u/CervisiaMonachus

▲ 17 r/Gehalt

Wie verhandelt man sein Gehalt richtig, wenn eine Erhöhung um mehr als 25% angemessen wäre aber man trotz der Erhöhung für die Rolle noch zu wenig verdient?

Moin,

kurz zu meinem Problem:

Ich arbeite bei einem Mittelständler in Bayern mit 100-150 Mitarbeitern und mehreren Millionen Jahresumsatz. Die Firma gibt es seit mehr als 50-55 Jahren und hat einen gefestigten Kundenstamm. Wirtschaftlich geht es dem Unternehmen sehr gut.

In meinem Unternehmen bin ich für insgesamt 3 Rollen (aufgebaut als Stabstellen, direkt unter der Geschäftsleitung) zuständig. Die Rollen sind: Datenschutzkoordinator, Qualitätsmanagementbeauftragter, Information Security Officer (eine klassische Rolle in der Informationssicherheit). Sie beinhalten auch die Hauptverantwortung für all diese Bereiche, alle internen/externen Audits, etc.

Eingestellt worden bin ich damals als Information Security Officer. Das Gehalt welches vereinbart worden ist und mit dem ich zufrieden war, war damals nur für diese Rolle. Als ich den Qualitätsmanagementbeauftragten übernommen habe wurde das Gehalt angepasst. Der Datenschutzkoordinator wurde unentgeltlich als Aufgabe draufgepackt.

Der Aufstieg nach dem QMB war ~65.000 -> ~72.000 € brutto/Jahr.

Nun steht im Raum mich zum Abteilungsleiter (Personalverantwortung 1-3 Personen) zu befördern und gleichzeitig einen Aufstieg vom Information Security Officer zum Chief Information Security Officer zu machen.

Somit wäre mein Rollenbild im Unternehmen dann:

Abteilungsleiter (Chief Information Security Officer) + Datenschutzkoordinator + Qualitätsmanagementbeauftragter.

Für diese Beförderung wird mit dem Gedanken gespielt das Gehalt auf ~80.000 € brutto/Jahr, ohne Weihnachts- oder Urlaubsgeld, ohne weitere Boni zu erhöhen. Fordern würde ich für die Beförderung jedoch gerne 90.000 € brutto/Jahr, da ich das als angemessen finden würde. Wäre jedoch von 72.000 € ein relativ großer Sprung, jedoch würde sich natürlich die Verantwortung maßgeblich ändern.

Angemessen laut meinen Recherchen (unterschiedliche Portale, Entgeltatlas, etc.) wären für die Stelle sowie meine Berufserfahrung (5 Jahre einschlägige Berufserfahrung, Zertifikate, Master Informatik) eigentlich sogar 95.000 - 100.000 € brutto/Jahr, da sie der Management-Ebene zugeordnet werden kann und direkt unter der Geschäftsleitung hängt sowie einen hohen Verantwortungsgrad aufweist und in einigen Bereichen auch dafür sorgt, dass das Unternehmen keine Bußgelder/Schadenersatzforderungen erhält.

Wie würdet ihr in eine solche Gehaltsverhandlung gehen? Oder würdet ihr die ~80.000 Euro brutto/Jahr einfach dankend annehmen und nicht verhandeln?

Grüße

reddit.com
u/CervisiaMonachus — 1 day ago

Hallo zusammen,

vor knapp 2 Jahren habe ich bei einem Arbeitgeber angefangen, der VWL (27,00 Euro) auszahlt. Da ich wenig Erfahrung hatte hab ich damals ein bisschen recherchiert und ein Depot bei der Commerzbank eröffnet (das muss man inklusive Konto eröffnen). Das Konto kostet 5 Euro pro Monat (was ich von meinem privaten Geld zahlen muss). Die 27 Euro gehen alle in WKN A2PKXG, Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (USD) Accumulating. Der VWL ETF hat eine Sperre bis 31.12.2031. Die Arbeitnehmersparzulage bekomme ich aufgrund meines Jahresbruttos nicht. Aktuell liegen auf dem Depot ca. 500 Euro.

Mein Problem ist, dass ich den ETF über die Commerzbank nicht verkaufen kann (Fehlermeldung bei Verkaufsversuch), die Commerzbank nicht wirklich weiterhilft außer auf die Sperrfrist zu verweisen. Einen Termin für ein persönliches Gespräch wollte mir die Filiale in meiner Stadt nicht geben wegen zu geringem Anlagevolumen. Das Depot kann man auch nicht für weitere Einkäufe nutzen, da es dann neben dem Konto nochmal zusätzlich etwas Kosten würde (nur so lange kostenlos wie nur VWL ETF Sparpläne drauf laufen).

Daher wollte ich mal auf eure Erfahrungen zugreifen und wissen ob soetwas schonmal jemand hatte? Wie könnte ich denn an das Geld kommen und meinem Arbeitgeber dann sagen, dass er es woanders hinschicken soll (hab andere Depotanbieter bereits recherchiert)? Was würde denn passieren, wenn man das Konto einfach kündigt und vorher die ETFs nicht verkauft hat? Im Formular zur Kontokündigung bei der Commerzbank würde man das Depot nur irgendwie übertragen können aber auch nicht auflösen.

Grüße und Danke.

reddit.com
u/CervisiaMonachus — 11 days ago