u/BleedingEdgeWorth

▲ 15 r/ADHS

Jedes mal wenn ich mich darüber informieren möchte, wie man mit seinen ADHS am besten umgehen kann, wird so gut wie immer zuerst erwähnt, dass man am besten mit Medikamenten starten soll. Die ersten Schritte zur Besserungen werden dadurch deutlich besser bewältigbar, um ein glücklicheres Leben führen zu können.

Erfahrungsberichte wo es darum ging, wie andere ihre Probleme mit ADHS gelöst haben erwähnen immer, dass erst eine Besserung mit Medikamenten möglich war und es sonst nicht großartig machbar war.

Ich habe schon Medikinet retardiert, unretardiert, Elvanse und Atomoxetin probiert und nichts dabei gespürt. Das einzige was was machen konnte war Bupropion, was ich als Antidepressiva ursprünglich genommen habe. Dazu sollte ich auch erwähnen, dass ich für meine Depression 7-8 Medikamente probiert habe, die nicht großartig helfen konnten.

Mir ist im klaren bewusst, dass es kein "Wundermittel" sein soll (habe ich schon tausend mal zu hören bekommen). Trotzdem denke ich nicht, dass ich die Effekte bekommen habe, die ich von Erfahrunsberichten gehört habe. Ich bin komplett am Ende und weiß einfach nicht mehr was ich machen soll. Ich bin komplett paralysiert, wenn ich die kleinsten Aufgaben starten möchte. Ich bin unter konstanten Stress und verspüre keine Freude an irgendwas. Wenn ich höre, wie die Lebens von andefen sich stark gebessert haben, werde ich richtig neidisch. Wieso muss ich zu den Leuten gehören, wo die Medikamente nichts machen?

Übersehe ich hier irgendwas? Ich kann mir nicht vorstellen mein Leben so zu führen. Ich hatte längere Phasen in meinem Leben gehabt, wo ich sehr auf meine Gesundheit geachtet habe in der Hoffnung, dass sich mal was in meinem Kopf bessert. Bei allem musste ich meine volle Konzentration geben, um die gesunden Gewohnheiten aufrecht zu halten.

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u/BleedingEdgeWorth — 8 days ago