sie hatte NIE Probleme mit Hunden! NIE!
Ich bin so unfassbar sauer. Ich reiße mir den Arsch auf meiner Hündin die Welt zu erklären und dann kommt irgendein Pisser daher und will mir erklären, wie ich meinen Hund zu halten habe und „die brauchen doch Sozialkontakte“.
Es macht so müde das man ständig versucht Dinge zu richten und dann kommt ein neues Problem dazu. Rechtfertigen hier, rechtfertigen da. Die Hundebubble ist zum kotzen.
Ich möchte mich gerne mit ihr einsperren damit ich Dinge nicht mehr schlimmer machen kann obwohl ich alles dafür tue, sie besser zu machen.
Ich brauche keine Tipps, kein Ratschlag, kein „bleib dran, es wird besser“. Ich wollte das einfach mal los werden.
Tut mir leid.