Hallo zusammen,
Nach meiner Rückkehr aus einer einwöchigen Dienstreise war ich etwas schockiert über die Stundenschreibung. Die Dienstreise ging von Sonntag Mittag bis Samstag Früh. (6 Tage)
Meine Regelarbeitszeit beträgt 30 Stunden pro Woche.
Für die Zeit wurden weder Überstunden, noch Minusstunden eingetragen.
Die Arbeitszeit bei Dienstreisen ist bei uns so geregelt, dass die tägliche Arbeitszeit als geleistet gilt. Wenn man die Arbeitsstunden nachweisen kann, kann auch die Stundenschreibung verwendet werden.
Über die Regelung bin ich ehrlich gesagt schockiert.
Zum einen, weil Kollegen mit 40 Wochenstunden Regelarbeitszeit die gleiche Dienstreise deutlich besser vergütet bekommen. Zum anderen, weil der Arbeitgeber am Wochenende über einen verfügt, das aber nicht vergütet, bzw. Stundentechnisch erfasst wird. Hinzu kommt, dass eine Geschäftsreise immer eine Belastung für das private Umfeld darstellt. Stichwort Babysitter und Haushalt. Diesen Verpflegungen kann ich nicht nachkommen, was der Arbeitgeber irgendwie vergüten sollte.
Ein Vorschlag des Arbeitgebers war ich solle die tatsächlichen Arbeitsstunden eintragen. Dieses eröffnet aber wieder das Dilemma über die Regelung von Reisezeit.
Jetzt suche ich nach einer konstruktiven Lösung, wie man dieses Dilemma für beide sinnvoll lösen kann.
Mein Fazit jetzt ist, dass ich die gesamte Reisezeit über am Rechner arbeiten werde, bzw. versuchen werde während der Geschäftsreise die Arbeitsstunden sinnvoll zu maximieren.
Ich hoffe auf Rückmeldungen um eine konstruktive Lösung zu finden.