Ich bin seit einigen Monaten in einem befristeten Arbeitsverhältnis und habe vor kurzem festgestellt, dass die Zeiten in meinem Arbeitsvertrag falsch berechnet sind. Ich arbeite 40 Stunden, da ich aber viele freie Tage habe, werden mir nur 28 angerechnet.
Jetzt habe ich nochmal nachgerechnet und mir ist aufgefallen, dass ich effektiv trotzdem fast noch 40 Stunden arbeite, weil Urlaubstage missachtet wurden. Im Vertrag ist nur das monatliche Gehalt festgelegt. Wenn man die Zahl der bezahlten Stunden jetzt einfach von 28 auf 40 ändern würde, würde ich auch noch mehr als Mindestlohn verdienen. Trotzdem fühlt es sich natürlich falsch an.
Wir lassen das gerade von einem Anwalt genau prüfen. Mein Arbeitgeber sagt jetzt, dass es die Verantwortung von uns beiden war, weil ich den Vertrag auch vor dem Unterschreiben hätte prüfen können. Sein Vorschlag ist, mir einen Bonus zu geben, den er mir wahrscheinlich sowieso gegeben hätte und den nächsten befristeten Vertrag mit mir richtig zu stellen.
Ich denke, dass er den Vertrag erstellt hat und deswegen auch dafür Verantwortung trägt? Vor allem als Arbeitgeber. Und extra vor allem, da nur er von dieser Fehlkalkulation profitiert. Ich hätte mir gewünscht, dass ich alle Überstunden bezahlt bekommen würde oder die Stunden reduziert bekommen würde. Was sagt ihr dazu?