Hallo zusammen ich wollte mal fragen, hat hier jemand als Justizfachwirt/in aus Deutschland den Sprung in die Schweiz geschafft – speziell in den öffentlichen Dienst?
Mich würde interessieren, ob jemand mit der Ausbildung zur Justizfachwirtin / zum Justizfachwirt erfolgreich in die Schweiz ausgewandert ist und dort z. B. als Verfahrensassistent/in, Sachbearbeiter/in bei Gerichten/Behörden, Notariatsmitarbeiter/in oder allgemein im öffentlichen Dienst arbeitet.
Wie sah euer Weg aus?
- Wurde die Ausbildung anerkannt oder zumindest als „vergleichbar“ akzeptiert?
- Musstet ihr ein offizielles Anerkennungsverfahren machen?
- Wurde Schweizer Berufserfahrung vorausgesetzt?
- Musstet ihr nochmals eine Ausbildung machen (z. B. KV / Kaufmann öffentliche Verwaltung / Notariat)?
- Wie schwierig war der Einstieg wegen des anderen Rechtssystems?
- Wie haben Arbeitgeber auf die deutsche Ausbildung reagiert?
Die Ausbildung zur Justizfachwirtin bringt ja doch einiges mit:
Verfahrensadministration, Aktenführung, Fristenkontrolle, Bürgerkontakt, Schriftverkehr, Arbeit mit Gerichten und Behörden, Kenntnisse in Zivil-/Strafrecht usw. Deshalb frage ich mich, ob Schweizer Arbeitgeber das eher als gute Grundlage sehen oder ob ohne Schweizer Ausbildung praktisch keine Chance besteht.
Ich wohne eben in der Schweiz und möchte mit meiner Freundin zusammenziehen, dazu braucht sie einen Job in der Schweiz und aktuelle Bewerbungen waren erfolglos.
Ich hoffe mein Post ist nicht allzu Offtopic.
Würde mich sehr über Erfahrungsberichte freuen 🙂