Hallo Ihr lieben Leute,
mich beschäftigt mal wieder dieselbe Frage, die sich wahrscheinlich jeder schon im Mathematikstudium gestellt hat. Ich studiere Mathe im Bachelor und verzweifle stark an Funktionalanalysis, und wenn ich dann immer die anderen Studenr*innen sehe, welche Ahnung haben oder sogar im Tutorium Antworten geben können, frage ich mich, ob es für mich überhaupt eine Zukunft in diesem Fach gibt.
Ich brauche einfach einen Moment, um Sachen zu durchdenken und kann auch alle Vorlesungsinhalte nachvollziehen, wenn ich dann zuhause nochmal in Ruhe und in meinem Tempo Schritt für Schritt alles durchgehe.
Ich mache mir Sorgen, ob ich hier vielleicht einfach falsch bin. Mir macht Mathematik großen Spaß und ich möchte auch nichts anderes studieren, aber ich habe Angst, dass ich für die Berufswelt, oder noch lieber eine akademische Laufbahn, einfach nicht gut bzw. schnell genug bin und mich keiner will.
Legt man das irgendwann mit dem Alter ab? Falls ihr in der Situation wart, wie kamt ihr damit zurecht, völlig erwartbar eben einfach nicht der Überflieger des Jahrgangs zu sein?