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Wer sind eigentlich die wirklichen Top-Performer/Großverdiener in der IT?

Mich (m/21)würde mal interessieren, wer aus eurer Erfahrung langfristig in der IT wirklich sehr erfolgreich wird – sowohl finanziell als auch karrieretechnisch.

Sind das eher die extrem technischen Leute, die komplett in Themen wie Security, Infrastruktur, AI, Kernel, Distributed Systems etc. aufgehen? Also die klassischen „Nerds“, die gefühlt seit dem 12. Lebensjahr coden?

Oder sind die wirklichen Top-Verdiener eher Leute im IT-Sales, Pre-Sales oder Consulting, die technisch gut genug sind, aber zusätzlich sehr stark kommunizieren und verkaufen können?

Oder am Ende doch eher Freelancer, Unternehmer oder Leute, die eigene Produkte/Firmen aufbauen?

Ich frage, weil ich selbst Informatik studiere, großes Interesse an IT habe und mich auch privat viel damit beschäftige. Gleichzeitig bin ich aber auch ambitioniert und frage mich schon, welcher Weg langfristig die größten Möglichkeiten bietet – vorausgesetzt natürlich, dass einem der Weg auch wirklich liegt und vor allem spaß macht.

Mich würden vor allem echte Erfahrungen interessieren:
Welche Leute in der IT sind euch begegnet, bei denen ihr euch dachtet: „Okay, die spielen nochmal in einer anderen Liga“?

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u/Beautiful-Bet-7317 — 14 hours ago

6. Semester Informatik + Security-Praktikum und trotzdem das Gefühl, nichts zu können

Hey zusammen,

ich bin 21, Informatikstudent im 6. Semester (Regelstudienzeit 7 Semester) und schreibe wahrscheinlich nächstes Jahr meine Bachelorarbeit. Gerade mache ich mein Praxissemester und wollte mal nach ein bisschen ehrlichem Input fragen, weil ich aktuell ziemlich zwischen Motivation und Unsicherheit schwanke.

Ich komme aus Ostdeutschland, hier ist der Markt leider eher mau, vor allem für Werkstudentenstellen. Deshalb habe ich vorher remote im IT-Support gearbeitet, einfach um überhaupt Praxiserfahrung zu sammeln.

Seit etwa 6 Monaten arbeite ich jetzt Vollzeit als Praktikant bei einem IT-Security-Startup aus den Niederlanden, wo ich über Kontakte reingekommen bin. Die beschäftigen sich unter anderem mit Container-Hardening und ähnlichen Themen.

Mein aktuelles Projekt dort ist eine Score-Engine für Container-Images. Nutzer sollen ein Image angeben können und das Tool scannt es dann und bewertet es anhand verschiedener Faktoren, z. B. Hardening-Konfigurationen, vorhandener CVEs usw. Danach kommen noch weitere Security-Themen dazu.

Eigentlich macht mir das Ganze echt Spaß, aber ich merke gleichzeitig, wie unfassbar viel es in der Informatik zu lernen gibt. Ich fühle mich oft noch wie ein kompletter Anfänger und habe manchmal das Gefühl, dass alle anderen viel weiter sind als ich und dass ich ohne KI aufgeflogen bin. Gerade auf Reddit klingt es oft so, als wäre hier jeder schon Senior Engineer mit 15 Tech-Stacks und Kubernetes-Zertifikaten 😅

Deshalb mal zwei Fragen an euch:

  1. Was würdet ihr tun, um den Berufseinstieg möglichst gut vorzubereiten?
    Mein Ziel ist erstmal relativ simpel: nach dem Studium einfach eine halbwegs vernünftige Stelle bekommen.

  2. Hattet ihr während Studium/Berufseinstieg auch dieses Gefühl, komplett hinterher zu sein oder nicht genug zu können?

    Ich kann schwer einschätzen, ob ich einfach realistisch bin oder ob ich mich im Vergleich zu anderen völlig verrückt mache.

Würde mich über ehrliche Erfahrungen freuen.

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u/Beautiful-Bet-7317 — 1 day ago