Chronische Nasennebenhöhlenentzündung
Hallo zusammen,
ich hoffe, jemand hier kann uns vielleicht weiterhelfen oder eigene Erfahrungen teilen.
Mein Vater leidet seit längerer Zeit unter einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung, und langsam weiß er wirklich nicht mehr weiter.
Im September letzten Jahres wurde er zum ersten Mal operiert. Dabei wurden die Nebenhöhlen gereinigt, allerdings ohne jegliche Besserung. Deshalb suchte er anschließend eine andere Klinik auf, die auf diesem Gebiet spezialisiert ist.
Die nächste geplante Operation fand im Februar dieses Jahres statt. Direkt nach dem Eingriff ging es ihm deutlich schlechter, sodass eine Not-OP durchgeführt werden musste. Es bestand der Verdacht auf eine Meningitis – der sich leider bestätigte. Während der ersten OP waren Bakterien ins Gehirn gelangt. Mein Vater musste mehrere Tage auf der Intensivstation verbringen und ist nur knapp dem Tod entkommen.
Nach etwa zwei Wochen Krankenhausaufenthalt und anhaltenden starken Kopfschmerzen wurde er entlassen, da die Meningitis laut Ärzten vollständig abgeklungen war. Anschließend folgten vier Wochen Reha, die ihm etwas geholfen haben, auch wenn die Kopfschmerzen nie ganz verschwunden sind. Diese lassen sich nur mit Schmerzmitteln ertragen, was auf Dauer natürlich keine Lösung ist.
Nun, circa einen Monat später, werden die Kopfschmerzen wieder stärker. Zusätzlich bildet sich erneut Schleim in den Nasennebenhöhlen, der vermehrt in den Rachen läuft. Mein Vater befürchtet, dass eine weitere Operation notwendig wird und alles wieder von vorne beginnt.
Deshalb wollte ich hier einmal nachfragen, ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder Tipps geben kann, was in so einer Situation geholfen hat. Mein Vater fühlt sich von den Fachärzten (HNO, Neurologie) im Moment eher „abgewimmelt“. Er versteht einfach nicht was die Ursache für die Kopfschmerzen ist und es kann ihm auch keiner wirklich sagen woher die Kopfschmerzen kommen.
Danke euch schon mal