u/BrightChocolate4416

▲ 15 r/recht

Hallo zusammen! Ich hab hier schon mal einen Post gemacht, am Anfang meines Refs, weil ich so verzweifelt war und nicht wusste, ob es normal ist sich so ahnungslos zu fühlen oder ich doch einfach nicht dafür gemacht bin. Mittlerweile fühle ich mich etwas besser, aber nur was die praktische Arbeit angeht. StA hat mir total Spaß gemacht und auch in der Behörde finde ich es gerade super und kann mir eine Arbeit in der Verwaltung sehr gut vorstellen. StA geht natürlich nur als Volljurist/in, aber in der Behörde gibt es schon einige Stellen, die man auch mit Diplom machen kann. Die Stationsarbeit finde ich echt toll, arbeiten macht mir Spaß und ich finde es interessant. Die AG fühlt sich für mich aber immer noch mehr nach Zeit absitzen an, als nach tatsächlichem Lernen. Und auch den Klausuren bin ich sehr schlecht. Ich merke, dass ich es nicht schaffe 5 Stunden konzentriert zu schreiben. Die vorüberlegungen mache ich schon sehr konzentriert, schreibe Probleme, Schwerpunkte und mögliche Lösungen oder wichtige Argumente auf. Aber sobald es ans schreiben geht, blockiert irgendwas in mir. Ich finde das ganze System echt realitätsfern und es sträubt sich alles in mir, mich wieder diesem Examensstress und Klausurendruck auszusetzen. Ich wünsche mir gerade nichts mehr, als einfach irgendwo Vollzeit zu arbeiten und diese Prüfungen nicht machen zu müssen. Ich bin momentan am Ende meiner Verwaltungsstation. Meint ihr es lohnt sich abzubrechen und zu versuchen mit dem 1. Examen einen soliden Job zu finden? Als Bonus kommt natürlich auch hinzu, dass es mir doch etwas unangenehm wär meinem Umfeld zu sagen, dass ich das Ref abgebrochen habe… es ist nur noch 1 Jahr, das könnte man ja noch durchstehen! Andererseits, wenn ich mich jetzt noch 1 Jahr quäle und am Ende durchfalle, würde sich das auch verschwendet anfühlen… macht das Sinn?

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u/BrightChocolate4416 — 7 days ago