Bausparkasse verweigert Darlehen
Hallo zusammen,
ich habe 2016 einen klassischen Bausparvertrag abgeschlossen. Zudem Zeitpunkt war ich noch ledig.
2024 war der Vertrag zuteilungsreif. Sprich die Hälfte war angespart, der Rest sollte als Darlehen erfolgen.
Bei der Antragsstellung kam die erste Überraschung, der Berater bestand nun zwingend darauf, dass meine inzwischen Frau, ebenfalls Darlehensnehmer wird. Ich erklärte ihm, dass dies zu Problem führen wird, da meine Frau eine nicht ganz saubere Schufa besitzt. Er sprach von gesetzlichen Vorschriften.
Also gemacht - getan, und natürlich kam von der Bausparkasse die Ablehnung: Begründung Bonität der Ehefrau. Alle Versuche einen Einzelantrag zu erwirken, stießen bei der Bausparkasse auf taube Ohren. Ich teilte dann mit, dass ab Oktober 2027 die Schufa meiner Frau sauber ist, da dann alle Löschungsfristen abgelaufen sind. Antwort: ok, dann warten wir bis Oktober 27.
Gestern bekam ich einen Brief der Bausparkasse, dass ich in 2 Monaten meinen Rechtsanspruch an dem Darlehen verliere.
Meine Frage jetzt: wie ist sowas einzuschätzen?
Alle suchen im Netz, bringen mich immer wieder zu dem Punkt, dass die Bausparkasse mir gar nicht hätte den Einzelantrag vermehren können.
Auch hätten sie gar nicht meine Frau, die nur ein geringes Einkommen hat und auch gar kein wirtschaftliches Interesse, zu einer Haftung zwingen.
Das Darlehen ist mit 5000 Euro sogar ein sogenanntes Blanco Darlehen, welches die Bausparkasse problemlos genehmigen kann.
Ich kann die Rate problemlos stemmen, ich bin auch der alleinige Eigentümer zu der entsprechenden Immobilie.
Über eine Einschätzung würde ich mich freuen.