Hallo in die Runde,
ich weiß dass schon ähnliche Fragen gestellt wurden, trotzdem so ähnlich auch von mir nur dieses Mal als berufstätige ZAHNärztin...
Ich möchte nebenberuflich promovieren. Karrieretechnisch ist ein Dr. vor dem Namen in Zahnarztpraxen nicht ganz unwichtig, es gibt tatsächlich Patient*innen die darauf viel Wert legen. Da ich nicht aus Deutschland bin fehlt mir das VitaminB um nette ehemalige Professoren anzuschreiben. Am liebsten würde ich eine statistische Arbeit machen, es scheint, dass das die einzige Möglichkeit ist nebenberuflich zu promovieren. Andere Arbeiten setzen vorraus, dass ich 6 -12 Monate nicht meiner eigentlichen Arbeit als Zahnärztin nachgehen kann und pausiere. Das ginge finanziell nur, wenn ich zeitgleich wegen Schwangerschaft ein Berufsausübungsverbot bekäme und das alles richtig zu timen halte ich für äußerst ambitioniert.
Ihr lieben Zahnis:
- wie macht ihr das? Soll ich wirklich alle möglichen Forschungsgruppen anschreiben? Geht ihr bewusst auf Kongresse/FoBis um Professoren anzuquatschen, weil's ja persönlich besser ist? Wartet ihr auf die Promotionsbörsen der einzelnen Universitäten?
- Was kommt in die Bewerbung neben dem Lebenslauf rein? Jedesmal ein freundliches Motivationsschreiben mit Bezug zur jeweiligen Forschung?
-Allgemeine Tips, was hättet ihr gerne vorher gewusst?
- Themen - theoretisch kann man ja auch die ganzen medizinischen Kollegen anschreiben, wenn ich da aber Sachen zum Metabolismus einer Tumorzelle lese wird mir ganz schwindelig. Sollte ich bei zahnmedizinischen Themen bleiben?
-Eigene Themenvorschläge - macht das Sinn?
Wäre zutiefst dankbar und ich schäme mich ein bisschen ob meiner naiven Fragen...
Liebe Grüße und schönen Nachmittag