Hallo Leute, ich weiß nicht mal wirklich, wo ich anfangen soll.
Ich bräuchte wahrscheinlich einfach eine halbwegs neutrale Meinung von außen.
Kurz zu mir:
Ich bin 27 (m). Ich bin sowohl Angehöriger als auch selbst betroffen.
Ich schaffe es zwar jeden Tag zur Arbeit zu gehen, fühle mich aber seit Monaten so, als würde ich innerlich eigentlich ertrinken.
Dazu kommt, dass ich nicht sonderlich weit von einem Burnout entfernt bin.
Ich warte seit einigen Monaten darauf, endlich einen Termin für eine Therapie zu bekommen.
Zur Situation:
Ich bin vor etwa 4 Jahren mit meiner besten Freundin (w/27) zusammengekommen.
Ich würde sagen, wir waren bis zum Sommer ziemlich glücklich zusammen, zumindest dachte ich das.
Im Sommer hat sich dann herausgestellt, dass sie mich über Monate hinweg angelogen hat (Themen wie Arbeit, Schulden, Kontakt zu ihren Eltern).
Danach ist sie zurück zu ihren Eltern gezogen und ich habe mir eine eigene Wohnung gesucht.
Seit Herbst ist sie in Therapie aufgrund von Depressionen und den Lügen und bekommt auch Antidepressiva.
Im November hat sie den Kontakt dann sehr stark reduziert.
Anfang Dezember haben wir nochmal miteinander geredet und eigentlich vereinbart, am nächsten Tag weiterzusprechen (sie wusste nicht mehr, was sie für mich fühlt und ob sie mich noch liebt).
Das war für mich schon ein ziemlicher Schlag.
Am nächsten Tag kam dann die Nachricht, dass sie noch Zeit braucht und hofft, dass ich das verstehen kann.
Das konnte ich auch, aber inzwischen sind mehr als 5 Monate vergangen.
In der Zwischenzeit habe ich ein paar Mal mit ihren Eltern gesprochen.
Laut ihnen hat sie sich generell von allen zurückgezogen und flüchtet sich viel in Videospiele.
Ich hänge seit 5 Monaten in einem Dauerzustand aus Warten, Sorge und Ungewissheit.
Ich habe ihr in der Zeit immer mal wieder Lebenszeichen geschickt, bekomme aber keine Antwort.
Es fühlt sich mittlerweile immer mehr wie Ghosting an.
Ich kann keinen richtigen Abschluss finden, wahrscheinlich auch, weil ich mir eigentlich wünschen würde, wieder mit ihr zusammen zu sein.
Meine Frage:
Hat jemand Erfahrung mit so einer Situation oder einen Rat, wie man damit umgehen kann?
Wenn ich sie anschreibe oder anrufe, bekomme ich keine Antwort.
Ich habe Angst, ihren psychischen Zustand zu verschlechtern, wenn ich einfach vorbeifahre.
Ich halte diesen Zustand aber langsam nicht mehr aus.
Zusätzlich hat sie noch Sachen bei mir in der Wohnung und auch noch einen Wohnungsschlüssel von mir.
Hat irgendjemand einen Rat?
PS: Ich hab eine KI wegen der Rechtschreibung und verständlicheren Formulierungen genutzt. 18+ Kennzeichnung, da ich mir nicht sicher war, was gekennzeichnet werden muss.