Hallo zusammen,
ich habe seit 2,5 Jahren als Fahrradkurier auf Minijob Basis bei einem größeren Lieferdienst gearbeitet. Bisher wurde mir für die Arbeit ein E-Bike gestellt. Das ist nun nicht mehr der Fall, sodass ich mir für den Job ein eigenes E-Bike hätte anschaffen müssen. Was sich aber für einen Job wo ich 400€ im Monat bekomm nicht rentiert hätte, daher habe ich gekündigt.
Meine schriftliche Kündigung ist am 28. morgens beim Arbeitgeber eingegangen. Etwa vier Stunden später habe ich per E-Mail eine Abmahnung erhalten, weil ich keine UVV-Prüfung für mein nicht existierendes Fahrrad durchgeführt habe. (Müssten die mir meine Abmahnung nicht schriftlich zusenden?)
Fairerweise habe ich auch eine Erinnerungen vom AG bekommen, dass ich eine UVV bis zum 27. machen muss (wie hätte ich aber eine UVV machen sollen, wenn ich kein Fahrrad habe???).
Da mir der Gewerkschaft sowohl Telefonisch als per E-Mail nicht antwortet, dachte ich mal ich frage hier nach. Was würdet ihr in meiner Situation tun?
Wenn ich die Abmahnung ignoriere, denke ich mal, dass ich fristlos gekündigt werde. Aber das kann mir doch eigentlich egal sein, da es eh nur ein Minijob ist oder?
Ich könnte natürlich auch eine Email zurückschreiben, aber eigentlich möchte ich so wenig Energie wie möglich für so einen Arbeitgeber einsetzten (der weg zur Post und die 3,20€ für den Versand meiner Kündigung war eigentlich schon zu viel).
Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus!